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Mittwoch, 8. Jul. 20

Frank­fur­t/Main - Ein neues Güte­sie­gel soll Ver­brau­cher künftig darüber infor­mie­ren, ob ein bestimm­ter Fern­seher oder Video­bea­mer die Dar­stel­lung von HDTV unter­stützt.

Berlin - AVM stellt auf der Han­nove­raner Com­puter­messe CeBIT (10. bis 16. März) eine neue Vari­ante der FRITZ!Box Fon vor, die die Inter­net-Tele­fonie mit ISDN-Tele­fonen ermög­licht.

Stutt­gart - CD-Player mit ver­schmutz­ter Lase­roptik können mit Druck­luft­spray gerei­nigt werden. Das Mittel wird auch von Foto­gra­fen zur Rei­nigung von Kame­ralin­sen ver­wen­det…

Düs­sel­dorf - Inner­halb der zwei­jäh­rigen Gewähr­leis­tung dürfen Händler eigent­lich nur zwei Ver­suche unter­neh­men, den glei­chen Fehler an einem defek­ten Elek­tro­gerät zu repa­rie­ren.

Cannes - Die erste deut­sche Hit­parade für Handy-Klin­gel­töne startet im April dieses Jahres. Sie wird zunächst im wöchent­lichen Fach­maga­zin „Mu­sik­woche” ver­öffent­licht.

Hamburg - BenQ kündigt für Februar ein 19-Zoll-Dis­play mit einer Reak­tions­zeit von acht Mil­lise­kun­den an. Der BenQ FP91E bietet ein Kon­trast­ver­hält­nis von 1000:1 und einen Blick­win­kel von 170 Grad…

Multimedia

Napster will Ende 2005 deutschen Internetmusikservice starten

Cannes - Der US-Internetmusikdienst Napster will Ende dieses Jahres auch einen deutschen Service starten.

Napster

Screenshot zeigt die Suchmaske von Napster. Archiv: 27.07.2000

Das kündigte der US- Präsident von Napster, Brad Duea, auf der Musik- Technologie-Konferenz Midemnet in Cannes an.

Napster wäre damit vermutlich der erste Musik-Abonnementdienst für deutsche Internetsurfer, die bislang Musik nur gegen Bezahlung jedes einzelnen Songs aus dem Netz herunterladen können.

Napster betreibt bereits in den USA und Großbritannien Musik-Abo Dienste. Für 10 bis 15 Dollar pro Monat bekomme der Nutzer unbegrenzten Zugang zu rund einer Millionen Songs, die er über Napster anhören und auf seinen Computer herunterladen könne, sagte Duea. Napster war Ende der 90er Jahre als illegale Musiktauschbörse gestartet und dann von der Musikindustrie übernommen und in ein legales Webangebot umgewandelt worden.

Das Abo-Modell sei der digitale Markt der Zukunft, meinte Duea. „Damit bindet man Kunden langfristig und hat eine sichere Einnahmequelle.” Das sieht auch Dan Sheeran so, Vizepräsident des Softwareunternehmens RealNetworks, das die Abspielsoftware „Real Player” anbietet und den US-Abo-Dienst Rhapsody betreibt. „Die Abo-Dienste und Abo-Webradios in den USA haben heute schon vier Millionen Kunden”, sagte er in Cannes.

„Im Schnitt hören sich unsere Nutzer für acht bis zehn Dollar im Monat 200 verschiedene Songs an - wir können damit profitabel arbeiten.” Gerade das sei beim Downloadgeschäft derzeit nicht möglich, obwohl sich der weltweite Markt für bezahlte Downloads im vergangenen Jahr auf 200 Millionen Songs verzehnfacht hat.

Das bestätigte auch Thomas Hesse vom Plattenriesen Sony BMG. „Mit den derzeit üblichen 99 Cents pro Song kann keiner von uns Geld verdienen” - will heißen: Sowohl Plattenfirmen als auch Musikverleger und Internetmusikdienste legen drauf. Dies könne sich aber ändern, wenn der Markt weiter so wachse. Derzeit mache Onlinemusik nur rund 2,5 Prozent des gesamten Plattengeschäfts aus; im Jahr 2007 rechne er mit einem Anteil von 10 Prozent, sagte Hesse.

Noch dynamischer ist nach Meinung vieler Experten der mobile Musikmarkt. Als künftige „Killerapplikationen” bezeichnete Duea die kommenden mobilen Abspielgeräte, auch Handys, mit denen man sich überall und jederzeit Musik aus dem Mobilfunknetz herunterladen könne.

Dabei gehe es nicht mehr nur um Klingeltöne, sondern um ganze Songs und Alben. „Das Handy ist das Abspielgerät der Zukunft. Auf den neuen Mobiltelefonen kann man bis zu 1000 Songs speichern. Man kauft sie mobil und überträgt sie zu Hause auf den Computer”, prognostizierte Leslie Golding, Direktor des mobilen Download- Anbieters M2Y-Siemens.

Midemnet: www.Midem.com

Napster: www.napster.com

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/multimedia/t/rzo122034.html
Montag, 24. Januar 2005, 15:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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