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Freitag, 18. Sep. 20

Frank­fur­t/Main - Air Mau­ritius erwei­tert mit Hilfe eines Codes­haring-Abkom­mens sein Flu­gan­gebot zwi­schen Deutsch­land und der Insel im Indi­schen Ozean. Ab Mai werden zwei Ver­bin­dun­gen pro Woche statt bisher…

Hamburg - Frank­reich-Tou­ris­ten soll in diesem Jahr das Leben des Schrift­stel­lers Jules Verne nahe gebracht werden. Beson­ders in Nantes und in Amiens wird des Roman­autors gedacht…

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Hamburg - Auf einem neuen Radweg können Frank­reich- Urlau­ber künftig 150 Kilo­meter entlang der Loire fahren. Die Strecke ver­bin­det die Städte Angers und Tours und soll im Sommer dieses Jahres eröff­net werden.

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Wetterphänomene von lästig bis lebensgefährlich

Offenbach - Gute Zeiten und schlechte Zeiten gibt es nicht nur im Fernsehen, sondern auch für Touristen.

Wetterphänomene

Satellitenaufnahme vom Wettergeschehen. Quelle: South African Tourism/dpa/gms

Fernreisende stellen oft fest, dass triftige Gründe dafür sprechen können, ein Land zu bestimmten Jahreszeiten nicht zu besuchen.

Da treten immer in den gleichen Monaten Wirbelstürme auf oder setzt die Regenzeit ganze Landstriche unter Wasser. Die Wetterphänomene reichen von lästig bis lebensgefährlich - und nur wer sie kennt, kann sie umgehen.

Bei vielen Fernzielen bestimmt die Wanderung der „Innertropischen Konvergenzzone” (ITC) die guten und schlechten Zeiten. Die ITC liegt nahe am Äquator jeweils dort, wo die Sonne gerade mittags senkrecht steht. Das heizt die Erde stark auf, und es entstehen Hitzetiefs, die oft wolkenreiche Meeresluft anziehen. Die Zeit mit dem meisten Regen tritt dann einen Monat nach dem Sonnenhöchststand auf. „Am Äquator gibt es das Regenmaximum daher gleich zweimal: im April und Oktober”, sagt Rainer Dettmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

Hier eine Übersicht zu den einzelnen Fernreiseregionen:

AFRIKA: Kenia hat im April und Oktober Regenzeit. In der Sahara werden im Sommer „regelmäßig 45 bis 50 Grad im Schatten gemessen – nur dass es eben keinen Schatten gibt”, sagt Dettmann. Von Oktober bis März ist es dort tagsüber zwar heiß, doch gibt es „wegen der kurzen Tage auch sehr kalte Nächte”. Die beste Zeit für die Sahara sei daher März bis Mai, wenn es noch nicht so heiß ist, die Tage aber wieder länger werden. Ins südliche Afrika könnten sich Reisen von Mai bis September lohnen. Dann ist Trockenzeit in Südafrika, Sambia, Namibia und Botswana – die ideale Zeit für Safaris: „Die Tiere sind dann mehr an den Wasserstellen”, erläutert Werner Gordes von der Arbeitsgemeinschaft Südliches & Östliches Afrika (ASA) in München.

ASIEN: Hier sticht vor allem der Sonderfall Indien heraus. „Die ITC verlagert sich dort im Sommer besonders weit nach Norden”, sagt Dettmann. Im Mai werden auf dem Subkontinent oft 40 bis 45 Grad Hitze gemessen, und es ist zunächst noch trocken. „Dann wird aber feuchte Luft vom Ozean angesaugt, und im Juni beginnt die Hauptmonsunzeit mit 30 bis 35 Grad und enormer Luftfeuchtigkeit. Es muss täglich mit viel Regen gerechnet werden, vor allem im unmittelbaren Himalaya-Vorland.” Erst im September ebbt der Monsun von Süden ab. Etwa von Oktober bis Februar sei dann die „beste, erträglichste Reisezeit” für Indien.

AUSTRALIEN: Der Norden des Kontinents ist tropisch mit starken Regenfällen, wenn die ITC sich nach Süden verlagert, also von Oktober bis April. Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Gewitter wie in Darwin: Dort blitzt und donnert es an 180 Tagen im Jahr, so Dettmann. Im Südsommer von Dezember bis Februar erreicht das Thermometer im Inneren des Kontinents schnell die 40-Grad-Marke. Die beste Jahreszeit für Nord- und Zentral-Australien ist daher Juli/August.

KARIBIK: Die Zeit der Wirbelstürme „reicht in der Regel von Juli bis November mit einem Schwerpunkt im September und Oktober”, sagt DWD-Meteorologe Olaf Pels Leusden. Potenziell von einem Hurrikan betroffen werden können alle Inseln von Grenada an nordwärts. Von Juni bis August ist es in der Region schwül und heißer als sonst im Jahr. Die beste Reisezeit sei von Dezember bis Mai, „wenn es mittags zwar heiß wird, es aber in den Nächten abkühlt”, sagt Pels Leusden.

NORDAMERIKA: „Im Sommer ist es im Süden der USA oft sehr warm und an der Ostküste sehr schwül”, so Pels Leusden. Die bessere Jahreszeit sei dort der Herbst. In den weiten Ebenen des Kontinents sind die Übergangszeiten kurz. „Im November kommt der Winter im Mittleren Westen oft schlagartig.” Der Frühling dagegen ist dort unberechenbar: Wenn kanadische Kaltluft und karibische Wärme aufeinander treffen, kann es zu Tornados und Gewittern kommen. Aus dem gleichen Grund ist Ende März an den Großen Seen sowohl Schneefall als auch 25 Grad Wärme möglich. In Kanada treten im Sommer oft Stechfliegen und Mücken auf - je weiter im Norden, desto stärker. Auch an der Ostküste und an den Großen Seen können die Insekten von Juni bis August lästig werden.

SÜDAMERIKA: Von Dezember bis Februar wandere die ITC bis etwa Paraguay, wo es dann viel Regen gibt, sagt Pels Leusden. Große Teile Chiles und Argentiniens erleben Jahreszeitenwechsel dagegen wie in Europa - nur dass der Winter kommt, wenn es in Deutschland warm wird.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/reise/t/rzo122209.html
Dienstag, 25. Januar 2005, 10:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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