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Freitag, 10. Feb. 12
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Computer
Externe Gehäuse für das PC-Gedächtnis Hannover/Linden - Nach ein oder zwei Jahren wirken PC-Festplatten häufig zu klein und irgendwann hilft nur noch der Einbau einer größeren Harddisk, kurz HD genannt. Doch die alte Festplatte kann in einem externen Gehäuse weitergenutzt werden.
„Wer eine große Datensammlung transportieren will, dem hilft eine externe Festplatte”, erklärt Harald Bögeholz von der in Hannover erscheinenden Computerzeitschrift „c't”. Die externe Speicherlösung hat sich als preiswertes Daten-Backup bewährt. „Sie ist variabel einsetzbar, auch an mehreren PCs”, sagt Eyla Hassenpflug, Sprecherin beim Elektroversandhaus Pearl in Buggingen. Die Investition für ein Gehäuse hält sich mit Preisen zwischen 30 und 110 Euro in Grenzen. Wenn das neue Festplattendomizil zum Beispiel auf Reisen Stößen ausgesetzt ist, kann die empfindliche Festplatte darin leicht Schaden nehmen. Daher ist die Außenhaut von großer Wichtigkeit. Das Angebot reicht von der Aluminiumschale bis zu einfachen Plastikmodellen. Der Hersteller Lingus in Berlin zum Beispiel hat ein Gehäuse entwickelt, in dem die Festplatte auf mehreren Federn aufliegt, um Stöße besser zu absorbieren. Neben der Außenschale spielt auch das Format beim Kauf eine wichtige Rolle. „Eine 2,5-Zoll-Festplatte mit Gehäuse und Kabel nimmt mit der Tasche zusammen gerade einmal so viel Platz in Anspruch wie ein größeres Portemonnaie”, erläutert Xiaoling Kletschkus von Lingus. Die kleinen Festplatten wiegen zwischen 250 und 300 Gramm. Ein Extra-Netzteil fällt dabei meistens nicht an. Anders ist es bei den dicken 3,5-Zoll-Festplatten. Zusammen mit dem Netzteil kommen sie laut Kletschkus auf das sechsfache Gewicht. Angst vor hohem Bastelaufwand ist unbegründet: „Der Einbau ist für den technischen versierten PC-User ein Leichtes”, sagt Björn Bartsch, Sprecher beim Computerversender Alternate in Linden. Wer sich die Fummelei mit dem PC-Gedächtnis nicht zutraut, kann sich auch ein Gehäuse mit bereits eingebauter Festplatte kaufen. Laptop-Besitzer können von einer externen HD besonders profitieren: Was die Kapazität der Festplatte angeht, liegen Notebooks in der Regel weit hinter Desktoprechnern. Obwohl Notebooks als vergleichsweise montagefreundlich gelten, sollten sich laut Bögeholz nur erfahrene Anwender an den Einbau einer Festplatte wagen. Der Experte empfiehlt daher, zunächst die neue Platte extern an das Notebook anzuschließen, um die Daten zu kopieren. Anschließend kann der Anwender dann die Festplatte tauschen. Er hat dann die größere Platte im Notebook und eine kleinere im externen Gehäuse „übrig”. Doch bei allen Vorteilen der externen Festplatte gilt: Das ausgelagertes PC-Gedächtnis kann keine interne HD ersetzen. Der Grund: „Selbst schnelle Festplatten werden in einem externen Gehäuse auf die Hälfte gebremst”, sagt Bögeholz. Lediglich bei Notebooks ist der Geschwindigkeitsunterschied zwischen der internen und externen Festplatte dem Experten zufolge weniger groß, weil Notebook-Platten von Natur aus langsamer sind. dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/a/service/computer/t/rzo110314.html |
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