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Sonntag, 15. Dez. 19

UShaka-Marine WorldDurban - Zer­bors­ten liegt der betagte Frach­ter gestran­det an der Pro­menade der süd­afri­kani­schen Hafen­stadt Durban. Die Uniform des zweiten Offi­ziers ist ebenso falsch wie das Schiffs­wrack…

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Auge in Auge mit dem Hai: UShaka-Marine World in Durban

Durban - Zerborsten liegt der betagte Frachter gestrandet an der Promenade der südafrikanischen Hafenstadt Durban.

UShaka-Marine World

Schnorchelbecken mit tropischen Fischen. (Bild: UShaka Marine World/dpa/gms)

Die Uniform des zweiten Offiziers ist ebenso falsch wie das Schiffswrack, welches das Wahrzeichen von Afrikas größtem Wasser-Freizeitpark ist.

UShaka Marine World nennt sich die im April 2004 eröffnete Mischung aus Aquarium und Freizeitpark. Der 16 Hektar große Themenpark - laut Eigenwerbung der fünftgrößte der Welt - gilt als Kernstück bei der Modernisierung von Durbans Uferpromenade. Nachdem sich die Stadt in den vergangenen Jahren erfolgreich im Konferenz-Tourismus profiliert hat, ist sie nun dabei, der ewigen Rivalin Kapstadt nachzueifern und eine attraktive Promenade zu bauen: Zwischen UShaka und der Hafenmündung wurde bereits eine Flaniermeile mit Kanal errichtet. Alte, jahrelang vernachlässigte Häuser werden renoviert und neue geschaffen.

Der Marinepark ist gemeinsam mit einem bereits fertig gestellten Casino sowie einem geplanten Filmstudio das Paradepferd der Erneuerung dieser sehr indisch geprägten Stadt. „Er wurde uns schon so lange versprochen, dass kaum noch jemand dran geglaubt hat”, sagt Zama Nobandla. Die 25-Jährige ist für das Marketing des Parks zuständig und schaut gerade zwei US-Touristen zu, die mit „Ocean Walker” die jüngste Attraktion des Parks testen.

Die Besucher steigen dabei mit einer Art Taucherglocke auf dem Kopf zu Sandtigerhaien und Rochen ins Becken. Die Brille können sie auf der Nase lassen, weil mit Hilfe eines Kompressors Druckluft durch einen Schlauch in die Glaskuppel gepumpt wird, die wie ein übergroßer Römerhelm den Kopf umgibt. Mit blubberndem Geräusch verschwindet er unter Wasser - der Rest der Zuschauer schaut von Panoramafenstern aus zu. In einem Nachbarbecken hängt ein anderer Taucher wie in einem mittelalterlichen Schandkorb im Wasser - umgeben von gefährlichen Bullenhaien.

Hai-Tauchen mit Käfigen ist bereits seit einigen Jahren ein großer Tourismushit vor den Stränden Südafrikas - in den Becken von UShaka ist die Begegnung Aug' in Aug' mit dem Räuber des Meeres jedoch garantiert. „Es gab schon so manche Ehefrau, die nachfragte, ob der Ehemann in seinem Käfig denn wirklich wieder an die Oberfläche geholt werden muss”, scherzt Zama Nobandla.

Die afrikanische Architektur der Anlage - die neben einem Delfinarium und einen Spaßbad auch ein Schnorchelbecken mit tropischen Fischen bietet - setzt sich auch im angegliederten Geschäfts- und Restaurantbereich fort. Als Hit hat sich allerdings das Restaurant im Heck des täuschend echt nachgebauten Frachterwracks entpuppt. Es bietet auf mehreren Etagen in der Kulisse eines gestrandeten Frachters aus den 1920er Jahren freien Blick auf die im Aquarium schwimmenden Haifische. Fischgerichte, lacht der Kellner, seien da bei Kunden weniger häufig nachgefragt.

Informationen: South African Tourism, Friedensstraße 6-10, 60311 Frankfurt (Tel.: 01805/72 22 55)

South African Tourism: www.southafrica.net

UShaka-Marine World www.ushakamarineworld.co.za

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/reise/reisetipp/t/rzo117649.html
Freitag, 07. Januar 2005, 10:18 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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