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Dienstag, 25. Januar 05

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Koblenz - Die Polizei hat in Koblenz zwei mut­maß­liche Dro­gen­schmugg­ler fest­genom­men. Die Männer im Alter von 27 und 28 Jahren wurden in einem Indus­trie­gebiet gefasst, wie die Polizei am Diens­tag mit­teilte.

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19-jäh­riger Bad Emser tot aus der Lahn gebor­gen

Kar­nevals­fete mit töd­lichem Ende

Fach­bach/Bad Ems - Alko­hol, ein dunkler Heimweg und die Hoch­was­ser führende Lahn - eine töd­liche Kom­bina­tion für einen 19-jäh­rigen Bad Emser. Nach dem Besuch einer Kar­nevals­ver­anstal­tung in Fach­bach wurde der junge Mann zunächst ver­misst. Seit gestern Mittag herrscht trau­rige Gewiss­heit: Die Leiche des Bad Emsers wurde aus der Lahn gebor­gen.

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Poli­zei­beamte und Ermitt­ler der Kripo bei der Spu­ren­siche­rung am Fundort der Leiche am Fahr­rad­weg bei Fach­bach. Eine gerichts­medi­zini­sche Unter­suchung soll jetzt Klar­heit in den Unfall­her­gang bringen

"Es sieht alles nach einem tra­gischen Unfall aus", sagt Peter Steger, der Leiter der Bad Emser Poli­zei­dienst­stelle. Nach dem bis­heri­gen Stand der Ermitt­lun­gen hat ein 19-jäh­riger Bad Emser sich gegen 2.30 Uhr in der Nacht zum Sonntag auf den Nach­hau­seweg von einer Kar­nevals­feier in Fach­bach gemacht. Zu Fuß wollte er den knapp fünf Kilo­meter langen Weg bis zum Bad Emser Stadt­teil "Hütte" hinter sich bringen - eine fol­gen­schwere Ent­schei­dung, wie jetzt klar ist.

Ver­mut­lich ins Wasser gestürz­t

"Wir hatten alle was getrun­ken", sagt ein junger Mann aus dem Bekann­ten­kreis, "es war auch nichts Unge­wöhn­liches dabei, dass einer alleine zu Fuß nach Hause ging. Den Weg sind wir ja schon oft genug gegan­gen." Ob nun der Hoch­was­ser­stand der Lahn - der Fahr­rad­weg, den sich das Opfer als Heimweg aus­gesucht hatte, stand in der Nacht bis zu einem halben Meter unter Wasser - oder die glit­schige Ufer­böschung für den Bad Emser zum Ver­häng­nis wurden, wird wohl niemals ganz geklärt werden. Fest steht nur, dass der 19-Jäh­rige ins Wasser gestürzt ist und sich aus eigener Kraft nicht mehr ans ret­tende Ufer bringen konn­te.

Nach­dem der junge Mann, der erst vor einem Monat seine Bun­des­wehr­dienst­zeit abge­schlos­sen hatte und gestern eine neue Arbeits­stelle antre­ten sollte, im Laufe des Sonn­tags nicht zu Hause ankam, ver­stän­digte sein Vater die Poli­zei. Erste Ermitt­lun­gen und eine aus­gedehnte Such­aktion am Mon­tag­mor­gen brach­ten zunächst keinen Erfolg. Auch ein Poli­zei­hub­schrau­ber war im Ein­satz, um Wald­wege und den Ufer­bereich der Lahn bis zur Mündung in Lahn­stein abzu­suchen. Par­allel dazu waren mehrere Strei­fen­wagen und Poli­zis­ten zu Fuß im Ein­satz, um alle mög­lichen Heim­weg-Rou­ten zu über­prü­fen.

Strei­fen­wagen­besat­zung machte schreck­liche Ent­deckung

Die Ein­satz­lei­tung wollte am Mon­tag­mor­gen gerade die Ver­stär­kung der Such­mann­schaf­ten durch eine Hun­dert­schaft der Bereit­schafts­poli­zei in die Wege leiten, als eine Strei­fen­wagen­besat­zung von der Nie­ver­ner Lahn­seite aus die schreck­liche Ent­deckung machte. Die Leiche des 19-Jäh­rigen hatte sich in einem Busch am Ufer der Lahn, unmit­tel­bar neben dem Fahr­rad­weg ver­fan­gen. "Le­dig­lich ein Stück Stoff von der Jacke ragte aus dem Wasser, vom Hub­schrau­ber aus unmög­lich zu sehen", so ein Poli­zei­beam­ter. Der Frei­wil­ligen Feu­erwehr von Bad Ems fiel die trau­rige Aufgabe zu, das Opfer mit einem Boot zu bergen. Jetzt soll der Leich­nam in der Koblen­zer Gerichts­medi­zin unter­sucht werden, um ein Fremd­ver­schul­den ganz aus­zusch­ließen.

RZ


http://rhein-zeitung.de/a/rlp/r/regio.html
Dienstag, 25. Januar 2005, 09:30 © RZ-Online GmbH (sab)
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