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Montag, 9. Dez. 19

StauMünchen - Am kom­men­den Woche­nende brau­chen Auto­fah­rer auf vielen Fern­straßen in Deutsch­land Geduld. Vor allem auf Routen in Rich­tung Alpen muss damit gerech­net werden…

Hamburg - Well­ness­begeis­terte Däne­mark-Gäste können sich an einem neuen Qua­litäts­logo ori­entie­ren. Aus­gear­bei­tet wurde es von der Tou­ris­mus­bran­che des König­reichs, teilt VisitDen­mark in Hamburg mit.

Berlin - Bahn-Fah­rer sollten bei den neuen europäi­schen Schnäpp­chen-Ange­boten der Deut­schen Bahn mög­lichst schnell zuschla­gen. Es emp­fehle sich, sich früh­zei­tig zu infor­mie­ren, sagte Daniel Kluge…

Madrid - Die neue „Grüne Karte” auf den Balea­ren-Inseln bietet neben Ermäßi­gun­gen von 20 Prozent in vielen Museen, bei Stadt­führun­gen und kul­turel­len Ver­anstal­tun­gen auch kos­ten­lose Führun­gen inner­halb der…

St. Anton am Arlberg - Ski­fah­ren für Insider steht vom 14. bis 17. April in St. Anton am Arlberg auf dem Pro­gramm. Unter dem Motto „Spring Ses­sion” können dann die Berge mit ein­hei­mischen Skifüh­rern erkun­det…

München - In Öster­reich steht ein Wechsel der Maut­vignet­ten an. Vom 1. Februar an gelten die mint­grü­nen Pla­ket­ten für das Jahr 2005, teilt der ADAC in München mit. Wer nach dem 31. Januar ohne neue Vig­net­te…

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Husky-Safari und Hütten-„Frokost”

Trysil - Wie ein Netz spannen sich Abfahrtspisten über das Trysilfjellet.

Skigebietes Trysil

Von der „Hytta” auf die Piste. (Utefoto/Trysil Tourist Kontor/dpa/gms)

Als einsamer Gipfel erhebt sich der Berg aus der sanft gewellten Waldlandschaft der Hedmark. Das ist das Gesicht von Trysil, Norwegens größtem und bekanntestem Skigebiet.

Während die meisten Winterurlauber um 7.00 Uhr noch schlafen, lassen sich die ersten Skiläufer mit dem Sindretekket-Schlepplift den Berg hinauf ziehen. Im Licht der aufgehenden Sonne schwingen sie über frisch gespurte Pisten. „Herrlich, es einmal richtig laufen lassen zu können, ohne auf Mitfahrer zu achten”, sagt Skiführerin Runa Eggen.

Eine Stunde später hockt sie in der gemütlichen Blockhütte „Høgegga Varmestua”. Auf Holztischen stehen Platten mit Käse, Wurst, Eiern, Fisch und Rohkost. Kaffee und Tee dampft aus Thermoskannen. Denn zum Skilauf am Morgen gehört neben menschenleeren Abfahrten stets die gemeinsame „Frokost” in der Hütte.

Nach 9.00 Uhr füllen sich die Pisten allmählich. Doch Wartezeiten an den 27 Liften sind selten. In Trysil, 210 Kilometer nördlich von Oslo nahe der schwedischen Grenze gelegen, verteilen sich die Wintersportler am Berg. 64 Abfahrten führen vom 1132 Meter hohen Gipfel des Trysilfjellet ins Tal, verzweigen und verbinden sich, ehe sie im unteren Drittel im Nadelwald verschwinden.

Dort liegen auch die urigen Blockhütten von „Smottetass” und seinen Freunden. Die tapsige Trollfigur ist Trysils Maskottchen und präsentiert Angebote für den Nachwuchs wie die Märchenstunde bei der Berghexe Isiz. Die Trolle hausen im „Trollbo” am Touristenzentrum, wo Kinder betreut werden und das Skifahren lernen können.

Familienfreundlich zeigt sich Trysil auch am Lift: Kinder bis sieben Jahre fahren gratis, wenn sie einen Schutzhelm tragen. „Auch Langlauf ist in Norwegen ein Familiensport”, erzählt Runa Eggen später und zeigt auf einen Vater, der seinen kleinen Sohn in eine „Fjellpulka”, die klassische norwegische Kindertrage, setzt.

Auf etwas andere Art können Urlauber mit Tor Arne Myrheim die Gegend erleben. Im Sommer startet er mit Wagen, im Winter mit Schlitten aus Birkenholz zu Husky-Safaris. „Bindet die Schlitten erst am Baum fest, ehe ihr die Hunde anspannt”, rät der 53-Jährige seiner Gruppe, die an diesem Nachmittag dem Flusslauf des Trysil-Elva folgen will. „Vorne links kommt Anka als Leittier, rechts Essell als Tempomacher.” Mit 25 bis 40 Stundenkilometern sausen die Schlittenhunde dann durch den Wald.

Nach wenigen Minuten zeigen sich bei den Piloten trotz minus 18 Grad die ersten Schweißperlen auf der Stirn. Gesteuert wird mit dem ganzen Körper durch Gewichtsverlagerung. Was leicht und gemütlich aussieht, erweist sich als Schwerstarbeit für Sportliche - Adrenalinkick inklusive. Erschöpft, aber glücklich, schwebt die Gruppe am Abend mit dem letzten Lift hinauf zur Knetsedra-Hütte.

Jeden Dienstag und Freitag wird der historische Hof von 1790 zum Mekka für Fondue-Fans, die im Kerzenschein schlemmen und mit Fackeln in der Hand zu ihren Ferienhäuser zurückfahren. Viele Pisten führen direkt bis vor die Haustür. 1300 „Hytta”, von einfachen Blockhütten mit Grasdach bis hin zu komfortablen Chalets, werden vermietet. Die Sauna ist fast immer Standard.

Informationen: Innovation Norway , Postfach 11 33 17, 20433 Hamburg

Innovation Norway: www.visitnorway.com , www.trysil.com

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/reise/t/rzo118551.html
Dienstag, 11. Januar 2005, 11:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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