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Mittwoch, 8. Jul. 20

Frank­fur­t/Main - Ein neues Güte­sie­gel soll Ver­brau­cher künftig darüber infor­mie­ren, ob ein bestimm­ter Fern­seher oder Video­bea­mer die Dar­stel­lung von HDTV unter­stützt.

Berlin - AVM stellt auf der Han­nove­raner Com­puter­messe CeBIT (10. bis 16. März) eine neue Vari­ante der FRITZ!Box Fon vor, die die Inter­net-Tele­fonie mit ISDN-Tele­fonen ermög­licht.

Stutt­gart - CD-Player mit ver­schmutz­ter Lase­roptik können mit Druck­luft­spray gerei­nigt werden. Das Mittel wird auch von Foto­gra­fen zur Rei­nigung von Kame­ralin­sen ver­wen­det…

Düs­sel­dorf - Inner­halb der zwei­jäh­rigen Gewähr­leis­tung dürfen Händler eigent­lich nur zwei Ver­suche unter­neh­men, den glei­chen Fehler an einem defek­ten Elek­tro­gerät zu repa­rie­ren.

Cannes - Die erste deut­sche Hit­parade für Handy-Klin­gel­töne startet im April dieses Jahres. Sie wird zunächst im wöchent­lichen Fach­maga­zin „Mu­sik­woche” ver­öffent­licht.

Hamburg - BenQ kündigt für Februar ein 19-Zoll-Dis­play mit einer Reak­tions­zeit von acht Mil­lise­kun­den an. Der BenQ FP91E bietet ein Kon­trast­ver­hält­nis von 1000:1 und einen Blick­win­kel von 170 Grad…

Multimedia

Tipps zum Kauf von DVD-Spielern

Berlin - Fast sechs Millionen DVD-Spieler wurden 2003 in Deutschland verkauft. Dieses Jahr dürften es 5,5 Millionen sein.

DVD-Spieler

DVD-Rekorder unterscheiden sich auch in der Ausstattung. Quelle: Panasonic/dpa

Die Auswahl ist schwer überschaubar, die Preisspanne reicht von 50 bis 20 000 Euro. Auch die Ausstattung unterscheidet sich zum Teil beträchtlich.

An Geräten für weniger als 100 Euro kritisieren Experten oft mangelnde Benutzerfreundlichkeit. Umständliche Menüs und rasch übersetzte Handbücher erschweren die Bedienung.

Billig-Geräte haben zudem oft störende Nebengeräusche, sagt Roland M. Stehle, Pressesprecher der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) in Nürnberg. Vor dem Gang zur Kasse sollte man auch einen Blick auf die Anschlüsse werfen: Einen S-Video sowie einen Scartanschluss bringen alle DVD-Spieler mit. Das reicht aus, solange der Filmton aus dem Fernseher kommen soll.

Wer einen Surround-Receiver nutzen will, braucht einen DVD-Spieler mit einem optischen oder digitalen coaxialen Ausgang. Wichtig für eine gute Tonqualität ist laut Peter Segendorf von Sony Deutschland in Köln ein hochauflösender Digital/Analog-Wandler: 192 Kilohertz/24 Bit sollten es sein. Auch für das Bild spielt der dafür eingesetzte A/D-Wandler eine wichtige Rolle. 12 Bit/108 Megahertz sei ein guter Richtwert.

Mancher Anwender schaut sich mit der Digitalkamera gemachte Bilder gern auf dem Fernseher an. Unterstützt der DVD-Player etwa das Format Jpeg, lassen sich auf CD oder DVD gebrannte Bilder abspielen. Einige Hersteller gehen noch einen Schritt weiter: JVC etwa bietet mit seinem Modell NP10SE ein Gerät mit eingebautem Kartenleseschacht an.

Immer mehr Hersteller haben zudem DVD-Spieler, die das Videoformat DivX wiedergeben. DivX erlaubt bei vergleichsweise guter Bildqualität eine starke Kompression des Videomaterials. Als einer der Vorreiter für DivX-taugliche Player gilt der dänische Hersteller Kiss. Kürzlich hat auch Sony seine ersten drei DVD-Spieler mit DivX-Unterstützung vorgestellt, zu Preisen zwischen 170 und 400 Euro.

Wer Fernseh-Sendungen aufnehmen will, braucht einen DVD-Rekorder. Marken-Auslaufmodelle kosten mindestens 300 Euro. Zentraler als bei Abspielgeräten ist hier die Format-Frage: Es gibt verschiedene Rohling-Formate wie das von Panasonic unterstützte DVD-RAM oder das von Philips bevorzugte DVD+RW. Die Wiedergabe aller Formate auf jedem Gerät ist laut Stehle von der gfu aber mittlerweile weitestgehend möglich. Anders sieht es mit den Brennformaten aus.

Einfache Geräte zeichnen direkt auf DVD auf. Andere besitzen auch eine Festplatte, auf der sich die Sendungen speichern lassen. Kombinierte DVD/Festplattenrekorder kosten ab etwa 800 Euro. Auch hier gibt es Ausnahmen: LiteOn bietet mit dem LVW-5045 eine Brenner-Festplatten-Kombi (160 Gigabyte) für 499 Euro an.

Die Zeitschrift „test” der Stiftung Warentest hat mehrere Rekorder untersucht: „Die Bildqualität ist beeindruckend”, lautet das Urteil. Der Besitzer eines DVD-Rekorders kann diese in gewissen Grenzen aber auch selbst bestimmen - je besser die Qualität, desto kürzer die Aufzeichnung. Von der „Eier legenden Wollmilchsau”, die Verbraucher laut Segendorf für wenig Geld erwarten, seien Player und Rekorder weit entfernt. Dennoch geht die gfu davon aus, dass der Absatz von Rekordern weiter steigt: auf rund 710 000 Stück in diesem Jahr - im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 145 Prozent.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/multimedia/t/rzo109782.html
Dienstag, 07. Dezember 2004, 12:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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