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Montag, 14. Februar 05

Hat er die Bombe?Washing­ton/Seoul - Die USA und Süd­korea wollen im Atom­streit mit Nord­korea vorerst weiter auf eine fried­liche und diplo­mati­sche Lösung setzen. Nord­korea müsse so schnell wie möglich und ohne Vor­bedin­gun­gen zu den…

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Berlin - Trotz mas­siver Vor­behalte bei den Bünd­nis­part­nern will Bun­des­kanz­ler Gerhard Schrö­der seine Pläne zur Reform der NATO kon­sequent wei­ter­ver­fol­gen.

Anka­ra/Bag­dad - Die Türkei hat mit deut­licher Kritik auf das Ergeb­nis der Wahlen im Irak rea­giert, aus denen die Schi­iten und die Kurden als stärkste Kräfte her­vor­gegan­gen sind.

 Das Thema des Tages 

Eine Million Ukrainer bekamen seit 2000 Visum

Hamburg - Seit dem Jahr 2000 sind mehr als eine Million Menschen aus der Ukraine mit von der deutschen Botschaft in Kiew erteilten Visa nach Deutschland gekommen.

Konsulat in Kiew

Wartende Menschen vor der Außenstelle der Deutschen Botschaft in Kiew im Dezember 2004.

Diese Zahl habe das Auswärtige Amt bestätigt, berichtete das „Hamburger Abendblatt”.

Im Spitzenjahr 2001 reisten demnach fast 300 000 Ukrainer nach Deutschland ein. Wie viele davon gezielt von Schleuserbanden ins Land gebracht worden sind, sei nicht bekannt.

Derzeit soll in Berlin ein von der Union durchgesetzter Untersuchungsausschuss klären, ob durch die zeitweilige Liberalisierung der Visa-Praxis massenhaft Schleusertum, Schwarzarbeit und Zwangsprostitution gefördert wurden. Im Mittelpunkt steht ein Erlass des Auswärtigen Amtes vom März 2000, der vom damaligen Außenamtsstaatsminister Ludger Volmer (Grüne) angeregt worden war. Besonders an der Botschaft in Kiew (Ukraine) war die Visa-Zahl in den Jahren 2000 bis 2002 in die Höhe geschnellt.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/tt/t/rzo127601.html
Montag, 14. Februar 2005, 12:14 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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