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Montag, 14. Februar 05

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Bleibt sitzenBerlin - Der ehe­malige Schieds­rich­ter Robert Hoyzer bleibt in Unter­suchungs­haft. Das ent­schied das Ber­liner Amts­gericht Tier­gar­ten bei einem Haft­prü­fungs­ter­min.

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Frank­fur­t/Main - Jürgen Klins­mann wartet noch immer auf Grünes Licht vom Deut­schen Fuß­ball-Bund (DFB) für seine struk­turelle WM-Pla­nung. Der für die Natio­nal­mann­schaft zustän­dige DFB-Prä­sident Ger­hard…

Klinsmann-Pläne in Warteschlange - Lienen-Kritik

Frankfurt/Main - Jürgen Klinsmann wartet noch immer auf Grünes Licht vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) für seine strukturelle WM-Planung.

Exakte Vorstellungen

Jürgen Klinsmann während eines Trainings in Südkorea im Dezember 2004.

Der für die Nationalmannschaft zuständige DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder habe die Wünsche des Bundestrainers zur Kenntnis genommen, aber noch keine Zusage erteilt, hieß es aus der Frankfurter Verbandszentrale. Die sportliche Führung um Klinsmann und Manager Oliver Bierhoff will in der WM-Saison 2005/06 mehr Länderspiele. Zudem soll der Personalstab um drei Positionen aufgestockt werden. Bis zum nächsten Länderspiel am 26. März in Slowenien soll die neue Struktur nach den Vorstellungen des Bundestrainers feststehen.

Klinsmann möchte nicht nur einen Chefscout sowie einen Medien-Spezialisten für Fernsehen und Rundfunk anstellen, sondern auch eine Stelle als Technischer Direktor neu schaffen. Alt-Bundestrainer Berti Vogts, dessen Comeback beim DFB sich zuletzt abgezeichnet hatte, sei eher als Kandidat für diese Position zu sehen, bemerkte Bierhoff, der weitere Details beim DFB in Frankfurt/Main besprach. „Wir wollen eine sportliche Leitlinie bis hinein in alle Nachwuchsteams durchsetzen. Dazu möchten wir einen sportlichen Leiter, wie es Aime Jacquet in Frankreich ist”, erklärte Klinsmann. Auf den Verband kämen auf jeden Fall weitere erhebliche Personalkosten zu.

Der Bundestrainer besteht zudem auf weitere Test-Möglichkeiten für sein Team vor der WM im eigenen Land. So soll laut Bierhoff am 22. März 2006 eine Partie ausgetragen werden, obwohl dies kein offizieller Länderspiel-Termin des Weltverbandes FIFA mehr ist. „Wir werden auf die Verein zugehen”, ergänzte der Teammanager. Denn schon am 7. September und am 12. Oktober 2005 sind zusätzliche Länderspiele vorgesehen, für die noch möglichst starke Gegner gesucht werden. Im Gegenzug für das Einverständnis der Bundesliga würde Klinsmann möglicherweise auch auf das umstrittene Trainingslager im Januar 2006 verzichten. „Ein zusätzliches Spiel hat Priorität”, betonte Bierhoff.

Schon nach der jüngsten Partie gegen Argentinien (2:2) hatte es aus der Liga Kritik wegen einer vermeintlichen Überforderung von Nationalspielern gegeben. Hannover-Trainer Ewald Lienen beschwerte sich über den 90-minütigen Einsatz von Per Mertesacker, der drei Tage später nach einem Kreislauf-Zusammenbruch in der Liga passen musste. „So wie mit Per zuletzt verfahren wurde, war er gnadenlos überfordert. So wird der Junge verbrannt, ohne jede Rücksicht auf Verluste”, kritisierte Lienen im Fachmagazin „kicker”. Zwar habe es keine Absprache gegeben, aber er habe mehrfach darum gebeten, den geschwächten Jungprofi nicht durchspielen zu lassen. „Doch das wurde ignoriert.”

Klinsmann-Assistent Joachim Löw wies die Kritik zwar zurück („Wir reagieren auf Spielsituationen”), bemühte sich aber um Entspannung. „Wir müssen da vorsichtig sein und haben für uns schon entschieden, dass er in den nächsten Monaten das eine oder andere Mal eine Teilpause bekommen soll”, erklärte Löw zu Mertesacker.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/sport/fussball/t/rzo127725.html
Montag, 14. Februar 2005, 15:54 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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