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Montag, 14. Februar 05

Roter RennerFrank­fur­t/Main - Bran­chen­füh­rer Ferrari hat mehr­mals über einen Rückzug aus der Formel 1 nach­gedacht. „Wir haben sehr oft darüber dis­kutiert, die Formel 1 zu ver­las­sen, weil sie zu viel Geld kos­tete”…

-Monte Carlo - Der franzö­sische For­mel-1-Renn­stall Renault hat Serien-Welt­meis­ter Ferrari eine klare Kampf­ansage gemacht. „Für das Renault-Team schlägt 2005 die Stunde der Wahr­heit.

Bombay - Als erster Inder wird Narain Kar­thi­keyan Fahrer in der Formel 1. Der 28-Jäh­rige nahm nach eigenen Angaben ein Angebot des Teams Jordan Grand Prix für die Saison 2005 an.

Valen­cia - Michael Schu­macher sollte sich auf Einiges gefasst machen. Nur kurz, nachdem Nick Heid­feld „Grünes Licht” für seinen Cock­pit-Platz im bri­tisch-deut­schen Team bekom­men hatte…

Heidfeld & Co. sollen „Schumi” schlagen

Valencia - Michael Schumacher sollte sich auf Einiges gefasst machen.

Präsentation

Die Fahrer-Crew von Williams-BMW präsentiert den neuen FW27.

Nur kurz, nachdem Nick Heidfeld „Grünes Licht” für seinen Cockpit-Platz im britisch-deutschen Team bekommen hatte, gab der neue Pilot von Williams-BMW verbal Vollgas:.

„Mein Ziel ist es, alle zu schlagen. Nicht nur Michael Schumacher.” Heidfelds australischer Gefährte im blau-weißen Rennstall, Mark Webber, hob ebenfalls das Duell gegen die rote Ferrari-Übermacht mit dem siebenmaligen Weltmeister Michael Schumacher an der Spitze hervor: „Wenn ich meinen ersten Grand Prix gewinne, hoffe ich, dass Schumacher mit mir auf dem Podium steht.”

Doch noch ist es nicht soweit. 2004 stand nicht gerade im Zeichen von Williams-BMW und war das schwächste Jahr in der bisherigen Zusammenarbeit. Nur Platz vier in der Konstrukteurswertung, ein Grand-Prix-Sieg zum Saisonfinale durch den mittlerweile bei McLaren- Mercedes angestellten Juan-Pablo Montoya (Kolumbien). Viel mehr gab's nicht.

Nun, gestärkt durch den neuen, schlanken FW27, treten die Blau-Weißen nach einer „aggressiven Vorbereitung” (Teamchef Frank Williams) wieder mit breiter Brust an. So wie bereits BAR-Honda mit dem neuen „007” dem schier übermächtigen Michael Schumacher den Kampf angesagt hat und Montoya sowie Kimi Räikkönen (Finnland) im McLaren-Mercedes auf Erfolge hoffen, steuert auch Williams-BMW wieder die Spitze an. „Wir wollen in die Erfolgsspur zurück”, so Teamchef Williams. „Die Ziele sind sehr hoch. Mit zweiten oder dritten Plätzen ist man nicht zufrieden”, stellte Heidfeld klar, der sich in einem langwierigen Testduell gegen den Brasilianer Antonio Pizzonia durchgesetzt hat und „in Zukunft” den WM-Titel einfahren will.

Gering sind die Bedenken, ein neues Stammfahrer-Duo ins Kräftemessen zu schicken, nachdem auch Ralf Schumacher den Rennstall Richtung Toyota verlassen hat. „Gedanken würden wir uns machen, wenn wir völlige Neulinge hätten”, unterstrich BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen. Haben sie aber nicht. Heidfeld, 27 Jahre alt, absolvierte bereits 84 WM-Läufe. Nicht zuletzt daher schaut Teamkollege Webber (50 Rennen), mit 1,84 m Körpergröße satte 20 Zentimeter größer als Heidfeld, sogar ein wenig zum „Rennfloh” aus Mönchengladbach auf: „Ich hatte noch nicht die Erfolge wie Nick.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/sport/formel1/t/rzo124160.html
Dienstag, 01. Februar 2005, 11:43 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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