|
| |||||||||||||||||||
|
|
|
||||||||||||||||||
| Auto Computer Multimedia Wirtschaft Freizeit Urlaub Gesundheit Beruf Lexikon |
Freitag, 10. Feb. 12
|
||
|
Computer
Der sichere PC ist eine Frage der Ordnung Hannover/München - Ordnung muss sein - auch am PC. Wie auf dem Schreibtisch sammeln sich auf dem Rechner Dinge an, die nicht mehr benötigt und besser fortgeräumt werden. „Der Müll sollte weg”, sagt Christof Windeck von der Zeitschrift „c't”.
Auch das Betriebssystem und die für die Sicherheit wichtigen Programme müssen regelmäßig den Anforderungen angepasst werden. An erster Stelle steht die Sicherheit. Deshalb sollte das Anti-Viren-Programm von aktuellen Signatur-Dateien mit Informationen über neue Viren betrieben werden, rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn. Wie oft das nötig ist, hängt auch vom Nutzungsverhalten ab. „Wer dauernd auf Download-Seiten unterwegs ist, benötigt mehr Schutz”, sagt Windeck. Anti-Viren-Programme bieten ein regelmäßiges automatisches Update an. Diese Update-Funktion besitzt auch Windows XP. Thomas Baumgärtner, Sprecher von Microsoft, rät, sie auch zu aktivieren. Ist der Rechner online, fragt das System regelmäßig nach Aktualisierungen. Diese stellt Microsoft einmal pro Monat zur Verfügung, bei schwerwiegenden Sicherheitsproblemen auch außerhalb der Reihe. Zu den Wartungsarbeiten sollte auch die Defragmentierung der Festplatte gehören: Dort entstehen beim Speichern und Löschen Lücken. Da die Größe neu abzuspeichernder Dateien selten mit so einer Lücke übereinstimmt, werden die Daten oft auf mehrere Lücken verteilt. Beim Defragmentieren werden verstreute Einzelteile räumlich wieder zusammengefügt. Dies erhöht laut Windeck vor allem die Chance, dass bei einem Rechnerabsturz keine Daten verloren gehen. Um dem endgültigen Datenverlust vorzubeugen, ist ein regelmäßiges Backup notwendig. Windeck rät, ein so genanntes Image des Systems zu erzeugen, mit dem sich ein Rechner auch nach großem Schaden wiederherstellen lässt. „Das ist ein wichtiger Verwendungszweck von DVD-Brennern.” Um ein Image zu erzeugen, lassen sich Programme wie Drive Image verwenden. Baumgärtner beschränkt sich beim Erstellen eines Backups auf das Kopieren wichtiger Daten auf externen Speichermedien. Meist genüge dafür eine DVD. Das System selbst lasse sich notfalls mit der Windows-Recovery oder -Installations-CD wiederherstellen. Müssen aus einem zusammengebrochenen System Daten gerettet werden, ist es gut zu wissen, wo diese liegen. „Wir stellen immer wieder fest, dass die Leute ihre Daten einfach irgendwo abspeichern”, sagt Windeck. Massenweise Dateien unter dem Hauptverzeichnis „C:” abzulegen, sei wenig sinnvoll und könne den Rechner langsamer machen. Besser sei es, eine zweite Partition anzulegen. Standardmäßig werden persönliche Dateien eines Nutzers von Windows XP im Ordner „Eigene Dateien” gespeichert. Doch sie lassen sich auch in anderen Ordnern ablegen. Ein solcher Ordner lässt sich auf Wunsch als standardmäßiger Speicher festlegen: Dazu öffnet man mit einem Rechtsklick auf „Eigene Dateien” das Menü „Eigenschaften von Eigene Dateien” und ändert den Eintrag „Zielordner”. Unnötiges sollte in den Müll wandern. Viele Programme legen „temporäre Dateien” an. Diese werden nicht immer nach Beendigung des Programms gelöscht. Sammeln sich mit der Zeit immer mehr davon an, kann das System gebremst werden. Bei der Suche nach solchen Dateien hilft die Funktion „Datenträgerbereinigung”. dpa-infocom
http://rhein-zeitung.de/a/service/computer/t/rzo111897.html |
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
|
||||||||||||||