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Dienstag, 11. Juni 13
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Zweite Chance für Rie­sen­rakete genutz­t:

"Zehn-Ton­nen-Aria­ne" erfolg­reich gest­artet

Evry - Mit dem erfolg­rei­chen Start der neuen Großra­kete Ariane-5-ECA hat die europäi­sche Raum­trans­port­gesell­schaft Aria­nespace sich im Wett­bewerb gegen die ame­rika­nisch-rus­sische Kon­kur­renz zurück­gemel­det.

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An Bord der Rakete waren der Tele­kom-Sa­tel­lit XTRA, der Mini-For­schungs­satel­lit SLOSHSAT-FLEVO und der Flug­kör­per MAQSAT-B2, eine ton­nen­schwere Attrappe mit Mess­instru­men­ten. Ver­tre­ter von Aria­nespace und der Europäi­schen Raum­fahr­tagen­tur ESA zeigten sich nach dem Start erleich­tert. Bei ihrem Jung­fern­flug vor mehr als zwei Jahren war die Rie­sen­rakete abge­stürz­t.

Er­leich­terung und Begeis­terung

Der Gene­ral­direk­tor von Aria­nespace, Jean-Yves Le Gall, freute sich nach dem Start über diesen "außer­gewöhn­lichen Moment" und dass die, "die an die Ariane 5 'Zehn Tonnen' geglaubt haben, Recht gehabt haben". ESA-Ge­neral­direk­tor Jean-Jaques Dordain sagte: "Das Ziel war Erfolg zu haben, das ist geschafft." Auch Frank­reichs Prä­sident Jacques Chirac drückte seine "sehr große Zufrie­den­heit" aus, dass Europas Zugang zum Wel­traum damit gesi­chert sei.

Auch der zweite Start einer Ariane-5-ECA verlief nicht ohne Ner­ven­kit­zel: 59 Sekun­den vor dem Zünden des Haupt­trieb­werks wurde der Count­down um 20.48 Uhr MEZ unter­bro­chen, weil Pro­bleme mit Druck­mess­geräten auf­tauch­ten. Als die Rakete mit 74 Minuten Ver­spätung schließ­lich abhob und acht Minuten später die erste Stufe abstieß, deren Ver­sagen Ende 2002 zum Schei­tern des Jung­fern­flu­ges der Großra­kete geführt hatte, war der Jubel in Kourou groß.

Zwei­ter Fehl­schlag hätte das "Aus" bedeu­ten kön­nen

Die Ariane-5-ECA kann zu glei­chen Kosten 9,7 Tonnen in den Wel­traum beför­dern wie die klas­sische Ariane-5 für 6,1 Tonnen Nutz­last. Die Ober­stufe wurde in Bremen ent­wickelt und gebaut. Mit der Kon­kur­renz der rus­sischen Pro­ton-Ra­kete hat der Preis­druck auf dem Markt für Wel­traum­trans­porte stark zuge­nom­men. Beim Jung­fern­flug Ende 2002 hatten Haar­risse im Trieb­werk-Kühl­sys­tem die Spren­gung der Rakete nötig gemacht. Nach dem Fehl­start hatten die Europäer 556 Mil­lio­nen Euro in die Ver­bes­serung der Rakete inves­tiert. Der Start am Sams­tag­abend war daher in der gesam­ten Branche mit großer Span­nung erwar­tet worden. Der Chef des europäi­schen Raum­fahrt­unter­neh­mens EADS Space, François Augue, hatte zuvor betont, sollte die stärkste Ariane aller Zeiten end­gül­tig schei­tern, wären die Kon­sequen­zen "ziem­lich schwer­wie­gen­d".

dpa, AFP; Foto: ESA

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http://rhein-zeitung.de/a/news/r/ariane.html
Sonntag, 13. Februar 2005, 13:05 © RZ-Online (jo)
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