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Dienstag, 18. Januar 05

Mahmud Abbas Gaza - Ein Selbst­mord­anschlag der radi­kal-isla­mischen Hamas hat den Beginn der Ver­hand­lun­gen von Paläs­tinen­ser­prä­sident Mahmud Abbas über eine Waf­fen­ruhe im Gaz­ast­rei­fen über­schat­tet.

Zigarette mit DNA-SpurenBerlin - Zwi­schen Bun­desin­nen­minis­ter Otto Schily (SPD) und den Grünen ist hef­tiger Streit über eine Aus­wei­tung der DNA-Ana­lyse ent­brannt.

Berlin - SPD und Grüne wollen not­falls im Allein­gang die Offen­legung von allen Nebentätig­keit der Abge­ord­neten sowie die Bestra­fung von unehr­lichen Par­lamen­tari­ern durch­set­zen.

Kobe - Mit einem Appell zu raschem Handeln hat im japa­nischen Kobe eine UN-Kon­ferenz zur welt­wei­ten Kata­stro­phen­vor­sorge begon­nen. For­schungs­minis­terin Edel­gard Bulmahn (SPD) stellte das deut­sche Modell für ein…

Berlin - Die Wis­sen­schafts­minis­ter der SPD-geführ­ten Länder haben die Uni­ons­län­der vor einem Schei­tern des 1,9-Mil­liar­den Pro­gramms zur För­derung von Spit­zen­for­schung und Eli­tehoch­schu­len gewarnt.

Koblenz - Das Risiko eines Hoch­was­sers an Rhein und Mosel und die dadurch mög­lichen Schäden werden nach Ansicht von Exper­ten unter­schätzt. „Wir müssen den Men­schen drin­gend ein stär­keres Risi­kobe­wusst­sein…

Spitzenforscher: Armut einfach zu bekämpfen

Brüssel - Spitzenforscher im Auftrag der Vereinten Nationen rufen die reichen Staaten auf, einfache, aber wirkungsvolle Mittel für den Kampf gegen die Armut vor allem in Afrika bereitzustellen.

Hunger in Angola

Es fehlen oft nur Cents, um einem Kind das Augenlicht, die Gesundheit oder das Leben zu retten.

US-Professor Jeffrey Sachs, ein weltweit anerkannter Ökonom, präsentierte am Dienstag bei der EU-Kommission in Brüssel einen Bericht zu dem so genannten Jahrtausendprojekt der Vereinten Nationen. Unter Leitung von Sachs arbeiteten mehr als 260 Experten Strategien aus, um bis 2015 Hunger, Krankheiten, Bildungsnotstand und Umweltzerstörung in der Dritten Welt zu begegnen.

Sachs erläuterte die Strategie am Beispiel Malaria. An der Krankheit werden in diesem Jahr nach Schätzungen drei Millionen Kinder in Afrika sterben. „Das ist ein stiller Tsunami”, sagte Sachs in Anspielung auf die verheerende Flutkatastrophe nach dem schweren Seebeben in Südasien. Ein einfaches und wirkungsvolles Schutzmittel sei, Moskitonetze über die Betten zu spannen. Ein Netz koste fünf Dollar (3,84 Euro), sagte Sachs. „Aber das ist immer noch unbezahlbar für eine Familie, die praktisch kein Einkommen hat.” An dieser Stelle müsse Hilfe ansetzen.

Sachs und seine Teams erstellten den Bericht unabhängig. „Das sind keine Utopisten, sondern Macher”, sagte Sachs. Er ermahnte die reichen Staaten der Erde eindringlich, mehr für die Entwicklungshilfe zu tun. „Wir werden die Ziele nicht erreichen, wenn wir so weiter machen wie bisher.” Entwicklungshilfe-Kommissar Louis Michel sagte: „Der Bericht sollte uns ein schlechtes Gewissen machen.”

Die internationale Gemeinschaft hatte 2000 auf dem UN-Jahrtausendgipfel die Entwicklungspolitik in den Mittelpunkt gestellt. Ziel ist es, die Lebensbedingungen in den Entwicklungsländern bis 2015 deutlich zu verbessern.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/news/t/rzo120352.html
Dienstag, 18. Januar 2005, 12:26 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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