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Dienstag, 25. Januar 05

George BushWashing­ton - Die hohen Kosten des Militär­ein­sat­zes im Irak drücken das ame­rika­nische Haus­halts­defi­zit auf neue Rekord­höhen. Das Weiße Haus rechnet für dieses Jahr mit einem Defizit von 427 Mil­liar­den Dollar (rund…

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Irak-Ausgaben stürzen US-Haushalt noch tiefer in rote Zahlen

Washington - Die hohen Kosten des Militäreinsatzes im Irak drücken das amerikanische Haushaltsdefizit auf neue Rekordhöhen.

George Bush

Braucht mehr Geld für das Engagement im Irak und in Afghanistan: George Bush.

Das Weiße Haus rechnet für dieses Jahr mit einem Defizit von 427 Milliarden Dollar (rund 329 Mrd Euro), berichteten Budgetbeamte in Washington.

Im vergangenen Haushaltsjahr (30. September 2004) hatte das Defizit mit 413 Milliarden Dollar bereits einen Rekord (auf Dollarbasis) erreicht. Die Beamten bestätigten, dass die Regierung im Kongress zusätzlich 80 Milliarden Dollar für die Militäreinsätze in Afghanistan und im Irak beantragen will. Das meiste Geld sei für die Ausrüstung der Truppen, die Ausbildung irakischer Sicherheitskräfte und die Fahndung nach Terroristen vorgesehen.

Damit wachsen die Gesamtkosten seit Beginn des Afghanistanfeldzugs im Herbst 2001 auf fast 300 Milliarden Dollar. Die Regierung hatte Schätzungen ihres eigenen damaligen Wirtschaftsberaters Lawrence Lindsey, dass die Kriege in Afghanistan und dem Irak bis zu 200 Milliarden Dollar kosten könnten, vor zwei Jahren für völlig übertrieben erklärt.

Das unabhängige Haushaltsbüro des Kongresses (CBO) hatte am Dienstag seine eigene Prognose mit einem Defizit von 368 Milliarden Dollar vorgelegt. Das Büro betonte allerdings, dass darin zusätzliche Ausgaben für die Einsätze in Afghanistan und dem Irak noch nicht berücksichtigt seien. Die Prognose basierte auf einer erwarteten jährlichen Wachstumsrate von 3,8 Prozent und einem Rückgang der Arbeitslosenquote von 5,4 auf 5,2 Prozent.

Die Defizit-Prognose des Weißen Hauses entspräche einem Wert von 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Im vergangenen Haushaltsjahr machte der Fehlbetrag 3,6 Prozent des BIP aus. Präsident George W. Bush hatte versprochen, diesen Anteil bis Ende 2008 zu halbieren. Beobachter halten das angesichts der massiven Neuausgaben im Irak für immer unwahrscheinlicher. „Die Finanzlage unseres Landes ist schlimm, rote Zahlen so weit das Auge reicht”, sagte der Minderheitenführer im Senat, Harry Reid.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/news/t/rzo122183.html
Dienstag, 25. Januar 2005, 22:49 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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