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Freitag, 6. Dez. 19

StauMünchen - Am kom­men­den Woche­nende brau­chen Auto­fah­rer auf vielen Fern­straßen in Deutsch­land Geduld. Vor allem auf Routen in Rich­tung Alpen muss damit gerech­net werden…

Hamburg - Well­ness­begeis­terte Däne­mark-Gäste können sich an einem neuen Qua­litäts­logo ori­entie­ren. Aus­gear­bei­tet wurde es von der Tou­ris­mus­bran­che des König­reichs, teilt VisitDen­mark in Hamburg mit.

Berlin - Bahn-Fah­rer sollten bei den neuen europäi­schen Schnäpp­chen-Ange­boten der Deut­schen Bahn mög­lichst schnell zuschla­gen. Es emp­fehle sich, sich früh­zei­tig zu infor­mie­ren, sagte Daniel Kluge…

Madrid - Die neue „Grüne Karte” auf den Balea­ren-Inseln bietet neben Ermäßi­gun­gen von 20 Prozent in vielen Museen, bei Stadt­führun­gen und kul­turel­len Ver­anstal­tun­gen auch kos­ten­lose Führun­gen inner­halb der…

St. Anton am Arlberg - Ski­fah­ren für Insider steht vom 14. bis 17. April in St. Anton am Arlberg auf dem Pro­gramm. Unter dem Motto „Spring Ses­sion” können dann die Berge mit ein­hei­mischen Skifüh­rern erkun­det…

München - In Öster­reich steht ein Wechsel der Maut­vignet­ten an. Vom 1. Februar an gelten die mint­grü­nen Pla­ket­ten für das Jahr 2005, teilt der ADAC in München mit. Wer nach dem 31. Januar ohne neue Vig­net­te…

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U-Boot-Fahrten für Touristen

Vancouver - Urlauber wollen abtauchen und den Alltag hinter sich lassen - und das bisweilen buchstäblich: Um völlig ungestört exotische Unterwasserwelten zu erleben, gehen einige von ihnen im U-Boot auf Tauchstation.

U-Boot-Fahrt

Einfacher Zugang zur Unterwasserwelt. (Bild: Bernd Kubisch/dpa/gms)

Was früher Meeresforschern, Marine und Filmstars wie James Bond vorbehalten war, kann inzwischen auch die Oma mit dem Enkel. Touristen-U-Boote rund um den Globus sind schneeweiß oder auch gelb wie im berühmten Film und Song der Beatles. Sowohl im Pazifik als auch im Atlantik erklingt an Bord oft ihr Ohrwurm „We all live in a yellow submarine...”. Die U-Boote gleiten meist in 20 bis 40 Metern Tiefe mit gut fünf Stundenkilometern dahin.

„Kreuzfahrtpassagiere, besonders in der Karibik, zählen zu unseren wichtigsten Kunden”, sagt Dennis Hurd, Präsident des Unternehmens Atlantis Submarines in Vancouver. Knapp die Hälfte der weltweit etwa 30 Urlauber-U-Boote, die zur Zeit im Einsatz sind, stammt aus der kanadischen Stadt. Die meisten anderen Boote werden im finnischen Turku gebaut. Die zylinderförmigen Unterwasserfahrzeuge mit Rammschutz und Panoramafenstern sind dort im Einsatz, wo die Sonne das ganze Jahr wärmt, die Wassertemperaturen angenehm sowie Flora und Fauna unter Wasser tropisch und exotisch sind.

Besonders verrückt auf U-Boot-Ausflüge sind Hawaii-Urlauber aus den Vereinigten Staaten. Es gibt Tage, an denen fünf U-Boote von Atlantis Submarines dort bis zu 2500 Passagiere unter die Wasseroberfläche bringen. Wie beim Flugzeugbau werden auch die Unterseeboote für Touristen immer größer. Die Meereserkundung per U-Boot gilt als ungefährlich, die Sicherheitsstandards sind hoch. Ein- und Ausstiege sind geräumiger als bei Militär-U-Booten, und jeder Platz ist ein Fensterplatz. Eines der ersten U-Boote für Touristen tauchte Ende der achtziger Jahre vor der südkaribischen Insel Aruba. Andere Eilande wie Barbados, Cayman oder St. Thomas folgten.

Wie eine kleine Nussschale schippert ein Zubringerboot an einem riesigen Kreuzfahrtschiff vorbei. Im Hintergrund grüßen die Dächer von Charlotte Amalie, der Hauptstadt der Amerikanischen Jungferninseln auf St. Thomas. Davor liegen grüne Hügel, weitläufige Buchten mit türkisblauem Wasser und die offene karibische See. Viele Urlauber nippen an Orangensaft und Rumpunsch.

Die Feriengäste, darunter viele Familien mit Kindern, blicken nun gebannt auf das sich kräuselnde Wasser: plötzlich wirbelnde Bewegung, schäumende Gischt. Dann gibt die „Atlantis” ihren glänzenden Rücken preis. Auf der Plattform öffnet sich eine Luke, Passagiere steigen aus. Danach klettert die neue Gruppe auf hoher See in den Bootsbauch.

Die „Atlantis” beginnt ganz langsam ihren Tauchgang. In 15 bis 20 Metern Tiefe werden die Korallen dichter. Hier finden viele Meeresbewohner Schutz und Nahrung. In etwa 30 Metern Tiefe erscheinen die Umrisse eines Schiffwracks, das von Algen und anderen Meerespflanzen überwuchert ist.

Zum U-Boot-Fahren müssen Touristen aber nicht unbedingt bis in die Karibik. Auch auf Mallorca werden für 50 Euro Tauchfahrten angeboten. „Das Interesse der Touristen ist groß”, sagt Stuart Dickon, Direktor von Nemo Submarines Baleares. Unterseeboote tauchen auch vor den Kanareninseln Teneriffa, Gran Canaria und Lanzarote.

Internet: www.atlantisadventures. com, www.discoverlanzarote.com/submarine_safaris.asp, www.nemosub.com/germannets/home.htm.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/reise/t/rzo116809.html
Dienstag, 04. Januar 2005, 10:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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