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Montag, 14. Februar 05

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Leidenschaftslose Bayern verspielen Vorsprung

Bielefeld - Nach der ersten Pleite im neuen Jahr hat der FC Bayern München seine Spitzenposition noch behauptet, doch im Schongang wird der deutsche Rekordmeister seinen 19. Titelgewinn nicht erreichen.

Glückliches Duo

Bielefelds Torschütze Massimilian Porcello (l) jubelt mit Delron Buckley.

„Wenn man Meister werden will, muss man auswärts viel dominanter auftreten. Das war zu wenig”, befand Nationalspieler Michael Ballack nach dem 1:3 (0:1) bei Aufsteiger Arminia Bielefeld. Trainer Felix Magath flüchtete sich angesichts des verlorenen Drei- Punkte-Polsters auf den Konkurrenten Schalke 04 in Galgenhumor. „Das freut doch viele, dass wir es wieder spannend gemacht haben”, meinte der Bayern-Coach.

Tatsächlich aber war der ehrgeizige Fußball-Lehrer verärgert über die pomadige Vorstellung seines Teams, das vom aufopferungsvoll und leidenschaftlich kämpfenden Aufsteiger aus Ostwestfalen eine Lehrstunde in Sachen Konterfußball erhielt. „Es gibt Gegner, mit denen man nicht so zurecht kommt. Das war halt nicht unser Spiel”, meinte Magath nach dem Ende der Erfolgsserie von neun Spielen ohne Niederlage. Kurios: Alle drei Auswärtsniederlagen mussten die Bayern im Westen hinnehmen: 1:4 in Leverkusen, 0:2 in Mönchengladbach und 1:3 in Bielefeld.

Dabei hätte der Tabellenführer sowohl nach dem 0:1-Rückstand durch Massimilian Porcello (23.) als auch nach dem Anschlusstreffer durch Lucio zum 1:2 (80.) zeigen können, wie man abgeklärt und klug noch einen Punktgewinn erreichen kann. „Doch da haben wir dann die Ordnung verloren, und darauf hat Bielefeld gewartet. Das haben die eiskalt ausgenutzt”, sagte Bayern-Profi Roy Makaay.

Die auf dem Schneeboden schulmäßig vorgetragenen Konter, die beiden Toren von Delron Buckley vorausgingen (61./83.), ließen die Bayern-Abwehr alt aussehen. „Der erste Gegentreffer war ein Schock für uns, und gegen so einen defensiv stehenden Gegner bekommt man auch nicht so viele 100-prozentige Torchancen”, sagte der spät eingewechselte Sebastian Deisler, der zunächst gemeinsam mit Ze Roberto, Claudio Pizarro, Mehmet Scholl, Jens Jeremies und Thomas Linke die wohl prominenteste Ersatzbank der Liga drückte.

Als einen Rückschlag im Titelrennen wollte Magath die Niederlage aber nicht verstanden wissen. „Man darf das alles nicht so dramatisieren. Auch wenn man Meister wird, hat man solche Spiele in der Saison”, meinte der Bayern-Coach.

Die Bielefelder feierten ihren ersten Sieg gegen die Bayern seit fast acht Jahren ausgelassen und wurden in der mit 26 601 Zuschauern ausverkauften Schüco Arena mit Ovationen verabschiedet. „Ich freue mich total. Jetzt wollen wir den Klassenverbleib sichern und ins Pokalfinale kommen”, jubelte Buckley, mit 13 Treffern zweitbester Torjäger der Liga. Nationalspieler Patrick Owomoyela sagte: „Solche Spiele zeigen, dass hier einiges möglich ist.”

Für Trainer Uwe Rapolder kam der Erfolg nach zuvor sechs Spielen ohne Sieg keineswegs überraschend. „Wir wussten, dass wir den Bayern gefährlich werden können mit unserer Spielweise. Wenn wir so spielen, ist es für jede Mannschaft schwer uns zu schlagen”, befand der Coach, der mit der Nominierung von Porcello im zentralen Mittelfeld für den verletzten Ervin Skela eine glückliche Hand bewies. „Das war vielleicht der schönste Tag meiner Karriere”, meinte der Italiener, der zuletzt vor zweieinhalb Jahren in der Bundesliga getroffen hatte.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/sport/fussball/t/rzo127630.html
Montag, 14. Februar 2005, 13:08 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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