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Dienstag, 18. Januar 05

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Berlin - Die Wis­sen­schafts­minis­ter der SPD-geführ­ten Länder haben die Uni­ons­län­der vor einem Schei­tern des 1,9-Mil­liar­den Pro­gramms zur För­derung von Spit­zen­for­schung und Eli­tehoch­schu­len gewarnt.

Koblenz - Das Risiko eines Hoch­was­sers an Rhein und Mosel und die dadurch mög­lichen Schäden werden nach Ansicht von Exper­ten unter­schätzt. „Wir müssen den Men­schen drin­gend ein stär­keres Risi­kobe­wusst­sein…

Experte: Hochwasser-Risiko wird unterschätzt

Koblenz - Das Risiko eines Hochwassers an Rhein und Mosel und die dadurch möglichen Schäden werden nach Ansicht von Experten unterschätzt.

Hochwasser in Köln 1995

Jahrhunderthochwasser oder der Beginn einer Serie? Hochwasser in Köln vor zehn Jahren.

„Wir müssen den Menschen dringend ein stärkeres Risikobewusstsein vermitteln.”.

Das sagte der Präsident der Internationalen Kommission zum Schutz des Rheines (IKSR), Fritz Holzwarth, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Koblenz. „Viele Menschen wiegen sich in einer Scheinsicherheit, weil sie hinter hohen Deichen leben”, sagte er zehn Jahre nach dem letzten großen Hochwasser an Rhein und Mosel.

Den Anrainern müsse klar sein, dass ein Hochwasser eine nur begrenzt beherrschbare Naturgewalt sei. Doch wenn der Rhein ein Stück seiner alten Überschwemmungsflächen zurückbekommen solle, gehe ein Aufschrei durch die Bevölkerung. „Die Siedlungen sind teilweise bis an die Füße der Hochwasserdeiche gebaut worden, und an manchen Zuflüssen wird Ackerbau bis ans Ufer betrieben, wo man ihn vor 200 Jahren nicht betrieben hätte”, sagte der IKSR-Präsident. Es sei nicht zu vermitteln, Menschen erst in einem Überschwemmungsgebiet bauen zu lassen und sie dann nach einem Hochwasser mit Steuergeldern zu entschädigen.

„Hochwasserschutz kann nicht reduziert werden auf immer höhere Deiche”, betonte Holzwarth. Mit der Höhe der Dämme und dem Verlust von Überschwemmungsflächen nehme die Fließgeschwindigkeit zu, so dass das Wasser noch schneller am Unterlauf des Rheins sei. 2002 erstellte die IKSR einen Atlas, aus dem alle überschwemmungsgefährdeten Gebiete bei einem extremen Hochwasser ersichtlich sind. Bereits 1998 hatte sie einen zum Teil verwirklichten „Aktionsplan Hochwasser” auf den Weg gebracht, in dem die Rhein-Anliegerstaaten etwa den Bau von Poldern und die Zurücksetzung von Deichen fordern.

IKSR: www.iksr.org

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/news/t/rzo120288.html
Dienstag, 18. Januar 2005, 11:22 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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