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Freitag, 18. Sep. 20
RZ-Akademie

Bochum/Es­sen - Zwei neue Bache­lor-Stu­diengänge in den Berei­chen Inge­nieur- und Wirt­schafts­wis­sen­schaf­ten können künftig im Ruhr­gebiet stu­diert werden. Beide ermög­lichen es, Studium und Beruf zu kom­binie­ren.

Stutt­gart - Aktu­elle Ent­wick­lun­gen in Schu­len, Hoch­schu­len, Kin­der­gär­ten, Kin­der­tagesstät­ten und in der Berufs­aus­bil­dung stehen bei der Didacta 2005 im Mit­tel­punkt.

Han­nover - Ins­gesamt 13 Semes­ter Ger­manis­tik und Psy­cho­logie sowie Semi­nar­aus­wahl nach dem Lust-Prin­zip: Chris­tine Bock bedient ganz selbst­bewusst das Kli­schee vom arbeits­markt­fer­nen Geis­tes­wis­sen­schaft­ler.

Bonn/Ham­burg - Schon das Anschrei­ben soll die Qua­litäten eines Bewer­bers her­aus­stel­len. Sch­ließ­lich sind es die ersten Worte an den poten­ziel­len zukünf­tigen Arbeit­geber.

Ham­bur­g/Köln - Der Schu­ler­folg hängt zwar wesent­lich vom sozia­len Hin­ter­grund der Kinder ab. Das hat die aktu­elle PISA-Stu­die erneut gezeigt. Aber auch Eltern ohne ein über­durch­schnitt­liches Ein­kom­men haben…

Kiel - Mehr als ein Viertel aller Stu­diengänge in Deutsch­land sind bereits auf das zwei­stu­fige Stu­dien­sys­tem Bache­lor und Master umge­stellt. In diesem Som­mer­semes­ter würden an den Hoch­schu­len mehr als 2900 dieser…

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Breites Angebot an Ein-Euro-Jobs

Berlin - Langzeitarbeitslose können seit Anfang 2005 für ein Zubrot zu gemeinnützigen Arbeitseinsätzen herangezogen werden.

Gemeinnütziger Arbeitseinsatz

Die Palette bei Ein-Euro-Jobs ist umfangreich. (Bild: Jens Schierenbeck/dpa/gms)

Die angebotenen Tätigkeiten der Ein-Euro-Jobs geht weit über das Fegen von Laub hinaus.

„Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung” heißen die Jobs im Amtsdeutsch. Die wöchentliche Arbeitszeit soll 30 Stunden nicht überschreiten. Der Stundenlohn liegt bei ein bis zwei Euro. Schon in den letzten drei Monaten des Jahres 2004 konnten die Zusatzjobs auf freiwilliger Basis aufgenommen werden. Seit dem 1. Januar droht eine Absenkung des Arbeitslosengeldes, wenn der Bezieher eine zumutbare Tätigkeit ausschlägt. Doch mit etwas Eigeninitiative kann man sich seinen Zusatzjob selbst schaffen. „Der Zusatzjob soll nach den rechtlichen Vorgaben aber nur das letzte Mittel sein”, sagt Johannes Jakob vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) in Berlin.

Der so genannte Fallmanager im Jobcenter soll dem Arbeitslosen nach Möglichkeit einen zur Vorqualifikation passenden Zusatzjob anbieten. Am größten ist das Angebot bei sozialen Dienstleistungen. Betroffene müssen aber nicht lange auf ein passendes Angebot warten: „Man sollte sich fragen, wo die Interessen liegen und initiativ werden”, rät Werner Ballhausen von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) in Berlin. So könne man etwa bei seinem Sportverein für die Einrichtung eines Zusatzjobs werben.

Über die Einrichtung von Zusatzjobs entscheiden in der Regel örtliche Arbeitsgemeinschaften aus Vertretern der Kommune und der Bundesagentur für Arbeit. Dabei sollen zwei Bedingungen geprüft werden: Die Tätigkeiten müssen gemeinnützig und zusätzlich sein, das heißt, nicht zu den Pflichtaufgaben der Träger gehören.

So kümmern sich Zusatzjobber in der Wohlfahrtpflege um Dinge, für die im Alltag der professionellen Helfer oft keine Zeit bleibt: Sie erledigen Einkäufe für Senioren oder lesen ihnen aus der Zeitung vor. In Behinderteneinrichtungen sorgen sie dafür, dass die Bewohner mit der Außenwelt in Kontakt kommen oder gehen mit ihnen spazieren.

Doch auch außerhalb sozialer Dienste tut sich ein weites Feld auf - ein zu weites, sagen Kritiker. Dazu gehören auch Säuberungsaufgaben an öffentlich genutzten Gebäuden. Zwar wird immer wieder versichert, Zusatzjobs dürften bestehenden Arbeitsplätzen keine Konkurrenz machen. Aber daran haben Wirtschaft und Gewerkschaften Zweifel. So meldet der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), dass Gebäudereiniger in Hamburg erste Aufträge verlieren.

„Für die Beschäftigungsgesellschaften sind die Ein-Euro-Jobs eine lukrative Sache”, sagt ZDH-Sprecher Alexander Legowski. „Entsprechend groß ist ihr Erfindungsreichtum.” Johannes Jakob vom DGB pflichtet bei: „Es gibt Ein-Euro-Jobs wie Sterne am Himmel. Die Kriterien sind relativ unbestimmt formuliert und lassen viel Spielraum.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/berufbildung/t/rzo120010.html
Montag, 17. Januar 2005, 10:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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