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Mittwoch, 8. Jul. 20

Frank­fur­t/Main - Ein neues Güte­sie­gel soll Ver­brau­cher künftig darüber infor­mie­ren, ob ein bestimm­ter Fern­seher oder Video­bea­mer die Dar­stel­lung von HDTV unter­stützt.

Berlin - AVM stellt auf der Han­nove­raner Com­puter­messe CeBIT (10. bis 16. März) eine neue Vari­ante der FRITZ!Box Fon vor, die die Inter­net-Tele­fonie mit ISDN-Tele­fonen ermög­licht.

Stutt­gart - CD-Player mit ver­schmutz­ter Lase­roptik können mit Druck­luft­spray gerei­nigt werden. Das Mittel wird auch von Foto­gra­fen zur Rei­nigung von Kame­ralin­sen ver­wen­det…

Düs­sel­dorf - Inner­halb der zwei­jäh­rigen Gewähr­leis­tung dürfen Händler eigent­lich nur zwei Ver­suche unter­neh­men, den glei­chen Fehler an einem defek­ten Elek­tro­gerät zu repa­rie­ren.

Cannes - Die erste deut­sche Hit­parade für Handy-Klin­gel­töne startet im April dieses Jahres. Sie wird zunächst im wöchent­lichen Fach­maga­zin „Mu­sik­woche” ver­öffent­licht.

Hamburg - BenQ kündigt für Februar ein 19-Zoll-Dis­play mit einer Reak­tions­zeit von acht Mil­lise­kun­den an. Der BenQ FP91E bietet ein Kon­trast­ver­hält­nis von 1000:1 und einen Blick­win­kel von 170 Grad…

Multimedia

Kinderhilfswerk will mehr Medienerziehung

Berlin/Büdelsdorf - Angesichts zunehmender Verschuldung von Kindern und Jugendlichen durch Handyrechnungen hat das Deutsche Kinderhilfswerk eine konsequentere Medienerziehung in Kindergärten und Grundschulen gefordert.

Handyspass

Zwei Jugendliche telefonieren und spielen mit ihren Handys. (Archiv: 15.06.2003)

Kinder müssten schon früh lernen, dass es bei der Nutzung von Mobiltelefonen oder im Internet kostenpflichtige Angebote gebe, teilte das Hilfswerk am Donnerstag in Berlin mit. Für penetrante Kaufappelle, Gewalt- oder Erotikangebote, die sich gezielt an Kinder und Jugendliche richten, forderte das Hilfswerk die Einführung von Bußgeldern. Der Mobilfunkanbieter mobilcom wies dagegen darauf hin, dass es Mobilfunktarife gebe, mit denen sich die Kosten wirksam begrenzen ließen.

Werbung für Erotik-Logos auf Handy-Displays oder ausgefallene Klingeltöne nutze die Neugier und Unerfahrenheit von Kindern und Jugendlichen bewusst aus, kritisierte Dirk Höschen, Medienreferent des Kinderhilfswerks. „Es gibt Eltern, die für die Handys ihrer Kinder plötzlich Rechnungen von 3000 Euro bekommen”, sagte er. Die immer weiter reichenden Funktionen und Speicherkapazitäten der Mobiltelefone verstärkten diesen Negativ-Trend. Nach Schätzungen hat bereits ein Drittel der Kinder unter acht Jahren ein Handy, bei Jugendlichen sind es bereits 60 Prozent.

Die Medienerziehung von Kindern sollte nicht länger dem Zufall oder dem persönlichen Engagement von Pädagogen überlassen werden, betonte Thomas Krüger, Präsident des Kinderhilfswerks. Für das Lehramtsstudium forderte er deshalb einen verbindlichen Leistungsnachweis im Bereich Medienpädagogik.

Mobilcom erklärte am Donnerstag im schleswig-holsteinischen Büdelsdorf, mit dem Tarifmodell m-limit ließen sich die monatlichen Handy-Kosten wirksam begrenzen, und die Eltern behielten die volle Kostenkontrolle. „Damit setzt mobilcom die Auffassung vieler Verbraucherschützer um, die ein monatliches Kostenlimit für pädagogisch sinnvoller halten als das Sperren einzelner Mobilfunk- Dienste”, sagte Vorstand Michael Grodd. Die Nutzer zahlen eine monatliche Grundgebühr und können wahlweise für 15, 30 oder 50 Euro monatlich telefonieren oder SMS versenden und andere Dienste nutzen. Danach bleibt das Handy erreichbar.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/multimedia/t/rzo121070.html
Donnerstag, 20. Januar 2005, 16:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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