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Montag, 14. Februar 05

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Kiriasis gewinnt Gesamt-Weltcup

Lake Placid - Bobpilotin Sandra Kiriasis hat zum dritten Mal hintereinander den Gesamtweltcup gewonnen.

Erfolgreich

Sandra Kiriasis rutscht in ihrem Bob durch den Eiskanal.

Beim Weltcup- Finale in Lake Placid fuhr die Winterbergerin mit Anschieberin Anja Schneiderheinze Bahnrekord (57,21 Sek.).

Damit holte sie 1:54,83 Minuten ihren fünften Sieg im siebten Weltcup-Rennen. Weltmeisterin Susi Erdmann (Königssee/1:55,26) wurde mit Berit Wiacker an der Bremse Zweite. Europameisterin Cathleen Martini (Oberbärenburg/1:55,61) und Nicole Herschmann wurden hinter den Amerikanerinnen Jean Racine und Vonetta Flowers (1:55,44) Vierte.

„Ich bin sehr glücklich. Es war sehr hart hier zu fahren”, sagte Kiriasis, die den Gesamtweltcup mit 645 Zählern vor Martini (535) und Erdmann (485) gewann. Fast unbeeindruckt pulverisierte sie den zuvor von Erdmann aufgestellten Bahnrekord (57,52) und schraubte ihn auf 57,21 Sekunden. Auf der gefährlichsten und kurvenreichsten Bobbahn der Welt riskierte Martini im ersten Lauf alles und entging nur kanpp einem Sturz. Mit Startnummer zehn schob sie sich dennoch aus der zweiten Startgruppe bis auf Rang drei vor.

Im zweiten Lauf auf dem 1544 Meter langen Eislabyrinth am Mount van Hoevenberg, das mit 20 Prozent auch das größte Gefälle hat, fühlte sich Kiriasis wieder pudelwohl: Mit der erneut schnellsten Zeit und der höchsten Geschwindigkeit (120,1 km/h) war sie nicht zu stoppen. Martini patzte erneut und verhinderte somit den Dreifach- Erfolg der deutschen Frauen, die ihre Favoritenrolle für die WM in zwei Wochen in Calgary eindrucksvoll untermauerten.

Die gebürtige Sächsin Kiriasis, die nach ihrer Heirat im Dezember nicht mehr unter ihren Mädchennamen Prokoff fährt, nimmt dann den dritten Anlauf zum WM-Titel. Diesen hatte ihr Susi Erdmann („Ich liebe die Bahn in Calgary”) in den letzten zwei Jahren immer weggeschnappt. Erst wurde sie 2003 auf ihrer Heimbahn im Sauerland mit 17/100 Sekunden, dann im Vorjahr auf der Hausstrecke von ihrer Rivalin im letzten Lauf mit einer Hundertstel geschlagen. „Jetzt bin ich einfach mal dran. Ich hatte zuletzt immer genug Pech”, sagte Kiriasis, die im November bei Brand in ihrem Haus ihr ganzen Hab und Gut verlor - auch ihre Silbermedaille von den Olympischen Winterspielen 2002 in Salt Lake City.

dpa-infocom



http://rhein-zeitung.de/a/sport/t/rzo127787.html
Montag, 14. Februar 2005, 19:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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