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Dienstag, 22. Sep. 20

Retro-FansPader­born - In den drei ver­gan­genen Dekaden hat der Per­sonal­com­puter eine rasante Ent­wick­lung durch­lebt. Doch eine kleine Gruppe von PC-Nost­algi­kern bleibt ihren Rech­nern aus den frühen Tagen des Heim­com­puters…

Cannes - Der fin­nische Han­dypro­duzent Nokia und Micro­soft koope­rie­ren bei Musi­kan­gebo­ten. Künftig ist es mög­lich, Musik­titel direkt auf das Handy zu laden und sowohl im Handy…

Büdels­dorf - Das Mobil­fun­kun­ter­neh­men mobil­com hat im ver­gan­genen Jahr das beste Ergeb­nis der Unter­neh­mens­geschichte erwirt­schaf­tet. Mit einem Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 94,3 (Vor­jahr: 22,3)…

Hamburg - „End­lich gibt es einen Mac ohne Moni­tor, der noch dazu außer­ordent­lich preis­güns­tig, klein und schick ist. Doch genügt er den Anfor­derun­gen?” Die Frage, die das Com­puter­maga­zin „ct” auf­wirft…

New York - Der US-Tele­fon­riese Verizon über­nimmt die zweit­größte ame­rika­nische Fern­gesprächs­gesell­schaft MCI für ins­gesamt 6,7 Mil­liar­den Dollar (5,2 Mrd Euro). Dies hat Verizon bekannt gege­ben.

Mon­tabaur - Der Inter­net­dienst­leis­ter United Inter­net hat im ver­gan­genen Jahr bei Gewinn und Umsatz ent­spre­chend der Erwar­tun­gen zuge­legt. Der Gewinn vor Steuern stieg um 32 Prozent auf 85,5 Mil­lio­nen Euro…

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Internet-Unternehmer Falk bleibt in Haft

Hamburg - Der des schweren Betrugs angeklagte Internet-Unternehmer Alexander Falk bleibt weiter in Haft.

Alexander Falk

Der Internetunternehmer Alexander Falk vor dem Hamburger Landgericht (Archivbild).

Das Hamburger Landgericht lehnte einen Antrag der Verteidigung auf Haftentlassung ab.

Es bestehe noch ein „dringender Tatverdacht” gegen den 35- jährigen, sagte der Vorsitzende Richter Nikolaus Berger am Donnerstag. Der frühere Börsenstar Falk soll durch Scheinumsätze den Wert seiner Firma Ision in die Höhe getrieben und bei deren Verkauf an die britische Energis Ende 2000 einen überhöhten Preis kassiert haben. Er sitzt seit mehr als eineinhalb Jahren in Untersuchungshaft. Die Verteidigung übte massive Kritik an der Entscheidung des Gerichts und kündigte an, über einen Befangenheitsantrag gegen den Richter nachzudenken.

Berger begründete den Beschluss der Großen Strafkammer unter anderem damit, dass auch das Gutachten eines von der Verteidigung bestellten Sachverständigen den Betrugsvorwurf gegen Falk nicht habe entkräften können. „Die Stellungnahme des Sachverständigen stützt sich nur auf wenige Unterlagen sowie die Angaben des Angeklagten”, sagte der Richter. Falks Anwalt Thomas Bliwier warf dem Gericht dagegen vor, dem Wirtschaftsexperten trotz gegenteiliger Behauptungen nicht alle nötigen Unterlagen zur Verfügung gestellt zu haben. „Das ist eine gezielte Täuschung der Verteidigung”, meinte Bliwier.

Der Regensburger Wirtschaftsprofessor Jochen Drukarczyk hatte in dem Verfahren ausgesagt, die behaupteten Scheinumsätze hätten den Wert der Ision nicht beeinflusst. Dem Käufer Energis sei somit kein Schaden entstanden. Das Gericht jedoch hält diese Argumente für nicht tragfähig und geht weiter davon aus, dass der Energis ein Schaden von mindestens rund 47 Millionen Euro entstanden sei. „Es gibt keinen Zweifel, dass Falk mit einem Schadenseintritt bei der Käuferin Energis rechnen musste und gerechnet hat”, meinte Richter Berger.

Falk-Verteidiger Bliwier kritisierte, die Strafkammer stelle ausschließlich auf die subjektive Sicht von Energis ab und verstoße mit ihrem Beschluss gegen die Regeln der objektiven Unternehmensbewertung. „Das kann nicht so stehen bleiben. Auch die Rechte von Herrn Falk wurden verletzt”, meinte Bliwier. Die Verteidigung werde noch zur Sprache bringen, dass die Energis ihrerseits mit dem Erwerb der Ision Bilanzfälschungen betrieben habe.

Neben dem Vorwurf des schweren Betrugs werden Falk auch Kursmanipulation und Steuerhinterziehung zur Last gelegt. Mit ihm müssen sich fünf weitere Manager vor Gericht verantworten.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/computer/t/rzo126878.html
Freitag, 11. Februar 2005, 9:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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