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Freitag, 14. Aug. 20

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Trostsuche bei verwitwet.de

Frankfurt/Main - Es ist nicht nur die Trauer, die den Mitgliedern des Vereins verwitwet.de das Leben schwer macht.

Verwitwet.de

In der Gruppe treffen die Trauernden nicht nur auf ein offenes Ohr.

„Von einem Tag auf den anderen ist nichts mehr wie vorher. Und manchmal denkt man, dass man verrückt wird”, sagt der Frankfurter Siegfried Bieber.

Der Witwer gründete vor zwei Jahren gemeinsam mit seiner heutigen Lebensgefährtin Anke Fink die Ortsgruppe Frankfurt des bundesweiten Vereins verwitwet.de, der Verwitweten Lebenshilfe in allen Lebenslagen bieten will. In Hessen gibt es weitere vier Ortsgruppen, unter anderem in Marburg und Bad Hersfeld.

In der Mainmetropole treffen sich die Mitglieder im Alter zwischen 30 und 60 Jahren einmal im Monat zum Stammtisch. „Unter Trauernden spricht man die selbe Sprache, und jeder versteht die Gefühlswelt des anderen”, sagt Anke Fink. Ihr Mann ist vor vier Jahren an Krebs gestorben. Damals suchte die zweifache Mutter auf der Internetseite www.verwitwet.de Zuspruch und Verständnis bei anderen Trauernden. Beim Chatten lernte sie den Witwer Siegfried Bieber kennen. Er fand vor drei Jahren seine Frau tot in der Wohnung, als er vom Einkaufen nach Hause kam. „Es war, als hätte jemand den Stöpsel aus meinem Leben gezogen”, erzählt er.

Wie er und seine neue Lebensgefährtin sind einige Mitglieder der Ortsgruppe Frankfurt schon seit Jahren verwitwet, andere leben erst seit kurzer Zeit allein. Beim Stammtisch treffen sich 12 bis 15 Menschen. Sie sprechen nicht nur, aber auch über ihre Trauer und ihr Leben nach dem Schicksalsschlag. Ein Thema ist außerdem der veränderte Umgang mit anderen Menschen. „Das Verhalten von Trauernden wirkt auf Außenstehende häufig seltsam”, sagt Fink. Sie sagten zum Beispiel Verabredungen ab, weil sie lieber auf den Friedhof gehen. Oder sie besuchten wenige Wochen nach der Beerdigung ein Rockkonzert. Oder sie weinten plötzlich auf einer aufgelassenen Feier, weil dort das Lieblingslied des Verstorbenen gespielt wird. „Irgendwann gilt man als der Partyschreck”, sagt Bieber.

In der Gruppe treffen die Trauernden nicht nur auf ein offenes Ohr. Dort gibt es außerdem konkrete Lebenshilfe, zum Beispiel beim Ausfüllen von Anträgen. Denn nach dem Tod des Partners müssen die Verwitweten einen Wust von Papierkram erledigen, Hausfrauen können unter Umständen plötzlich sogar ohne Einkommen dastehen. Die Trauernden müssen Behörden, Banken und Versicherungen abklappern, sich informieren und ihre Ansprüche klären. In ihrer schwierigen Situation sind damit viele überfordert. „Eigentlich sollte es ein Amt geben, bei dem Verwitwete beraten werden und sämtliche Formulare bekommen”, sagt Bieber.

www.verwitwet.de

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/computer/surftippderwoche/t/rzo124441.html
Mittwoch, 02. Februar 2005, 11:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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