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Montag, 14. Februar 05

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Juli gewinnen Bundesvision Song Contest

Oberhausen - Die Newcomerband Juli hat den neu geschaffenen Bundesvision Song Contest von Stefan Raab gewonnen, doch wird der TV- Moderator in diesem Jahr keinen Kandidaten zum Finale des europäischen Schlager-Grand-Prix bringen.

Juli-Sängerin Eva Briegel

Juli-Sängerin Eva Briegel

Der von Raab als „wichtigster deutscher Musikwettbewerb” beworbene neue Contest war als Wett-Singen der 16 Bundesländer eine reine ProSieben- Veranstaltung - und somit eine indirekte Konkurrenz zum Grand-Prix Vorentscheid der ARD, der am 12. März über die Bühne geht. So darf sich die Gießener Band Juli lediglich freuen, mit dem Song „Geile Zeit” für ihr Bundesland Hessen den Preis gegen 15 Konkurrenten gewonnen zu haben und in den Charts vermutlich weiter nach oben zu klettern.

„Es gibt keinen Musikwettbewerb in Deutschland, der den Bundesvision Song Contest qualitativ toppen kann”, urteilte Raab im Anschluss an die erste Auflage seines Projekts. Tatsächlich wurde die Show in der König-Pilsener-Arena in Oberhausen mit sehr viel Aufwand und Professionalität gefahren, die Quoten des deutschen Vorentscheides zum Eurovision Song Contest erreichte Raab aber bei weitem noch nicht. Rund 3,23 Millionen Zuschauer schalteten am Samstag die Live-Übertragung des neuen Wettbewerbs ein, der Grand- Prix-Vorentscheid im vergangenen Jahr in der ARD hatte immerhin 5,5 Millionen vor die Bildschirme gelockt.

Dabei bestand das Teilnehmerfeld aus gestandenen Musikern, die sich alle bereits einen Namen im Geschäft gemacht haben. Neben Juli waren Künstler wie Fettes Brot (Schleswig-Holstein), Sido (Berlin), Ex-No-Angel Sandy (Rheinland-Pfalz) oder Mousse T. (Niedersachsen) dabei. Zudem waren die Musiker in den vergangenen Wochen in Raabs ProSieben-Show „TV Total” ausgiebig vorgestellt worden.

An der Showqualität der einzelnen Künstler war kaum etwas auszusetzen, und Juli wurde allgemein als verdienter Sieger gefeiert. Eher experimentelle Acts aus dem Techno- oder Comedy-Bereich, wie sie manchmal den Weg bis zum Grand-Prix-Vorentscheid schaffen, gab es nicht und auch die technische Umsetzung der Mammut-Produktion war gelungen. Der Wechsel zwischen den 16 Künstlern lief reibungslos, die Schalte in die angeschlossenen Bundesländer, von wo die Ergebnisse der rund eine Million Zuschauerstimmen mitgeteilt worden, ebenfalls und die Ausstattung der Arena war mit aufwendiger Bühne und acht Video-Wänden üppig.

Dass Stefan Raab mit dem Bundesvision Song Contest den Versuch machen wollte, nach Guildo Horn, seinem Klamauk-Song „Waddehaddeduddeda” oder seiner Unterstützung für den Newcomer Max Mutzke nunmehr als ernsthafter Produzent ins deutsche Musikgeschäft einzugreifen, wies der Moderator von sich. Der Contest solle schlicht deutschsprachige Musik fördern.

„Außerdem habe ich immer ernsthafte Projekte gemacht”, sagte Raab. „Auch „Waddehaddeduddeda” war keine Comedy. Man könnte das vielleicht eher als musikalischen Dadaismus betrachten.” Raab möchte sein Projekt weiterverfolgen und kündigte bereits an, im kommenden Jahr das Finale seines Wettbewerbs im Bundesland des Siegers, also Hessen, zu veranstalten.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/magazin/musik/t/rzo127399.html
Sonntag, 13. Februar 2005, 17:00 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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