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Dienstag, 18. Januar 05

Mahmud Abbas Gaza - Ein Selbst­mord­anschlag der radi­kal-isla­mischen Hamas hat den Beginn der Ver­hand­lun­gen von Paläs­tinen­ser­prä­sident Mahmud Abbas über eine Waf­fen­ruhe im Gaz­ast­rei­fen über­schat­tet.

Zigarette mit DNA-SpurenBerlin - Zwi­schen Bun­desin­nen­minis­ter Otto Schily (SPD) und den Grünen ist hef­tiger Streit über eine Aus­wei­tung der DNA-Ana­lyse ent­brannt.

Berlin - SPD und Grüne wollen not­falls im Allein­gang die Offen­legung von allen Nebentätig­keit der Abge­ord­neten sowie die Bestra­fung von unehr­lichen Par­lamen­tari­ern durch­set­zen.

Kobe - Mit einem Appell zu raschem Handeln hat im japa­nischen Kobe eine UN-Kon­ferenz zur welt­wei­ten Kata­stro­phen­vor­sorge begon­nen. For­schungs­minis­terin Edel­gard Bulmahn (SPD) stellte das deut­sche Modell für ein…

Berlin - Die Wis­sen­schafts­minis­ter der SPD-geführ­ten Länder haben die Uni­ons­län­der vor einem Schei­tern des 1,9-Mil­liar­den Pro­gramms zur För­derung von Spit­zen­for­schung und Eli­tehoch­schu­len gewarnt.

Koblenz - Das Risiko eines Hoch­was­sers an Rhein und Mosel und die dadurch mög­lichen Schäden werden nach Ansicht von Exper­ten unter­schätzt. „Wir müssen den Men­schen drin­gend ein stär­keres Risi­kobe­wusst­sein…

Entführter irakischer Bischof wieder frei

Bagdad/Kairo/Rom - Der entführte irakische Bischof Basile Georges Casmoussa ist am Dienstag nach knapp 24 Stunden Geiselhaft wieder freigelassen worden.

Entführter Bischof

Bischof Basile Georges Casmoussa (Mitte) nach seiner Freilassung.

Ein Lösegeld sei nicht gezahlt worden, berichtete die katholische Missionsagentur Misna.

Unbekannte hatten das Oberhaupt der mit Rom verbundenen syrisch-katholischen Kirche im Irak vor einer Kirche in Mossul überfallen und verschleppt. Unterdessen wurde die Entführung von acht chinesischen Arbeitern bekannt. Angesichts der eskalierenden Gewalt kündigte der Irak zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen für die Wahlen am 30. Januar an.

Bei blutigen Zwischenfällen kamen unterdessen mindestens 17 Menschen ums Leben. Allein in Bagdad riss ein Selbstmordattentäter bei der Explosion einer Autobombe vor einem Büro der Schiiten-Partei SCIRI vier Iraker mit in den Tod. Südlich von Bagdad töteten Extremisten vier Polizisten und entführten 13 weitere Sicherheitsbeamte. Bei einem Angriff von Aufständischen bei Bakuba kam ein Polizist ums Leben.

Aus Kirkuk im Nordirak wurde der Tod von zwei turkmenischen Menschenrechtsaktivisten bei einem Attentat gemeldet. Bei Gefechten in der westlichen Unruheprovinz Anbar starben nach US-Armeeangaben drei Marineinfanteristen. Augenzeugen berichteten am Dienstag, Unbekannte hätten in der südirakischen Stadt Basra zwei Kandidaten der Wahlliste von Übergangs-Ministerpräsident Ijad Allawi ermordet.

Wer hinter der Geiselnahme des 66-jährigen Bischofs steckt, war unklar. Unmittelbar vor der Freilassung des Geistlichen hatte es geheißen, die Entführer verlangten ein Lösegeld von 200 000 Dollar. Der Bischof sagte nach Angaben italienischer Medien: „Ich glaube, dass meine Entführung ein Zufall war. Es scheint mir nicht so, als hätten die Geiselnehmer damit die Kirche treffen wollen.”

Der arabische Nachrichtensender Al-Dschasira strahlte indes ein Video aus, das acht chinesische Geiseln zeigt, die von Bewaffneten in Schach gehalten werden. Nach Angaben des Senders drohen die Kidnapper mit der Ermordung der Asiaten innerhalb von 48 Stunden. Sie werfen ihnen vor, für die US-Truppen im Irak Güter transportiert zu haben. Nach Angaben arabischer Fernsehsender forderten die Entführer die Regierung in Peking auf, ihre Haltung zu den acht Geiseln und anderen Chinesen, die im Irak arbeiten, deutlich zu machen.

Wie die Wahlkommission mitteilte, sollen wegen der Parlaments- und Regionalwahlen vom 29. bis zum 31. Januar alle Grenzen des Landes geschlossen werden. Zum Schutz der Wähler sind die drei Tage zu Feiertagen erklärt worden, an denen die Geschäfte geschlossen bleiben. Außerdem würden die Ausgangssperren ausgeweitet. Rund um die Wahllokale gilt ein Fahrverbot.

Am ersten Tag der Registrierung haben sich in Deutschland knapp 1000 Iraker in die Auslandswähler-Listen für die ersten freien Wahlen in ihrer Heimat eintragen lassen. Das teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag mit. In Deutschland lebende Iraker können sich bis Sonntag in Berlin, München, Köln und Mannheim registrieren lassen, um dann vom 28. bis 30. Januar ihre Stimme abzugeben. In Deutschland leben rund 80 000 Iraker. Allein in Berlin wird mit etwa 12 000 Wählern gerechnet.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/news/t/rzo120301.html
Dienstag, 18. Januar 2005, 17:44 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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