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Freitag, 10. Feb. 12

Hamburg - Der bör­sen­notierte Inter­netan­bie­ter free­net.de über­nimmt den Tele­fonie­anbie­ter Tal­kline ID. Über den Kauf­preis hätten beide Seiten Still­schwei­gen ver­ein­bart, teilte die free­net.

München - Bund und Frei­staat rüsten die Wis­sen­schaft in Bayern mit Deutsch­lands schnells­tem Super­com­puter auf. Der 38 Mil­lio­nen Euro teure Rechner des US-Her­stel­lers Silicon Gra­phics (SGI) werde Anfang 2006 in…

München - Der Münch­ner Chi­pher­stel­ler Infi­neon ver­teilt die Auf­gaben im Kon­zern­vor­stand neu. Künftig werden drei der Vor­stands­mit­glie­der für jeweils einen der Geschäfts­berei­che ver­ant­wort­lich sein.

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Büdels­dorf - Der Mobil­funkan­bie­ter mobil­com ver­klagt den Bund auf Umsatz­steuer-Rück­erstat­tung in Mil­liar­den­höhe aus dem UMTS-Geschäft. „Wir werden die Klagen in den nächs­ten Tagen ein­rei­chen”…

New York - Die Soft­ware­firma Syman­tec kauft den auf Daten­spei­che­rungs-Soft­ware spe­zia­lisier­ten Anbie­ter Veritas Soft­ware im Zuge eines Akti­entauschs für 13,5 Mil­liar­den Dollar (zehn Mrd Euro).

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Notebooks von Apple haben eine feste Fangemeinde

München/Berlin - Apple-Notebooks fristen wie auch die Desktop-Computer des Herstellers ein Schattendasein: „Insgesamt haben die Macs nur einen Anteil von rund 5 Prozent an allen Computern in Deutschland”, sagt Dirk Lorenz von der Stiftung Warentest in Berlin.

iBook

Mobiler Rechner für Studenten und Schüler. (Bild: Apple/dpa/gms)

Dabei spricht nach Ansicht von Experten vieles für die iBooks oder Powerbooks des Herstellers. Die kleinen weißen iBooks seien zum Beispiel für den Bildungs- und Schulbereich geeignet, sagt Apple-Sprecher Georg Albrecht in München. „Mit der Batterielaufzeit kommt man durch einen ganzen Schultag, auch wenn keine Steckdose in der Nähe ist.” Mit 12 oder 14 Zoll sind die Displays eher klein, auch die Taktfrequenz wird niedrig gehalten.

In der Regel seien Mac-Geräte teurer als vergleichbare Rechner aus der Windows-Welt, sagt Warentester Lorenz. Bei den ganz kleinen Notebooks seien dagegen die PC-Notebooks meist teurer. 1059 Euro beträgt der empfohlene Preis für das günstigste iBook in seiner Grundausstattung mit einer 30 Gigabyte großen Festplatte.

Alle Modelle aus der Reihe G4 gelten als äußerst robust. Ihr weißes Gehäuse ist aus Polycarbonat. „Aus diesem Material werden sonst schusssichere Westen hergestellt”, sagt Albrecht. Innen macht den kleinen Rechnern ein PowerPC-G4-Chip mit 1,2 oder 1,33 Gigahertz Taktfrequenz Dampf. Auch 802.11g-WLAN hat Apple in alle Modelle integriert, optional ist ein internes Bluetooth-Modul. Alle iBook G4-Modelle verfügen über eine komplette Schnittestellen-Ausstattung.

Konzipiert ist das Notebook für das „digitale Leben unterwegs”. So gehört zum Lieferumfang auch „iLife '04”, eine Programmsammlung zur Verwaltung digitaler Musik und Fotos, zur digitalen Filmbearbeitung und Musikproduktion. Außerdem liefert Apple serienmäßig mit „Works” eine Programm-Grundausstattung mit, die auch die Arbeit mit gängigen Windows-Dokumenten erlaubt. „Bei allen Macs muss man jedoch ein größeres Budget für Software einkalkulieren” sagt Lorenz.

Weil das Design des iBook auffällt und für einige Geschäftsleute ein Ausschlusskriterium ist, hat Apple für diese Zielgruppe eine die gediegeneren Powerbooks aus Aluminium im Sortiment. Dort spielten Hard- und Software „optimal zusammen”, urteilt Andreas Beier von der in Hannover erscheinenden Computerzeitschrift „c't”. Diese Auffassung vertritt auch Warentester Dirk Lorenz: „Beim Mac ist alles aus einer Hand, während die Windows-Notebooks oft zusammengestöpselt sind.”

Wegen ihrer geringen Verbreitung seien die Apple-Rechner auch nur selten das Ziel von Virenattacken, so Beier. Bei Spielen hängt Apple dagegen hinterher: Die meisten Titel werden nur für PCs angeboten: „Spielefans werden mit einem Mac nicht glücklich”, sagt Lorenz.

Beim Powerbook werden die Preisunterschiede zu den PC-Notebooks deutlicher. In ihrer aktuellen Generation verfügen die G4-Powerbooks über einen bis zu 1,5 Gigahertz schnellen PowerPC-G4-Prozessor. Sie sind WLAN- und Bluetooth-fähig und als 12-, 15- oder 17-Zoll-Modelle zu bekommen. Allerdings kosten sie 1739 bis 2900 Euro. „Wir konkurrieren nicht mit preisgünstigen PCs”, erklärt Georg Albrecht.

Waren es früher vor allem Grafiker , Layouter und Fotografen, die sich Apple-Rechner ins Büro holten, verschwimmen die Grenzen heute stärker. Inzwischen gebe es die gesamte Kreativ-Software auch für PCs und damit eigentlich keinen triftigen Grund mehr, Macs zu kaufen, so Lorenz. „Doch wer einmal einen Mac hatte, wird immer dabei bleiben.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/computer/t/rzo110320.html
Dienstag, 07. Dezember 2004, 12:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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