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Freitag, 10. Feb. 12

Hamburg - Der bör­sen­notierte Inter­netan­bie­ter free­net.de über­nimmt den Tele­fonie­anbie­ter Tal­kline ID. Über den Kauf­preis hätten beide Seiten Still­schwei­gen ver­ein­bart, teilte die free­net.

München - Bund und Frei­staat rüsten die Wis­sen­schaft in Bayern mit Deutsch­lands schnells­tem Super­com­puter auf. Der 38 Mil­lio­nen Euro teure Rechner des US-Her­stel­lers Silicon Gra­phics (SGI) werde Anfang 2006 in…

München - Der Münch­ner Chi­pher­stel­ler Infi­neon ver­teilt die Auf­gaben im Kon­zern­vor­stand neu. Künftig werden drei der Vor­stands­mit­glie­der für jeweils einen der Geschäfts­berei­che ver­ant­wort­lich sein.

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Büdels­dorf - Der Mobil­funkan­bie­ter mobil­com ver­klagt den Bund auf Umsatz­steuer-Rück­erstat­tung in Mil­liar­den­höhe aus dem UMTS-Geschäft. „Wir werden die Klagen in den nächs­ten Tagen ein­rei­chen”…

New York - Die Soft­ware­firma Syman­tec kauft den auf Daten­spei­che­rungs-Soft­ware spe­zia­lisier­ten Anbie­ter Veritas Soft­ware im Zuge eines Akti­entauschs für 13,5 Mil­liar­den Dollar (zehn Mrd Euro).

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Deutschlands schnellster Computer kommt nach Bayern

München - Bund und Freistaat rüsten die Wissenschaft in Bayern mit Deutschlands schnellstem Supercomputer auf.

Der 38 Millionen Euro teure Rechner des US-Herstellers Silicon Graphics (SGI) werde Anfang 2006 in Betrieb gehen und 33 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde (Teraflops) erreichen, teilte das Wissenschaftsministerium am Donnerstag mit. Standort wird das Leibniz-Rechenzentrum im Münchner Vorort Garching. Der Computer könne in einer Sekunde Berechnungen anstellen, für die ein Mensch 20 Millionen Jahre benötigen würde, sagte Wissenschaftsminister Thomas Goppel (CSU).

Im Vergleich zur Rechenleistung eines aktuellen PC wird die SGI- Maschine mit Namen HLRB II („Höchstleistungsrechner in Bayern II”) etwa 12 000 Mal schneller sein. Auf der im November veröffentlichten Top 500 Rangliste der schnellsten Computer der Welt läge der SGI- Rechner auf Platz vier. Der Garchinger Computer würde auch den europäischen Spitzenreiter „MareNostrum” in Barcelona weit übertreffen, der eine Leistung von 20,53 Teraflops bringt. Die Rangliste wird sich aber bis zur Inbetriebnahme des Garchinger Rechners verändern, da die Rechenleistung der Supercomputer kontinuierlich zunimmt. Auch der Garchinger SGI-Rechner wird noch aufgerüstet: Im Endausbau soll er ab 2007 sogar 69 Teraflops Rechenleistung erbringen.

Der Betrieb des Supercomputers wird jährlich etwa drei Millionen Euro kosten - unter anderem, weil Höchstleistungsrechner kontinuierlich gewartet werden müssen und große Stromfresser sind. Der Computer werde Wissenschaftlern aus ganz Deutschland „nach einem strengen Auswahlverfahren” zugänglich sein, sagte Goppel. Neu wird nicht nur der Computer, sondern auch sein Zuhause: Da das Leibniz- Rechenzentrum in der Münchner Innenstadt an Platzgrenzen stößt, wird in Garching ein Bau für 45 Millionen Euro errichtet.

Supercomputer haben zahlreiche Anwendungen in der Wissenschaft von der Astrophysik bis zur Klimaforschung. Die US-Streitkräfte nutzen Supercomputer zur Simulation von Atombombentests, während Banken und Versicherungen Finanzmodelle berechnen. HLRB II wird unter anderem für Materialforschung sowie Geo- und Biowissenschaften eingesetzt werden. Er ersetzt einen Vorgänger des japanischen Herstellers Hitachi.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/computer/t/rzo112931.html
Donnerstag, 16. Dezember 2004, 17:46 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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