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Freitag, 18. Sep. 20

Frank­fur­t/Main - Air Mau­ritius erwei­tert mit Hilfe eines Codes­haring-Abkom­mens sein Flu­gan­gebot zwi­schen Deutsch­land und der Insel im Indi­schen Ozean. Ab Mai werden zwei Ver­bin­dun­gen pro Woche statt bisher…

Hamburg - Frank­reich-Tou­ris­ten soll in diesem Jahr das Leben des Schrift­stel­lers Jules Verne nahe gebracht werden. Beson­ders in Nantes und in Amiens wird des Roman­autors gedacht…

Stutt­gart - Out­door-Fans sollten ihre Funk­tions­jacken nach jeder län­geren Tour waschen. Wird die aus spe­ziel­len Mate­ria­lien her­gestellte Jacke nicht von Schmutz befreit, ver­liert sie ihre Atmungs­akti­vität…

Berlin - Die Gefahr durch ter­roris­tische Gruppen auf den Phil­ippi­nen ist wei­ter­hin nicht gebannt. Tou­ris­ten sollten daher bestimmte Regio­nen meiden.

Neu-Isen­burg - Ame­rican Air­lines bietet ab dem Früh­jahr mehrere neue Ver­bin­dun­gen inner­halb der USA an. Für Pas­sagiere aus Deutsch­land können sie etwa als Anschlüsse an Ame­rican-Air­lines-Flüge zwi­schen…

Hamburg - Auf einem neuen Radweg können Frank­reich- Urlau­ber künftig 150 Kilo­meter entlang der Loire fahren. Die Strecke ver­bin­det die Städte Angers und Tours und soll im Sommer dieses Jahres eröff­net werden.

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Aufregung um den Reisepass

Berlin - Sind es 70 Euro, 130 Euro oder gar 300 Euro? Die Spekulationen, wie viel der neue biometrische Reisepass vom Herbst an kosten soll, schießen ins Kraut.

Reisepass

Neuer Ausweis mit biometrischen Gesichtsdaten. Quelle: Jens Schierenbeck/dpa/gms

Alle Zahlen seien aus der Luft gegriffen, heißt es dazu im Bundesinnenministerium in Berlin.

Fest steht nur, dass an der Neuerung bis zur letzten Minute mit heißer Nadel gestrickt werden wird. Wer gegen Ende des Jahres einen USA-Urlaub plant, braucht sich dennoch nicht zu beunruhigen: Entgegen anders lautender Berichte können Bundesbürger wohl auch nach dem 26. Oktober ohne Visum mit ihrem alten Reisepass in die USA einreisen.

Die USA verlangen lediglich, dass Länder, die weiterhin am Programm für visafreies Reisen teilnehmen wollen, bis zum 26. Oktober mit der Ausgabe biometrischer Pässe begonnen haben müssen. „Theoretisch kann man mit dem alten, bloß maschinenlesbaren Pass noch bis zu zehn Jahre ohne Visum einreisen”, sagt eine Sprecherin der US-Botschaft in Berlin. Der neue Reisepass startet im Herbst zunächst mit biometrischer Gesichtserkennung auf Grundlage des Passfotos.

Wenn in Deutschland vom Reisepass gesprochen wird, ist bisher der 1988 eingeführte, bordeauxrote EU-Pass gemeint. Er ist 32 Seiten dick, maschinenlesbar und für Antragsteller ab 26 Jahren zehn Jahre gültig, für jüngere Menschen sind es fünf Jahre. Diese Frist steht allerdings buchstäblich nur auf dem Papier, wenn das Zielland zum Einreisezeitpunkt mindestens sechs Monate Gültigkeit vorschreibt. So halten es etliche Staaten.

Neben dem 26 Euro teuren Basismodell gibt es Sonderformen des Reisepasses. So wurden vor anderthalb Jahren eine 48 Seiten dicke Variante für Vielreisende sowie der so genannte Expresspass eingeführt. Dieser gleicht dem Standardpass, wird aber dank eines digitalen Antragsverfahrens innerhalb von drei Tagen ausgeliefert. Sonst sind elf Tage üblich. Die Gebühr erhöht sich durch diese Beschleunigung auf 58 Euro oder 80 Euro bei der dickeren Variante.

Was nach der Einführung des biometrischen Reisepasses aus dem „Expresspass” wird, ist beim Bundesinnenministerium in Berlin noch nicht in Erfahrung zu bringen. Keine Änderungen über die Einführung biometrischer Merkmale hinaus dürfte es dagegen beim Zweitpass geben, denn dabei handelt es sich, dem Namen entsprechend, schlicht um einen zweiten Reisepass.

Jeder Passinhaber hat Anspruch auf die Ausstellung eines weiteren Reisepasses, wenn er ein berechtigtes Interesse daran nachweist, wie es im Juristendeutsch heißt. Solch ein Interesse liegt etwa vor, wenn absehbar ist, dass es wegen Stempeln bestimmter Staaten im Erstpass zu Problemen beim Versuch der Einreise in andere Staaten kommt. Der Fall, der damit angesprochen ist, betrifft Israel und die islamischen Länder. Ein Sichtvermerk Israels kann an den Grenzen Syriens, Saudi-Arabiens, Libyens, Pakistans, des Jemen, des Iran, der Vereinigten Arabischen Emirate und des Libanon zu Problemen bis zur Abweisung führen.

Keine Schwierigkeiten gebe es dagegen mit Stempeln vermeintlicher „Schurkenstaaten” bei der Einreise in die USA, so die US-Botschaft. Auch dem Auswärtigen Amt sind keine entsprechenden Fälle bekannt.

Über die Einreisebestimmungen weltweit informiert das Auswärtige Amt (Tel.: 030/50 00 20 00)

Auswärtige Amt: www.auswaertiges-amt.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/reise/t/rzo126917.html
Freitag, 11. Februar 2005, 11:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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