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Dienstag, 25. Januar 05

JungfernfahrtBar­celona - McLa­ren-Mer­cedes will mit seinem neuen Sil­ber­pfeil erfolg­reich Jagd auf Seri­enwelt­meis­ter Michael Schu­macher machen. Kimi Räik­könen und Neu­zugang Juan Pablo Montoya sollen mit dem MP4-20 gehörig an der…

SignalwirkungMara­nello - Das Ringen um eine neue Übe­rein­kunft in der Formel 1 sorgt für Ver­wir­rung. „Ich kenne nur ein Con­corde Agree­ment”, sagte Norbert Haug am Rande der Test­fahr­ten des neuen McLa­ren-Mer­cedes in Bar­celona.

Stutt­gart - For­mel-1-Team­chef Eddie Jordan hat sich mit dem rus­sischen Mil­liardär Alex Shnai­der auf eine „spätere Über­nah­me” seines Renn­stalls geei­nigt.

Ringen um Formel-1-Übereinkunft

Maranello - Das Ringen um eine neue Übereinkunft in der Formel 1 sorgt für Verwirrung.

Signalwirkung

Michael Schumacher fährt mit seinem Ferrari bei Barcelona Trainingsrunden.

„Ich kenne nur ein Concorde Agreement”, sagte Norbert Haug am Rande der Testfahrten des neuen McLaren-Mercedes in Barcelona.

Der Mercedes-Motorsportchef spielte damit auf die Unterzeichnung eines neuen, von 2008 bis 2012 gültigen Concorde Agreements durch Zugpferd Ferrari an. „Ich weiß nicht, was Ferrari unterschrieben hat - uns hat niemand etwas gezeigt”, unterstrich Haug.

Während der Branchenführer aus Italien sein Spekulationen zufolge durch 75 Millionen Euro versüßtes Vorpreschen verteidigte, betonte Haug, dass „alle Teams zusammen eine Lösung finden müssen”. Das entspräche auch dem eigentlichen Sinn des Concorde Agreements, das von allen zehn Teams mit dem Formula One Management (FOM) von Bernie Ecclestone und dem Automobil-Weltverband FIA abgeschlossen werden muss und die Abläufe sowie die Verteilung der Erlöse in der Königsklasse regelt.

„Ich denke, es gibt kein neues Concorde Agreement”, betonte auch McLaren-Teamchef Ron Dennis. Wenn doch, sei es nicht verteilt worden. Bei einem Treffen aller Teamchefs in London wollte Ecclestone auch die restlichen neun Teams von der neuen Übereinkunft überzeugen. Wohl auch mit Geld. Denn der Formel-1-Zampano hatte den Teams bereits rund 370 Millionen Euro auf die Hand geboten, wenn sie ihm die Treue halten und nicht zur möglichen Grand Prix World Championship (GPWC) der Herstellervereinigung wechseln.

Laut Ferrari können sich die Unterzeichner der neuen Übereinkunft allerdings bereits in diesem Jahr auf verbesserte Konditionen und einen finanziellen Mehrgewinn freuen. „Die neue Version des Concorde Agreements wird sich vom Jahr 2005 an auf die den Unterzeichnern zustehenden Einnahmen auswirken”, hieß es in einer Pressemitteilung des Rennstalls aus Maranello.

Darin verteidigt Ferrari sein Vorgehen, mit dem der Rennstall die Chance der GPWC auf ein Minimum sinken ließ. Im Juli des vergangenen Jahres habe Ferrari die anderen Mitglieder der Herstellervereinigung schriftlich darüber informiert, dass das Unternehmen vom 1. August 2004 an nicht mehr exklusiv an die GPWC gebunden sei, jedoch weiterhin Teil davon bleibe. Die Verhandlungen seien vor aller Augen geführt worden. So habe Ferrari die restlichen Teams auch davon in Kenntnis gesetzt, dass man „die Möglichkeit eines Abkommens mit der FIA und der FOM hinsichtlich der Zukunft der Formel-1-Weltmeisterschaft untersucht”.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/sport/formel1/t/rzo122232.html
Dienstag, 25. Januar 2005, 14:03 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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