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Dienstag, 11. Juni 13
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Extrem aggressiver Aidsvirus beunruhigt New Yorker Mediziner

New York - Mediziner haben bei einem New Yorker, der Sex mit hunderten Männern hatte, einen extrem aggressiven Aidsvirus entdeckt.

Aids-Virus

Modell des Virus, das die Immunschwäche Aids auslöst.

Der bisher nur äußerst selten diagnostizierte Stamm von HI-Viren führe zur vollen Ausbildung der tödlichen Immunschwächekrankheit Aids in nur acht Wochen.

Der Direktor des städtischen Gesundheitsamtes Thomas Frieden rief am Samstag Ärzte und Krankenhäuser auf, Kranke auf den als 3-DCR HIV bezeichneten Strang zu testen: „Wir sehen in dieser Entdeckung ein potenziell gewaltiges Problem”, sagte er: „Dies ist ein Alarmruf für alle.” Die Einnahme von Amphetaminen habe möglicherweise den Krankheitsverlauf eines 40-jährigen Manns beeinflusst, der mehrere männliche Sexualpartner und ungeschützten Analverkehr gehabt habe, teilten die Behörden weiter mit.

In dem am 21. Januar bekannt gewordenen Fall habe sich das Virus als resistent gegen drei der vier gegen Aids eingesetzten Medikamenten-Klassen erwiesen, hieß es weiter. Bei dem infizierten Mann sei Aids möglicherweise innerhalb von zwei bis drei Monaten, höchstens jedoch nach 20 Monaten ausgebrochen. "Das ist ein Weckruf an alle Männer, die Sex mit Männern haben, besonders solche, die kristallines Methamphetamin benutzen", erklärte Frieden auf der Internet-Seite des Gesundheitsamtes.

Die Zeitung "New York Times" zitierte dagegen zwei Aids-Experten, die erklärten, es könne sich um einen Einzelfall handeln. Der Mitentdecker des HI-Virus, Robert Gallo von der Universität Maryland, sagte der Zeitung, es sei zwar klug, den Fall aufmerksam zu verfolgen. Es sei jedoch bekannt, dass Aids bei einigen HIV-Infizierten besonders schnell ausbreche. Fälle, bei denen das Virus gleichzeitig schnell zur Krankheit führe und zusätzlich noch resistent sei, seien selten. "Ich gehe davon aus, dass es viel Lärm um nichts ist", sagte er.

Ein Sprecherin des New York Gesundheitsamtes sagte der Nachrichtenagentur Reuters dazu, die Empfehlung sei erst nach vielen Untersuchungen und Diskussionen mit Experten veröffentlicht worden. "Wir haben viele Fragen gestellt, wir haben viele Labortests gemacht, wir haben viele Dinge überprüft", sagte sie. Die Warnung sei nicht leichtfertig herausgegeben worden.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/news/t/rzo127217.html
Samstag, 12. Februar 2005, 23:04 © RZ-Online (NewsDesk)
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