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Montag, 14. Februar 05

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Bayer meldet sich gegen Mainz zurück

Leverkusen - Bayer Leverkusen hat sich im Kampf ums internationale Geschäft mit einem Pflichtsieg gegen den FSV Mainz 05 zurückgemeldet.

Bayer 04 Leverkusen - FSV Mainz 05

Der Leverkusener Berbatov (r) schießt auf das Tor.

Eine Woche nach der 0:2-Niederlage bei Bayern München gewann die Mannschaft von Trainer Klaus Augenthaler dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit und der Tore von Paul Freier (64.) und Jacek Krzynowek (69.) vor 22 500 Zuschauern mit 2:0 (0:0). Punktgleich mit dem VfB Stuttgart lauert Leverkusen weiter auf Platz sechs. Aufsteiger Mainz verkaufte sich teuer, musste aber dennoch die siebente Niederlage in Serie hinnehmen und steckt im Abstiegskampf auf Platz 15 fest.

„Wir sind froh, dass wir gewonnen haben. Der Trainer hat vor dem Spiel gesagt, dass wir Geduld brauchen, und das war es auch”, sagte Krzynowek, der einige starke Szenen hatte. Der in der Winterpause von Leverkusen nach Mainz gewechselte Hanno Balitsch gibt die Hoffnung auf bessere Zeiten nicht auf und fordert nun einen Sieg gegen die Bayern-Bezwinger aus Bielefeld: „Wir hatten ein schweres Programm zu Beginn der Rückrunde. Jetzt müssen wir in Bielefeld mal einen Dreier einfahren, um uns ein bisschen Luft zu verschaffen”, meinte Balitsch.

Die personell geschwächten Mainzer, die seit dem 1:0 in Bochum am 11. November 2004 nicht mehr gewonnen haben, ließen sich von ihrer Negativserie zunächst nicht beeindrucken und starteten mit großem Einsatz in die Partie in der ausverkauften BayArena. Sie gingen konsequent in die Zweikämpfe und machten die Räume eng. Weil die Fehlerquote im eigenen Offensivspiel sehr hoch war, besaßen die in der ersten Halbzeit zu statisch agierenden Leverkusener dennoch die besseren Möglichkeiten.

Die besten vergab Krzynowek, der aus 18 Metern an 05-Torhüter Dimo Wache scheiterte (24.) und mit seinem schwächeren rechten Fuß nur die Querlatte traf (35.). Als Dimitar Berbatow nach einem Wache-Fehler aus Nahdistanz zum Zuge kam, schoss er Balitsch auf der Linie (25.) an. Der Ex-Leverkusener wurde dabei am Oberarm getroffen, spielte aber nicht absichtlich Hand.

Ein bisschen Glück brauchten in der ersten Halbzeit allerdings auch die Gastgeber: Verteidiger Juan kam nach seiner Tätlichkeit gegen den forsch zu Werke gehenden Balitsch (15.) mit Gelb glimpflich davon. Selbst der Leverkusener Team-Betreuer Hans-Peter Lehnhoff merkte an: „Normal ist das eine Rote Karte. Da hat er Glück gehabt.” Balitsch kommentierte die Szene nach dem Abpfiff souverän: „Das war wohl brasilianischer Übermut. Ich möchte da kein böses Blut reinbringen.”

Nach der Pause drängte Leverkusen auf die Führung und Mainz in die eigene Hälfte. Doch vor dem gegnerischen Tor konnten sich die Stürmer zunächst nicht entscheidend durchsetzen. Berbatow verstolperte eine Eingabe von Andrej Woronin (53.). Neun Minuten später vergab der Ex- Mainzer freistehend selbst eine Riesenchance.

Der Knoten platzte erst, als der aufgerückte Freier aus halbrechter Position entschlossen abzog. Der Nationalspieler nahm einen bereits abgewehrten Ball mit der Brust an und erzielte mit einem Flachschuss ins entlegene Eck das 1:0 (64.). Fünf Minuten später kam auch Krzynowek noch zu seinem Tor. Der Pole traf nach schöner Körpertäuschung flach ins rechte Eck.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/sport/fussball/t/rzo127462.html
Sonntag, 13. Februar 2005, 19:36 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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