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Samstag, 24. Aug. 19

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Mousepads sind nicht nur praktisch

Köln/Thumsenreuth - Der Weg ist immer nur wenige Zentimeter weit, aber insgesamt legt die Computermaus auf ihnen wahrscheinlich Kilometer zurück: Mousepads sind die „Fahrbahn” für das Navigationsgerät.

Rollbahn

Nicht unverzichtbar, aber ein Hingucker. Quelle: Jens Schierenbeck/dpa/gms

Und auch wenn so genannte optische Mäuse die Unterlage eigentlich nicht mehr brauchen, dienen sie auf den meisten Schreibtischen weiterhin als „Platzdeckchen”. Klassische Computermäuse funktionieren mit einer Kugel, die die Bewegungen der Hand auf den Bildschirm überträgt. Die Kugel dreht sich und gibt die Richtung innerhalb der Maus weiter. Dazu braucht sie eine gewisse Bodenhaftung, für den wiederum sorgt das Mousepad, das in der Regel aus Kunststoff, meist mit Stoffanteil, besteht. Optische Mäuse arbeiten dagegen mit Licht, für sie spielt die Oberfläche der Unterlage keine Rolle.

Trotzdem haben viele Nutzer der modernen Mäuse weiterhin eine Unterlage: „Wir sind eben Gewohnheitstiere, und das Mousepad schadet ja nicht”, sagt Kuddus Kahn von der Firma Mediatrix in Detmold (Nordrhein-Westfalen). Das Unternehmen bietet bedruckte Mousepads an, die Kunden sind vor allem Firmen, die auf den Unterlagen werben.

Genau das ist heute die Hauptaufgabe der meisten Pads: „Als Werbemittel sind sie sehr beliebt”, bestätigt Volker Wessels vom Bundesverband Bürowirtschaft in Köln. Die Werbebotschaft liege dem Kunden schließlich den gesamten Arbeitstag direkt vor der Nase und unter der Hand. Als Verkaufsprodukt sind die Mousepads dagegen für die Bürobranche eher uninteressant.

Neben der kommerziellen Reklame können Mousepads auch der persönlichen Werbung dienen: „Private Kunden lassen fast immer ein Foto auf das Mousepad drucken, als Geburtstagsgeschenk für die Freundin zum Beispiel”, sagt Kahn.

Neben individuell bedruckten Unterlagen können auch ungewöhnliche Formen oder Materialien den Arbeitsplatz verschönern. So bietet die Firma Culto aus Thumsenreuth (Bayern) so genannte Liquid-Modelle an. Diese Mousepads haben einen mit Flüssigkeit gefüllten flachen Hohlraum an der Oberfläche. Darin tummeln sich dann zum Beispiel Delfine oder Frösche, die sich bei jeder Maus-Fahrt bewegen. „Das ist bunt, lustig, fördert den Spieltrieb und macht gute Laune”, sagt Martin Mitlmeier, Geschäftsführer von Culto.

Um die Stimmungsaufheller in immer mehr Büros zu bringen, sind kreative Köpfe gefragt: „Wir entwickeln ständig neue Ideen und versuchen, auch komplizierte Formen umzusetzen”, sagt Mitlmeier. So hat Culto das Pad „Sonne/Mond” im Programm. Dabei schiebt sich ein Mond mit blauer Flüssigkeit vor eine strahlend gelbe Sonne. Bei diesem Modell muss der Kunststoff nicht nur in komplizierte Formen - Strahlen für die Sonne und eine Sichel für den Mond - gebracht werden. In der Mitte ist auch eine absolut dichte Naht nötig, die die beiden unterschiedlichen Flüssigkeiten voneinander trennt.

Wegen des aufwendigen Herstellungsverfahrens kostet ein solches Liquid-Mousepad dann auch zwischen 10 und 15 Euro. Trotz der kostenlosen Konkurrenz durch Werbe-Mousepads bleibt die Kundenzahl laut Mitlmeier konstant: „Wer ein solches Pad kauft, will seinen Arbeitsplatz persönlicher machen und freut sich an dem Hingucker.”

Genauso individuell, aber ein wenig nobler sind Mousepads aus Leder, vielleicht sogar mit eingeprägten Initialen. „Das sind in der Regel Geschenke für Menschen, die viel am Computer sitzen”, sagt Ludwig Kleinhenz. Der Feinsattlermeister führt die Firma Louigi Design und stellt neben Taschen und Etuis auch Schreibtischunterlagen und Mousepads aus Leder her. „Das fühlt sich an der Hand ganz anders an als synthetische Materialien.”

Hergestellt werden die Modelle auf Anfrage und nach den genauen Angaben des Kunden: „Er hat die Wahl zwischen fünf verschiedenen Farbtönen, die Größe der Fläche und die Höhe des Mousepads kann er auch bestimmen”, erklärt Kleinhenz. Ob und falls ja, wo die Initialen eingeprägt sein sollen, muss außerdem entschieden werden.

Trotz der vielen Wahlmöglichkeiten sei seine Firma aber auch auf eilige Kunden vorbereitet, sagt der Handwerksmeister: „Wenn jemand über das Internet ein Mousepad als Geschenk bestellt, bekommen wir das in wenigen Tagen hin.” Die Kosten für einen solch noblen Maus-Untersetzer können dann bei bis zu 40 Euro liegen. Dafür erinnert sich der Benutzer dann aber auch täglich an den Schenker und nicht an die Versicherung, der er sein Werbe-Mousepad verdankt.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/computer/t/rzo118299.html
Montag, 10. Januar 2005, 11:17 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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