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Montag, 14. Februar 05

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Klassik-Grammy für Anne-Sophie Mutter

Los Angeles - Zwei Klassik-Grammys gehen nach Deutschland: Die Münchner Geigerin Anne-Sophie Mutter und der Berliner Musikproduzent Martin Sauer gewannen in der Nacht zum Montag in Los Angeles je einen der begehrten Musikpreise.

Anne-Sophie Mutter

Anne-Sophie Mutter hat einen Grammy gewonnen.

Die 41-jährige Geigenvirtuosin setzte sich als beste Instrumentalsolistin des Jahres 2004 durch, Sauer wurde als Produzent für die beste Opernaufnahme geehrt. Andere nominierte deutsche Künstler in der Klassik-Sparte gingen leer aus. So platzten die Hoffnungen auf erneute Grammy-Siege für den Bass-Bariton Thomas Quasthoff und den Klassik-Produzenten Manfred Eicher.

Mutter erhielt den Grammy für die Einspielung des von ihrem Mann Sir André Previn komponierten „Violin Concerto Anne-Sophie” und Leonard Bernsteins „Serenade”. „Ich freue mich riesig - zumal diese Auszeichnung eine zeitgenössische Komposition betrifft: das Violinkonzert meines Mannes, das ich besonders liebe”, sagte Mutter in München. Auch Previn wurde für die Aufnahme mit dem Boston Symphony Orchestra und dem London Symphony Orchestra mit einem Grammy geehrt - als Dirigent.

Die US-Musikakademie verlieh Sauer, der auch Tonmeister ist, eine Trophäe für die CD-Einspielung von Mozarts „Le Nozze Di Figaro” (Figaros Hochzeit) mit dem Concerto Köln. Die Grammys gingen allerdings nicht an die Orchestermusiker, sondern außer an Sauer an den belgischen Dirigenten René Jacobs und die Solisten - unter ihnen die österreichische Mezzosopranistin Angelika Kirchschlager. Für den 1958 geborenen Sauer, der außer mit Jacobs regelmäßig mit berühmten Dirigenten wie Daniel Barenboim, Nikolaus Harnoncourt oder Kent Nagano sowie den führenden Orchestern zusammenarbeitet, ist es bereits der fünfte Grammy.

Die Preisträger der Klassik-Grammys werden im Gegensatz zu den übrigen Auszeichnungen nicht während der Fernsehgala verkündet, sondern nur im Internet veröffentlicht. Die Grammys wurden in insgesamt 107 Kategorien vergeben.

In der Kategorie „Beste klassische Gesangsdarbietung” unterlag der zweifache Grammy-Preisträger Quasthoff der Mezzo-Sopranistin Susan Graham. Den Vorzug vor dem ebenfalls schon mehrfach mit Grammys geehrten Eicher gab die Musikakademie diesmal dem US-Produzenten David Frost.

Allerdings gilt es in Branchenkreisen bereits als hohe Anerkennung, überhaupt für einen Grammy nominiert zu werden. Das könnte vielen der in diesem Jahr besonders zahlreich vertretenen deutschen Anwärter immerhin ein Trost sein. Zu den mehr als zehn deutschen Künstlern, die der US-Musikakademie für herausragende Leistungen im Klassik-Bereich aufgefallen waren, gehörte neben Quasthoff und Eicher auch die Musica Antiqua Köln unter Dirigent Reinhard Goebel.

Hoffnungen machten sich auch das Radio-Sinfonie-Orchester und die Big Band des Hessischen Rundfunks (hr) mit einer Einspielung der Klassik/Jazz-Komposition „Scorched” von Mark-Anthony Turnage und John Scofield unter Dirigent Hugh Wolff. Der Hamburger Geiger Christian Tetzlaff war in der Kategorie „Beste Kammermusik-Darbietung” nominiert.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/magazin/t/rzo127645.html
Montag, 14. Februar 2005, 16:24 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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