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Mittwoch, 23. Sep. 20

PeugeotSaar­brü­cken - Das 407 Pro­logue Coupé soll der Hin­gucker von Peugeot beim Genfer Auto­mobil­salon (3. bis 13. März) sein. Zwar bezeich­net der franzö­sische Auto­her­stel­ler den großen Zweitü­rer noch als…

Schwal­bach - Land Rover ver­kauft sein neues Gelän­dewa­gen­modell Range Rover Sport zu Preisen ab 48 600 Euro. Wie Land Rover Deutsch­land in Schwal­bach am Taunus mit­teilt…

Köln - Citroën rollt sein neues Flagg­schiff C6 an den Start. Das Ober­klasse-Modell wird beim Genfer Auto­mobil­salon (3. bis 13. März) vor­gestellt und noch im Herbst dieses Jahres zu den Händ­lern kommen…

Detroit - Die Studie einer luxu­riö­sen Mit­tel­klasse-Limou­sine will Cadil­lac beim Genfer Auto­mobil­salon vom 3. bis 13. März vor­stel­len. Wie die zum Gene­ral-Motors-Kon­zern gehörende US-Auto­marke in Detroit…

Rüs­sels­heim - Saab erwei­tert die 9-3-Bau­reihe um einen Kombi. Der neue 9-3 Spor­tCombi wird nach Angaben von Saab Deutsch­land in Rüs­sels­heim erst­mals beim Genfer Auto­mobil­salon der Öffent­lich­keit vor­gestellt.

Trebur - Mit­sub­ishi bietet den Colt künftig auch als Dreitü­rer an. Wie der japa­nischer Auto­her­stel­ler am Deutsch­land­sitz in Trebur in Hessen mit­teilt, kommt der Colt CZ3 am 5. März zu Preisen ab 9990 Euro in…

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Tuning abseits der großen Marken

Langenzenn/Neunkirchen - Für Volkswagen-Fahrer oder BMW-Besitzer mit einem Hang zu ausgefallenen Extras ist es eine Selbstverständlichkeit: Wenn der Wagen aus der Masse herausragen soll, werden die Angebote namhafter Tuner gewälzt.

Tuning

Heico Sportiv tunt Volvos von außen dezent. Quelle: Heico Sportiv/dpa/gms

Besitzer weniger verbreiteter Autos haben es schwerer. Denn das Gros der Veredler hat sich auf jene Modelle spezialisiert, die zahlreich unterwegs sind. Wer intensiv sucht, dürfte trotzdem fündig werden. Schließlich gibt es auch Tuner, die ihr Glück in der Marktnische suchen.

Autos von Kia oder Hyundai gehören sicher nicht zur so genannten Premium-Kategorie, der sich die Tuner mit Vorliebe widmen. Und doch zeigt das Beispiel von „ath” aus Neunkirchen/Saar, dass auch die Eigner solcher Modelle gerne einiges investieren, um sich von der Masse abzuheben. „Verlangt werden in erster Linie Teile zur optischen Aufwertung der Fahrzeuge”, sagt „ath”-Chef Hans-Werner Hinsberger.

Bestseller sind Anbauten für das seltene Hyundai Coupé. „Die Leute wollen im Grunde das Erscheinungsbild eines Ferrari für weniger Geld.” Geizig sind die Eigner des günstigen Sport-Coupés dabei nicht: „Es gibt Leute, die entfernen alle Hyundai-Logos vom Auto und bestellen sich als Ersatz für mehrere hundert Euro die Logos einer Sportversion des Coupés aus den USA”, erzählt Hinsberger.

Anders gestrickt scheint der Tuning-interessierte Volvo-Fahrer zu sein. Ihm geht es erst in zweiter Linie um die optische Aufwertung. „Die Kunden sind vor allem technisch orientiert”, erzählt Patrick Brenndörfer vom Volvo-Tuner Heico Sportiv in Weiterstadt in Hessen. „Man interessiert sich in erster Linie für Verbesserungen am Fahrwerk oder den Bremsen.” Hinzu kommt das Thema Leistungssteigerung, wobei das „Chip-Tuning” von Diesel-Fahrzeugen im Vordergrund steht.

Dass das „Aufmotzen” heute vor keinem Modell mehr halt macht, hat im Herbst 2004 Elia Tuning & Design aus Langenzenn in Bayern unter Beweis gestellt. Hier beschäftigt man sich schon seit rund 25 Jahren mit der ohnehin nicht Tuning-typischen Marke Renault. Jetzt hat das Unternehmen eine aufgepeppte Variante des unter Renault-Regie entstandenen Billigautos Dacia Logan vorgestellt. Während die Serienversion in Deutschland noch nicht auf dem Markt ist, fahren Elia-Modelle schon auf den Straßen. „Wir haben bisher rund 25 Dacia Logan umgebaut”, sagt Elia-Chef Hans-Jörg Köninger.

Der Bottroper Chrysler-Tuner Startech wurde 1999 nicht aus purer Lust an US-Autos gegründet. Das Unternehmen verdankt seine Gründung vielmehr dem damaligen Zusammenschluss von Daimler-Benz und Chrysler. Damals war absehbar, dass in Chrysler-Fahrzeugen künftig Mercedes-Teile zum Einsatz kommen würden - und Startech ist nichts anderes als ein Ableger des bekannten Mercedes-Tuners Brabus.

„Das Fahrwerk eines aktuellen Chrysler Crossfire entspricht dem der ersten Modellreihe des Mercedes SLK”, erläutert Startech-Sprecher Sven Gramm. Also lassen sich die schon für den SLK entwickelten Teile ohne hohe Zusatzkosten auch im Crossfire einsetzen. Denn komplette Neuentwicklungen sind nicht nur wegen der vergleichsweise geringen Chrysler-Stückzahlen ein Risiko - auch die Eigner unterscheiden sich von Tuning-Liebhabern hinter dem Mercedes-Stern: „Die Chrysler-Fahrer sind wesentlich preissensibler.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/auto/t/rzo126903.html
Freitag, 11. Februar 2005, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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