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Samstag, 8. Aug. 20

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Dünndarm: Neue Methode ermöglicht erstmals Diagnose und Therapie

Münster - Die Universitätsklinik Münster als drittes Zentrum in Deutschland bringt Licht in den bisher als „black box” des Verdauungskanals geltenden Dünndarm.

Mit der in Japan entwickelten so genannten Doppelballon-Enteroskopie könnten erstmals in einer Behandlung der Dünndarm untersucht, Gewebeproben entnommen und Schadstellen behandelt werden, sagte der Direktor der Medizinischen Klinik B des Universitätsklinikums, Prof. Wolfram Domschke, am Freitag. An Dünndarm-Erkrankungen litten bundesweit mehrere hunderttausend Menschen. Die Methode werde auch in Wiesbaden und München angewandt.

Um den fünf Meter langen Dünndarm einsehen zu können, entwickelten Japaner vor eineinhalb Jahren einen besonders dünnen und langen Untersuchungsschlauch (Endoskop), sagte der Leiter der Endoskopie- Abteilung der Klinik, Prof. Torsten Kucharzik. Mit zwei von außen aufblasbaren kleinen Ballons an der Spitze des Endoskops und ein Stück dahinter stülpe das System den Dünndarm wie die Ärmel eines Pullovers übereinander, fädele ihn gleichsam auf und spiegele ihn dabei. Die Luft in den Ballons werde dabei wechselnd ab- und wieder eingelassen. Per Arbeitskanal könnten etwa Zangen zur Gewebeentnahme oder Ballons zur Dehnung des Darms eingeführt werden. „Für Patienten ist es absolut schmerzfrei”, sagte Kucharzik.

„Man kann davon ausgehen, dass viele Befunde im Dünndarm bisher der Aufmerksamkeit entgangen sind”, sagte Domschke. Herkömmliche Magen- und Darmspiegelungen stießen schnell an Grenzen, die seit einigen Jahren angewandten Aufzeichnungen mit einer Videokapsel hätten zumindest Bilder aus dem Dünndarm ermöglicht. Gewebeentnahmen und Behandlungen seien nicht möglich gewesen. Die neue Methode komme zum Einsatz bei unklaren chronischen Blutungen aus dem Verdauungstrakt, deren Ursachen nicht geklärt werden konnten, bei chronischem Durchfall, Tumoren oder entzündlichen Darmerkrankungen. Auf diese Weise könnten Patienten Operationen erspart bleiben.

Bislang wurden in Münster rund 30 Patienten auf diese Weise behandelt. Komplikationen habe es nicht gegeben. Die Behandlung dauere etwa eine Stunde. „Es ist der Cadillac unter den Untersuchungsmethoden des Dünndarms”, sagte Domschke.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/gesundheit/t/rzo119541.html
Freitag, 14. Januar 2005, 15:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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