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Freitag, 18. Sep. 20

GrindelwaldGrin­del­wald - Mit Samuele Salm und Urs-Beat Hauser ist gut Schlit­ten fahren. Der Tou­ris­mus­direk­tor von Grin­del­wald und der Chef des Hotels „Bel­vede­re” kennen selbst die ver­wegens­ten Touren im Para­dies der…

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Mit Schlitten auf der längsten Rodelpiste der Welt

Grindelwald - Mit Samuele Salm und Urs-Beat Hauser ist gut Schlitten fahren.

Grindelwald

Abfahrt auf Kufen. Quelle: Grindelwald Tourismus/dpa/gms

Der Tourismusdirektor von Grindelwald und der Chef des Hotels „Belvedere” kennen selbst die verwegensten Touren im Paradies der Rodler in der Schweizer Jungfrauregion.

„Samy” saust auf einem Davoser Schlitten bergab, Urs rast ihm mit einem Velogemel, einem fahrradähnlichen, harten Holzgestell mit Ski statt Rädern, hinterher. Da bleibt den ungeübten Touristen nur das Nachsehen. Zum Glück gibt es Kehren, in denen es manchmal auch die Könner in den Tiefschnee reißt - „Samy” und Urs sehen dann aus wie Schneemänner.

Grindelwald gilt als größter Tummelplatz für Schlittenfans in den Alpen: Nirgendwo rasen mehr Wintersportler auf zwei Kufen zu Tale. „In diesem Winter haben wir schon fast 200 000 Schlittler registriert, und es werden immer mehr”, sagt der Tourismuschef. Auch Hausers Gäste lassen oft Ski und Snowboard im Keller und verlangen nach dem Schlitten. „Neulich fuhr eine 84 Jahre alte Frau in unserer Gruppe von 30 jungen Leuten mit”, erzählt der Hotelier. Er sei sich nicht sicher gewesen, ob das gut geht. „Doch nach einer Viertelstunde Abfahrt war es die alte Dame, die als erste bei mir ankam”.

Die Bussalp lässt die Herzen der Rodler höher schlagen. Die Abfahrt vom 2681 Meter hohen Faulalp ist der längste Schlittelweg Europas. Zunächst geht es mit der Gondel auf den First (2168 Meter) oder mit dem Bus zur Bussalp (1800 Meter). Dann steigt man auf einem Panoramaweg in gut zwei Stunden zum Gipfel. Dort wird der Rodler mit einem weiten Blick auf die Bergwelt des Berner Oberlandes belohnt.

Auf den Abfahrten kommen dann auch Tempo-Fans auf ihre Kosten. Die Qual der Wahl für das Schneevergnügen ist groß: Der Schlittler kann sich für den Hit, die 15 Kilometer lange Abfahrt „Big Pintenfritz” mit 1631 Metern Höhenunterschied, entscheiden. Oder für den Familien-Klassiker: den 8 Kilometer langen „City Run”. Wer Tempo bolzen und den Fahrtwind im Eilzugtempo spüren möchte, nimmt den „Speed Run”, die 4,5 Kilometer von der Bussalp nach Weidli. Vom First lädt der Panorama-Schlittelweg ein, 8 Kilometer lang. Unterwegs gibt es viele Kehren und auch Gelegenheit zum Einkehrschwung.

Fast 1000 Rodel halten der Schlittenbetrieb Grindelwald Bus und die Sportgeschäfte zum Ausleihen bereit. Auch die Hotels stellen die Davoser oder die Grindelwalder Schlitten, die sich durch Pressen mit den Füßen und Gewichtsverlagerung gut lenken lassen, zur Verfügung.

Zu den insgesamt 70 Kilometern Schlittenabfahrten gehören auch „Rita's Speedway” vom Männlichen nach Holenstein, und der „Eiger Run” von der Kleinen Scheidegg über Alpiglen nach Brandegg. „Die Strecke vom Fuße des Eigers ist beleuchtet und kann somit auch nachts befahren werden, so dass auch viele Skifahrer diesen Spaß nutzen”, erklärt Tourismusdirektor Salm. Mancher Schlittler bleibt unterwegs in den vielen Ski-Bars bei Fondue, Raclette und einem Fendant oder Heida hängen. Stirnlampen weisen den Spätheimkehrern dann den Weg.

Informationen: Grindelwald Tourismus , Postfach 124, CH-3818 Grindelwald (Tel. von Deutschland: 0041/33/854 12 12, Fax: 0041/33/854 12 10)

Grindelwald Tourismus: www.grindelwald.com

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/reise/reisetipp/t/rzo126922.html
Freitag, 11. Februar 2005, 11:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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