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Montag, 31. Januar 05

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Italiener hängen immer länger an Mammas Rockzipfel

Rom - Immer mehr erwachsene italienische Männer können sich nicht vom Rockzipfel der geliebten Mamma lösen.

Pasta

Die italienischen Männer essen ihre Pasta am liebsten bei Mamma.

Allein in den vergangenen zehn Jahren habe sich der Anteil der „Mammoni”, wie die Muttersöhnchen in Italien genannt werden, so gut wie verdoppelt.

27 Prozent aller 30- bis 34-Jährigen wohne noch zu Hause bei Muttern, berichtete die römische Zeitung „Il Messaggero”. Finanzielle Gründe seien dabei häufig nur Vorwand. Und: Der Hang zu Mutter bringe sogar das Image des „Latin Lovers” ins Wanken.

Die Unsitte der „Nesthocker” ist längst zur echten Sorge von Millionen Eltern geworden: Die Sprösslinge weigern sich immer hartnäckiger, erwachsen zu werden, stellen zugleich aber immer höhere Anforderungen an reibungslose Serviceleistungen im „Hotel Mamma”. Andererseits genießen nicht wenige italienische Mütter im Stillen ihre enge Beziehungen zum Sohnemann: Gar nicht selten bügeln sie die Hemden ihres Sprösslings auch dann noch, wenn er verheiratet ist oder bringen ihm weiter Essen ins Haus - zum Verdruss der Schwiegertochter.

Jetzt zeigen neuste Studien, dass nicht nur Arbeitslosigkeit oder geringes Einkommen über 30-jährige Männer weiter ans traute Heim bindet. Denn es seien weitaus mehr Frauen als Männer, die den Absprung nicht schaffen. Überhaupt sei Italien das Land, in dem man vor allem durch Protektion und Hilfe durch die Familie weiterkommt. Allerdings gibt es einen schweren Nachteil des „Mammismo”, wie der Soziologe Franco Ferrarotti meint: „Die italienischen Männer waren früher als Latin Lover berühmt, jetzt ist der Lack ab und sie haben ihr Selbstvertrauen verloren.” Deshalb müssten in Sachen Amore auch immer häufiger die Frauen die Initiative übernehmen, „aber sie erschrecken die armen Männer noch mehr”.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/magazin/t/rzo123934.html
Montag, 31. Januar 2005, 14:57 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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