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Freitag, 10. Feb. 12

Hamburg - Der bör­sen­notierte Inter­netan­bie­ter free­net.de über­nimmt den Tele­fonie­anbie­ter Tal­kline ID. Über den Kauf­preis hätten beide Seiten Still­schwei­gen ver­ein­bart, teilte die free­net.

München - Bund und Frei­staat rüsten die Wis­sen­schaft in Bayern mit Deutsch­lands schnells­tem Super­com­puter auf. Der 38 Mil­lio­nen Euro teure Rechner des US-Her­stel­lers Silicon Gra­phics (SGI) werde Anfang 2006 in…

München - Der Münch­ner Chi­pher­stel­ler Infi­neon ver­teilt die Auf­gaben im Kon­zern­vor­stand neu. Künftig werden drei der Vor­stands­mit­glie­der für jeweils einen der Geschäfts­berei­che ver­ant­wort­lich sein.

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Büdels­dorf - Der Mobil­funkan­bie­ter mobil­com ver­klagt den Bund auf Umsatz­steuer-Rück­erstat­tung in Mil­liar­den­höhe aus dem UMTS-Geschäft. „Wir werden die Klagen in den nächs­ten Tagen ein­rei­chen”…

New York - Die Soft­ware­firma Syman­tec kauft den auf Daten­spei­che­rungs-Soft­ware spe­zia­lisier­ten Anbie­ter Veritas Soft­ware im Zuge eines Akti­entauschs für 13,5 Mil­liar­den Dollar (zehn Mrd Euro).

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Web-Scanner kein Ersatz für Virensoftware

Bonn/Ratingen - Der Kampf gegen PC-Schädlinge ist eine Sisyphusarbeit. Sicherheitstests im Internet versprechen hier schnelle Hilfe: Web-Scanner sollen zeigen, ob der PC sicher vor Hackern und frei von Viren ist. Als alleiniger Schutz reichen sie jedoch nicht.

Web-Scanner

Online-Tests können PC-Schutzsoftware nur ergänzen. (Bild: Panda Softw./dpa/gms)

„Mit einem Online-Sicherheitscheck können Anwender ihren Rechner schnell und kostenlos überprüfen”, erklärt Antje Weber, Sprecherin des Softwareherstellers Symantec in Ratingen, der im Internet mehrere Tests anbietet. Grundsätzlich gebe es zwei Sorten von Tests: Entweder suchten diese nach Viren oder nach Sicherheitslücken, die Unbefugten Zugriff auf den Rechner ermöglichen. Virenscanner im Internet hätten den Vorteil, dass sie stets auf dem aktuellen Stand sind, während man PC-Programme erst per Download aktualisieren muss. Online-Tests könnten aber PC-Schutzsoftware nicht ersetzen, sondern nur ergänzen.

Bei akuten Problemen seien Online-Tests nicht zu empfehlen, sagt Michael Dickopf, Sprecher des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn. Denn ein Schädling verbreite sich über die Online-Verbindung weiter. Und falls sich ein Anwender einen Dialer eingefangen hat, könne sich dieser beim Online-Test über eine teure 0190-Nummer einwählen. Ohnehin bieten Online-Scanner laut Dickopf keinen ständigen Schutz, während PC-Programme im Hintergrund arbeiten und Dateien bereits während des Zugriffs untersuchen.

Einige Online-Virenscanner wie Angebote von Symantec oder der Firma F-Secure sind zudem bei der Entfernung von Schädlingen keine große Hilfe: Sie erkennen zwar Viren, beseitigen sie aber nicht. Am Ende des Tests wird Kunden lediglich der Kauf der hauseigenen Schutzsoftware empfohlen. Wer wirkungsvollere Hilfsmittel sucht, wird unter anderem beim „Active Scan” von Panda Software fündig.

Ein kompletter Virentest kann sich je nach Internetverbindung und Festplattengröße in die Länge ziehen - Nutzer ohne Flatrate sollten daher die Internetgebühren einrechnen. Praktischer ist hier oft die Möglichkeit, einzelne Dateien oder Archive auf den Server des Anbieters hochzuladen und überprüfen zu lassen.

Viele Viren-Tests verwenden außerdem ActiveX-Komponenten - diese sollte man aus Sicherheitsgründen prinzipiell eher vermeiden, warnt Dickopf. Einen Java-Test bietet dagegen die Firma Trend Micro, der zudem verschiedene Plattformen und Browsertypen unterstützt.

Neben Online-Virenscannern bieten zahlreiche Anbieter einen so genannten Portscan, der vor möglichen Hackerangriffen warnen soll. Er überprüft, ob Schnittstellen des PCs offen und damit unerwünschte Zugriffe auf den Rechner möglich sind, erklärt Manfred Grabow in Hannover, der den „PC Selbsttest” auf der Webseite des Landesbeauftragten für den Datenschutz Niedersachsen betreut. Auch einige Trojaner lassen sich über diese Tests ausfindig machen.

Außerdem kann der Test laut Grabow falsch eingerichtete Dateifreigaben aufdecken, über die Unbefugte Daten auf dem PC einsehen können. Anwender sollten dabei auf eine verschlüsselte SSL-Verbindung achten, damit PC-Schwachstellen nicht von Dritten mitgelesen werden können, sagt BSI-Sprecher Dickopf. Die Ergebnisse dieser Tests seien jedoch eher für fortgeschrittene Anwender nützlich, gibt Symantec-Sprecherin Weber zu bedenken. Einsteiger könnten mit den Port-Nummern meist wenig anfangen.

Wer seinen PC lieber von einem Administrator testen lassen will, findet im Internet entsprechende kostenpflichtige Dienste. Dabei wird der Rechner über das Internet ferngesteuert, erklärt Joachim Hirschmann aus Rosdorf, der unter www.pc-online-inspektion.de eine Virenprüfung für 60 Euro anbietet. Der Kunde kann bei dem Test zuschauen und zugleich per Telefon dem Administrator Fragen stellen.

Auch wenn am Ende des Tests alles im grünen Bereich zu sein scheint, sollten sich Nutzer nicht in falscher Sicherheit wiegen: Hundertprozentig verlässlich seien die Ergebnisse von Online-Tests nie, sagt BSI-Sprecher Dickopf. Wer den PC rundum absichern will, muss also weiterhin ständig die neuesten Aktualisierungen der Virendefinitionen herunterladen - und weiter die tägliche Sisyphusarbeit im Kampf gegen PC-Schädlinge auf sich nehmen.

www.bsi.de

www.virus-aktuell.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/computer/t/rzo110315.html
Dienstag, 07. Dezember 2004, 12:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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