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Freitag, 18. Sep. 20

Frank­fur­t/Main - Air Mau­ritius erwei­tert mit Hilfe eines Codes­haring-Abkom­mens sein Flu­gan­gebot zwi­schen Deutsch­land und der Insel im Indi­schen Ozean. Ab Mai werden zwei Ver­bin­dun­gen pro Woche statt bisher…

Hamburg - Frank­reich-Tou­ris­ten soll in diesem Jahr das Leben des Schrift­stel­lers Jules Verne nahe gebracht werden. Beson­ders in Nantes und in Amiens wird des Roman­autors gedacht…

Stutt­gart - Out­door-Fans sollten ihre Funk­tions­jacken nach jeder län­geren Tour waschen. Wird die aus spe­ziel­len Mate­ria­lien her­gestellte Jacke nicht von Schmutz befreit, ver­liert sie ihre Atmungs­akti­vität…

Berlin - Die Gefahr durch ter­roris­tische Gruppen auf den Phil­ippi­nen ist wei­ter­hin nicht gebannt. Tou­ris­ten sollten daher bestimmte Regio­nen meiden.

Neu-Isen­burg - Ame­rican Air­lines bietet ab dem Früh­jahr mehrere neue Ver­bin­dun­gen inner­halb der USA an. Für Pas­sagiere aus Deutsch­land können sie etwa als Anschlüsse an Ame­rican-Air­lines-Flüge zwi­schen…

Hamburg - Auf einem neuen Radweg können Frank­reich- Urlau­ber künftig 150 Kilo­meter entlang der Loire fahren. Die Strecke ver­bin­det die Städte Angers und Tours und soll im Sommer dieses Jahres eröff­net werden.

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Trends bei Familien-Pauschalreisen

Hannover/Frankfurt/Main - Familien, die es sich im Urlaub einfach machen wollen, verreisen pauschal.

Familien-Pauschalreisen

Der Pool muss groß sein: Familienurlaub soll Spaß machen. (Bild: TUI/dpa/gms)

Gebucht wird immer häufiger „All inclusive”. Gefragt sind zudem Betreuungsangebote, die über Kleinkinderplantschen am Vormittag hinausgehen.

Und auch bei der Ausstattung des Hotels darf es ruhig ein bisschen mehr sein. „Familien sind zwar preissensibel”, sagt Sibylle Zeuch, Sprecherin des Deutschen Reisebüro und Reiseveranstalter Verbandes (DRV) in Berlin. „Sie fliegen eher nach Spanien und in die Türkei, seltener nach Mauritius oder auf die Seychellen.” Wenn schulpflichtige Kinder mitfahren, fällt die Reise aber automatisch in die Hauptsaison und ist schon deshalb kein Schnäppchen. „Die neuen Frühbucherangebote werden von Familien deshalb überdurchschnittlich genutzt.”

„Zu verreisen ist heute fast ein Grundbedürfnis”, sagt Zeuch. Hinzu kommt der demographische Wandel: „Familien mit mehr als zwei Kindern sind längst die Ausnahme”, sagt der Tourismusforscher Prof. Martin Lohmann aus Kiel. „In den Urlaub geht es mit weniger Kindern, dafür aber mit höheren Ansprüchen”, beobachtet auch Axel Hübner, bei Neckermann im hessischen Oberursel verantwortlich für Familienurlaub.

„Ein schönes Hotel mit einem schönen Pool, das war für Familien vor zehn Jahren das Optimale”, sagt Hübner. Heute haben Hotelanlagen oft Pool-Landschaften größer als ein Fußballfeld und erinnern eher an einen Freizeitpark.

„Die Zeiten, in denen alle Familienmitglieder in einem Zimmer wohnten, sind bei uns definitiv vorbei”, bestätigt Michael Oczko, der bei der TUI in Hannover zuständige Manager. „Qualität ist gerade beim Wohnen gefragt.” Unter den Familienurlaubern achte ein Teil durchaus auf die Kosten. In der Gruppe der Familien mit überdurchschnittlicher Kaufkraft werde am Urlaub aber nicht gespart: „Zwei Drittel unserer Kunden buchen aus dem Family-Katalog 4- oder 4,5-Sterne-Hotels”, sagt Oczko. „Die jeweils teuersten werden am besten verkauft.”

„Der Trend geht zu eher größeren Anlagen”, sagt Anke Dannler, Sprecherin von Dertour in Frankfurt. „Bei Familien sind auch nicht die kleinen, schnuckeligen Häuser gefragt, es können ruhig größere sein, gepflegt, aber etwas lockerer.” Wichtig sei für Familien, dass es in ihrem Hotel noch andere Familien gibt. Viele moderne Hotels kombinieren außerdem Wellness-, Spaß- und Erlebnisangebote. „Sogar Aquaparks sind oft integriert”, sagt Hübner.

Zunehmend wichtiger sind die Betreuungsangebote am Urlaubsort: 90 Prozent der Eltern möchten im Urlaub mehr Zeit füreinander und für gemeinsame Unternehmungen haben. 71 Prozent geben an, sich besser zu erholen, wenn ihre Kinder im Hotel betreut werden, wie Befragungen von Neckermann-Urlaubern ergeben haben. Die Veranstalter haben die Angebotspalette entsprechend erweitert: „Das reicht vom Babyphon auf dem Zimmer bis zu Babysittern, die abends kommen, wenn die Eltern mal allein in die Disco wollen”, sagt Anke Dannler.

Immer wichtiger ist Familien , die Kosten für den Urlaub möglichst sicher berechnen zu können. „All inclusive” liegt deshalb besonders im Trend: „In unserem Family-Katalog haben 75 Prozent der Gäste im vergangenen Jahr "All inclusive" gebucht”, sagt Axel Hübner. „91 Prozent gaben hinterher an, sie würden das wieder machen.” Die Vorteile liegen auf der Hand: „Komfort und Budgetsicherheit”, sagt Michael Oczko. Hinzu kommt der höhere Erholungsfaktor für die Eltern: „Kinder kommen doch sonst fünfmal am Tag und wollen Geld für Eis oder Cola”, sagt Anke Dannler. Eltern, die „All inclusive” buchen, bleibt das erspart.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/reise/t/rzo123122.html
Freitag, 28. Januar 2005, 10:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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