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Montag, 14. Februar 05

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Lemon Jelly laden zu einem bunten Multimedia-Trip

Hamburg - Das englische Downbeat-Duo Lemon Jelly hat sich mal wieder etwas ganz Besonderes ausgedacht.

Lemon Jelly

Gesamtkunstwerk: Cover des neuen Albums von Lemon Jelly.

Das neue Album "'64 - '95" erscheint nicht nur als herkömmliche Audio-CD, sondern ist auch als DVD voller sehenswerter Video-Clips zu haben, die die zehn neuen Tracks glatt zum schnöden Soundtrack degradieren.

Fred Deakin und Nick Franglan alias Lemon Jelly waren schon immer mehr als einfach nur ein Muskprojekt oder eine Band. Die beiden Engländer sind verliebt in Konzepte und das Konzept hinter Lemon Jelly ist die perfekte Einheit von Bild und Ton. Schon mit dem spektakulären Verpackungsdesign ihres letzten Albums "Lost Horizons" (2002) und einigen sehr schönen Video-Clips bewiesen die Künstler jede Menge Stil. Mit "'64 - '95" erheben der Designer Deakin und sein Partner Franglan diese Grundidee in ungeahnte Höhen.

Auf der DVD-Version von "'64 - '95" wird jeder Track von einem Film begleitet. Entstanden sind die kleinen Video-Meisterwerke in der Design-Agentur Airside, die zu einem Drittel Fred Deakin gehört. Die Stilvielfalt der Video-Miniaturen changiert zwischen coolem Minimalismus und moderner Psychedelic. Deakin entwirft Neon- Märchenwelten, saubere Vektor-Animationen, nostalgisch anmutende Scribble-Cartoons und verfremdet Realfilm-Bilder im Stil visueller iTunes-Effekte. Figürliches und Abstraktes flimmert und glüht in allen Regenbogenfarben, rotiert, wabert und bewegt sich im Takt zum Downbeat-Sound.

Es fällt tatsächlich schwer sich zu entscheiden, ob nun die Bilder oder der Ton die Hauptrolle spielen. Auf jeden Fall lohnt es sich, nicht nur zu schauen, sondern auch genau zuzuhören. In den oft hypnotisch anmutenden Tracks der zwei Engländer findet sich nämlich ein Haufen Samples und Zitate, der genauso bunt schillert wie die aufwändigen Visuals. Ihre musikalischen Versatzstücke haben Deakin und Franglan, wie der Titel ihres Albums schon anklingen lässt, aus ihren Lieblingssongs der Jahre 1964 bis 1995 ausgewählt und zu neuen Tracks zusammengebastelt. Zu entdecken gibt es unter anderem Fragmente aus Songs von Masters Of Reality, The Scars und Gallagher & Lyle.

Was Lemon Jelly visuell und musikalisch auf den Bildschirm zaubern und durch die Lautsprecher schicken, mag sowohl besonders progressiven Design-Freaks als auch stets topaktuellen Elektronika- Fans unter Umständen etwas altbacken vorkommen. Der Gedanke hinter der Arbeit des Duos scheint allerdings nach wie vor nicht der zu sein, im State-of-the-Art-Bereich ihrer Zünfte ganz oben an der Spitze zu operieren. Viel mehr erweckt Lemon Jellys neues Multimedia- Kunstwerk den Eindruck, dass ihr sehr wohl charakteristischer Stil sorgfältig gepflegt und vervollständigt werden sollte. Das ist den Sound- und Bildtüftlern auf jeden Fall gelungen.

www.lemonjelly.ky

www.beggarsgroup.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/magazin/musik/t/rzo126088.html
Mittwoch, 09. Februar 2005, 0:58 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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