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Dienstag, 22. Sep. 20

Retro-FansPader­born - In den drei ver­gan­genen Dekaden hat der Per­sonal­com­puter eine rasante Ent­wick­lung durch­lebt. Doch eine kleine Gruppe von PC-Nost­algi­kern bleibt ihren Rech­nern aus den frühen Tagen des Heim­com­puters…

Cannes - Der fin­nische Han­dypro­duzent Nokia und Micro­soft koope­rie­ren bei Musi­kan­gebo­ten. Künftig ist es mög­lich, Musik­titel direkt auf das Handy zu laden und sowohl im Handy…

Büdels­dorf - Das Mobil­fun­kun­ter­neh­men mobil­com hat im ver­gan­genen Jahr das beste Ergeb­nis der Unter­neh­mens­geschichte erwirt­schaf­tet. Mit einem Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 94,3 (Vor­jahr: 22,3)…

Hamburg - „End­lich gibt es einen Mac ohne Moni­tor, der noch dazu außer­ordent­lich preis­güns­tig, klein und schick ist. Doch genügt er den Anfor­derun­gen?” Die Frage, die das Com­puter­maga­zin „ct” auf­wirft…

New York - Der US-Tele­fon­riese Verizon über­nimmt die zweit­größte ame­rika­nische Fern­gesprächs­gesell­schaft MCI für ins­gesamt 6,7 Mil­liar­den Dollar (5,2 Mrd Euro). Dies hat Verizon bekannt gege­ben.

Mon­tabaur - Der Inter­net­dienst­leis­ter United Inter­net hat im ver­gan­genen Jahr bei Gewinn und Umsatz ent­spre­chend der Erwar­tun­gen zuge­legt. Der Gewinn vor Steuern stieg um 32 Prozent auf 85,5 Mil­lio­nen Euro…

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Hewlett-Packard sucht nach Abgang von Fiorina Nachfolger

New York - Der US-Computerriese Hewlett-Packard (HP) steht nach dem Abgang der umstrittenen Konzernchefin Carly Fiorina vor der schwierigen Aufgabe, einen geeigneten Nachfolger für die 50-Jährige zu finden. Die Suche ist sofort angelaufen.

Carly Fiorina

Carly Fiorina beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

Es wird keine leichte Aufgabe sein, eine geeignete Führungskraft für den Riesenkonzern mit einem Umsatz von fast 80 Milliarden Dollar und rund 150 000 Mitarbeitern zu finden. Dieser soll vor allem höhere Gewinne erwirtschaften, als dies Fiorina je geschafft hatte.

Die Powerfrau musste nach mehrjährigen Auseinandersetzungen auf Druck des Verwaltungsrates den Hut nehmen, weil sie sich - so der Vorwurf - nicht genug um die Tagesgeschäfte gekümmert hatte. Ihr wird der Abgang allerdings mit 21,1 Millionen Dollar (16,5 Mio Euro) versüßt. Fiorina hatte als bekannteste US-Spitzenmanagerin an der Spitze des weltgrößten Drucker- und Computerherstellers Kultstatus erlangt. Die „New York Times” bezeichnete sie am Donnerstag als „Rockstar der Computerwelt”. Ihr werden auch politische Ambitionen nachgesagt.

An der Wall Street kamen sofort Spekulationen auf, dass die von einigen Analysten befürwortete Aufspaltung des Unternehmens in die erfolgreiche Drucker- und Imaging-Sparte und in ein Restunternehmen früher oder später von dem neuen Konzernchef ins Auge gefasst werden könnte. Der neue Interims-Unternehmenschefs und HP-Finanzvorstand Robert Wayman und die neue Leiterin des Verwaltungsrates, Patricia Dunn, verneinten solche Absichten jedoch.

Bisher wird vor allem Michael D. Capellas, der ehemalige Chef des PC-Herstellers Compaq, als Kandidat für den Chefsessel bei HP genannt. Er war sechs Monate lang HP-Präsident und damit zweiter Mann unter Fiorina gewesen und kennt das Unternehmen in- und auswendig. Capellas hatte die Übernahme von Compaq durch HP im Jahr 2002 für 19 Milliarden Dollar mit Fiorina ausgehandelt.

Capellas ist jetzt Chef der großen US-Telefongesellschaft MCI, früher WorldCom. Er hatte WorldCom nach dem größten US-Bilanzbetrugsskandal saniert aus dem Insolvenzverfahren geführt. Capellas verhandelt zur Zeit nach unbestätigten Berichten mit der Telefongesellschaft Verizon über einen Verkauf von MCI für 6,3 Milliarden Dollar. Als andere mögliche Kandidaten werden unter anderem auch Dell-Chef Kevin Rollins, Motorola-Boss Ed Zander oder Xerox-Chefin Anne Mulcahy von „MarketWatch” genannt.

HP hatte kürzlich dem Firmen-Veteranen und Chef der hochprofitablen Drucker- und Imaging-Sparte, Vyomesh Joshi, die Leitung des jetzt zusammengeschlossenen Drucker- und PC-Geschäfts übertragen. Er könnte ein möglicher Firmeninsider für die Führungsposition sein. Allerdings setzt HP laut Dunn auf Kandidaten von Außen. Einen HP-Insider schloss sie jedoch nicht aus.

Der HP-Aktienkurs hatte sich seit dem Amtsantritt Fiorinas halbiert. Die Wall Street, die die Wahl Fiorinas zur HP-Chefin im Sommer 1999 bejubelt hatte, atmete jetzt erleichtert auf, als sie den Laufpass erhielt. Die HP-Aktien gingen nach der Bekanntgabe ihres vom Verwaltungsrat erzwungenen Rücktritts um 6,9 Prozent auf 21,53 Dollar in die Höhe.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/computer/t/rzo126754.html
Donnerstag, 10. Februar 2005, 16:21 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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