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Montag, 11. Nov. 19
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ZeugnisseBie­lefeld - Bei schlech­ten Noten im Halb­jah­res­zeug­nis sollten Eltern nicht einfach den Druck auf ihre Kinder erhöhen.

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Bei schlechten Noten die Ursachen klären

Bielefeld - Bei schlechten Noten im Halbjahreszeugnis sollten Eltern nicht einfach den Druck auf ihre Kinder erhöhen.

Zeugnisse

Schülerinnen mit ihrem Schulzeugnis. Archiv: 04.08.1999

Wichtig sei es vielmehr, im Gespräch mit dem Lehrer zunächst die genauen Ursachen für die Leistungsmängel zu ergründen.

Das betonte der Schulpädagoge Prof. Eiko Jürgens von der Universität Bielefeld in einem dpa/gms-Gespräch zum Ende des Schulhalbjahres. „Eigentlich sollte keine Fünf im Zeugnis überraschend kommen”, sagt Jürgens. Stattdessen sollte der Lehrer frühzeitig auf die Probleme aufmerksam machen und auch sagen können, wo die jeweiligen Lerndefizite liegen. Dies können beispielsweise Schwierigkeiten beim Lösen von problemorientierten Aufgaben sein, bei der Anwendung von Regeln oder beim Lernen von Regeln.

Allerdings habe sich im Zuge der Pisa-Untersuchungen gezeigt, dass viele Pädagogen Schwierigkeiten hätten, für das jeweilige Kind eine genaue Lerndiagnose zu stellen. Mit Allgemeinsätzen nach dem Motto „Wenn er will, dann kann er” ließen sich keine individuellen Förderpläne aufstellen.

„Auch Faulheit ist keine Erklärung. Dahinter stehen immer Ursachen wie Konzentrationsschwierigkeiten, Unterforderung, Angst oder Probleme in der Pubertät”, sagt Jürgens. Aber auch die Hilfe der Eltern sei gefordert. „Wie verhält sich mein Kind zu Hause? Kapselt es sich ab?” - Die Beantwortung solcher Fragen liefere dem Lehrer wichtige Informationen.

Sind die Ursachen ergründet, sollte ein Förderplan mit konkreten Zielen aufgestellt werden. In einigen Bundesländern seien Lehrer dazu sogar verpflichtet. Es liege auf der Hand, dass in dieser Zeit ein anderes Pensum zu bewältigen sei. Dabei komme es nicht nur darauf an, dass das Kind mehr lernt, sondern vor allem darauf, dass es anders lernt. „50 Prozent der Lernschwierigkeiten rühren daher, dass die Schüler über keine oder keine geeigneten Lernstrategien verfügen.”

So sei lange bekannt, dass neue Informationen leichter behalten werden, wenn sie in einen Zusammenhang gestellt werden. Dennoch gebe es immer noch viele Kinder, die sich Vokabeln dreimal hersagen, statt sie sich als Bestandteile einer Geschichte einzuprägen.

Für Nachhilfestunden sind sogar weniger gut betuchte Eltern bereit, sich „querzulegen”. Gefordert seien dennoch in erster Linie die Lehrer. Diese könnten sich auch nicht mit dem Hinweis auf Zeitmangel oder Stoffdichte aus der Verantwortung stehlen: „Denn es gibt in der Klasse ja nicht 30 Kinder mit einer Fünf im Zeugnis, sondern vielleicht 5.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/berufbildung/t/rzo123980.html
Montag, 31. Januar 2005, 16:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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