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Dienstag, 25. Januar 05

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Mehr als 300 Tote bei indischem Pilgerfest

Neu Delhi - Massenpanik bei einem indischen Pilgerfest: Mehr als 300 Menschen sind am Dienstag in den engen Gassen rund um einen Tempel im Westen Indiens zu Tode getrampelt worden und verbrannt. Die Polizei berichtete darüber hinaus von mindestens 1000 Verletzten.

Massenpanik bei indischem Pilgerfest - Mindestens 300 Tote

Zahlreiche Opfer gab es bei einer Massenpanik bei einem indischem Pilgerfest.

Augenzeugen zufolge wurden hunderte Menschen niedergetrampelt und Kinder von ihren Eltern getrennt, als eine panische Menge durch die schmalen Gassen vor Feuer floh. Bis zu 500 000 Pilger hatten sich Berichten zufolge am Mandhardevi-Tempel von Wai rund 120 Kilometer südöstlich von Bombay versammelt.

Zu dem Chaos haben nach Polizeiangaben mehrere Faktoren beigetragen. Zunächst hätten die Wartenden gestritten. „Die Leute in der Schlange wurden ungeduldig, es kam zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, und Stände wurden angezündet”, berichtete Maharashtras Regierungschef Vilasrao Deshmukh.

Dann soll ein Kurzschluss im Tempel ein Feuer ausgelöst haben. „In der ersten Massenflucht starben einige Menschen”, berichtete ein Fernsehreporter. „Deren erzürnte Angehörigen zündeten Geschäfte und Restaurants beim Tempel an.” Auch in einem Bereich, in dem die Pilger Essen zubereiteten, soll sich schnell Feuer ausgebreitet haben. „Wir hörten Gaskartuschen explodieren, und mindestens 25 bis 35 Menschen starben allein in diesem Bereich”, sagte ein Augenzeuge dem Sender Zee News TV.

Die Polizei konnte am Dienstag nicht sagen, wie viele Menschen bei der Massenflucht und wie viele in den folgenden Feuern starben. „Wir haben mehr als 300 Leichen um den Tempel herum geborgen”, sagte ein Polizeisprecher des Distrikts Satara der dpa. In den Krankenhäusern stapelten sich die Toten. Busladungen von Verletzten würden in die Kliniken gebracht. Viele der Opfer sollen Frauen und Kinder sein. Zu dem auf einem Hügel gelegenen Tempel führt nur eine einzige befahrbare Straße, was den Zugang für Feuerwehr und Ambulanz erheblich erschwerte.

Während des Pilgerfests kampieren die Gläubigen zu hunderttausenden um den 300 Jahre alten Tempel der Hindu-Göttin Kaleshwari. In den engen Gassen drängen sich fahrende Händler, die religiöse Gaben, Süßigkeiten und Kokosnüsse verkaufen. Die Gläubigen waren von Montag an eingetroffen, um das jährliche Pilgerfest zu feiern. Wegen des Vollmonds hatten sich am Dienstag die meisten Pilger eingefunden.

Massenpaniken sind bei indischen Pilgerfesten nicht selten. Die schlimmste Tragödie ereignete sich 1954 bei der Kumbh Mela in Allahabad, als 800 Menschen starben. 1984 kamen rund 200 Pilger bei einer Massenpanik im nordindischen Haridwar ums Leben. 1986 starben dort 50 Menschen, und 1989 wurden mindestens 350 Menschen in der Pilgerstadt Nashik getötet.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/news/t/rzo122302.html
Dienstag, 25. Januar 2005, 18:59 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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