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Montag, 14. Februar 05

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Anne-Sophie MutterLos Angeles - Zwei Klas­sik-Gram­mys gehen nach Deutsch­land: Die Münch­ner Gei­gerin Anne-Sophie Mutter und der Ber­liner Musik­pro­duzent Martin Sauer gewan­nen in der Nacht zum Montag in Los Angeles je einen der…

Köln - Im Streit zwi­schen ARD-Enter­tai­ner Harald Schmidt und einem frühe­ren Geschäfts­part­ner ist vor dem Kölner Land­gericht eine güt­liche Eini­gung zunächst geschei­tert.

Hamburg - Anke Engelke ist schwan­ger. Ihr Kölner Mana­gement bestätigte eine Meldung des Kölner Bou­levard­blatts „Ex­press”, wonach die 39-jäh­rige Komi­kerin und Mode­rato­rin zum zweiten Mal Mutter werde.

London - Der bri­tische Thron­fol­ger Prinz Charles (56) will seine zukünf­tige Frau Camilla Parker Bowles (57) nach Zei­tungs­berich­ten viel­leicht doch noch zur Königin machen.

New York - Mit seiner ersten roman­tischen Film­komö­die hat der Musiker und Action-Dar­stel­ler Will Smith am Woche­nende vor dem Valen­tins­tag das ame­rika­nische Kino­publi­kum begeis­tert.

Ray Charles posthum großer Gewinner der Grammys

Los Angeles - Der Schöpfer der Soul-Musik, Ray Charles, ist acht Monate nach seinem Tod der überragende Gewinner der Grammys.

Ray Charles

Posthum mit acht Grammys ausgezeichnet: Ray Charles.

Der Superstar wurde in der Nacht zum Montag mit acht der begehrtesten Musikpreise der Welt geehrt, darunter in der Hauptkategorie „Bestes Album”.

Der am 10. Juni 2004 gestorbene Charles hatte die CD „Genius Loves Company” in seinen letzten Lebensmonaten mit Musikgrößen wie B.B. King, Elton John und Willie Nelson aufgenommen. Zu seinen nun posthum verliehenen Preisen der US-Musikakademie gehörte auch der Grammy für die Single des Jahres. Er ging für den Song „Here We Go Again” an Charles sowie an seine junge Duett-Partnerin Norah Jones.

Alicia Keys

Alicia Keys mit ihren Grammys.

„Ich fange gleich an, zu weinen”, sagte die Jazz-Sängerin. Der Preis mache deutlich, wie wundervoll Musik sein könne. „Zusammen mit Ray Charles ist das hundertprozentig so.” Der Schauspieler Jamie Foxx, der für die Verkörperung des Soul-Genius im Film „Ray” für einen Oscar nominiert ist, begeisterte mit seiner Interpretation des Charles-Welthits „Georgia on My Mind”.

Zu den herausragenden Gewinnern der Grammy-Nacht gehörten die R&B-Musiker Alicia Keys und Usher mit vier sowie drei Auszeichnungen. Auch die irische Rockband U2 holte sich drei Grammys. Den Preis für das beste Rock-Album gewann die Band Green Day mit ihrer punkigen Politrock-Oper „American Idiot”. Darin nehmen sie das neo-konservative Amerika unter George W. Bush kräftig auf die Schippe.

„Rock and Roll kann gefährlich sein und zugleich Spaß machen”, sagte Green-Day-Bandleader Billy Joe. Die kalifornische Band, die zuletzt vor elf Jahren einen Grammy gewann, schaffte es kürzlich mit ihrer musikalischen Regierungskritik wieder auf die Titelseite des linksliberalen US-Musikmagazins „Rolling Stone”.

Der HipHop-Musiker und -Produzent Kanye West, der mit zehn Anwartschaften der große Favorit war, schnitt weniger gut ab, als erwartet. Er holte sich aber die Grammys für das beste Rap-Album mit seiner CD „The College Dropout” sowie für den besten Rap-Song mit „Jesus Walks”.

Entgegen allen Erwartungen gewann West nicht den Grammy in der Kategorie „Bester neuer Künstler”. Der ging an die Popband Maroon5. Leadsänger Adam Levine verneigte sich vor dem Konkurrenten: „Kanye West, Ich danke Dir, dass Du so unglaublich gut bist.”

Zu den Überraschungen gehörte, dass die Popsängerin Britney Spears den ersten Grammy ihrer Laufbahn gewann. Die 23-Jährige bekam ihn für den Song „Toxic” als beste Dance-Aufnahme.

Viel länger als sie musste der britische Poprocker Rod Stewart auf so eine Anerkennung warten. Mit 60 bekam er nun seinen ersten Grammy, und zwar für das „beste traditionelle Pop-Gesangsalbum”. „Den Preis werde ich nun stets auf Reisen bei mir haben”, ließ Stewart aus Australien wissen, wo er gerade auf Tournee ist. Er gewann ihn mit dem Album „The Great American Songbook Volume III”.

Zwei der begehrten Musikpreise wurden an deutsche Künstler vergeben. In der Klassik-Kategorie bekam die Münchner Geigerin Anne-Sophie Mutter den Musikpreis als beste Instrumentalsolistin des Jahres 2004. Der Berliner Produzent und Tonmeister Martin Sauer gewann einen Grammy als Produzent in der Kategorie „Beste Opernaufnahme”. Die Hoffnungen auf erneute Grammy-Siege für den Bass- Bariton Thomas Quasthoff und den Klassik-Produzenten Manfred Eicher erfüllten sich hingegen nicht.

Eine der eindrucksvollsten Musikdarbietungen der Nacht war der Auftritt der kahl geschorenen Rockerin Melissa Etheridge. Es war ihr erster seit sie an Brustkrebs operiert wurde und eine Strahlentherapie hinter sich brachte. Etheridge sang zu Ehren von Janis Joplin, die posthum mit einem Lebenswerk-Grammy ausgezeichnet wurde, deren Superhit „Peace of My Heart”.

Bewegend war auch die gemeinsame Darbietung des Lennon-Songs „Across the Universe” durch mehrere Stars - unter ihnen Bono, Steve Wonder und der Velvet Revolver-Leadsänger Scott Weiland. Die Aufnahme soll über Internetanbieter zu Gunsten der Opfer der Tsunami-Katastrophe verkauft werden.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/magazin/t/rzo127528.html
Montag, 14. Februar 2005, 12:56 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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