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Samstag, 24. Aug. 19

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München/Nettetal - Mittendrin, aber nicht dabei: Wenn der Hubschrauber im Actionfilm scheinbar durch das Zimmer knattert oder bei Ballerspielen der Atem die Position des Gegners verrät, zeigen PC-Lautsprecher mit Raumklang ihre Leistungsstärke.

Surround-Sound am PC

Wer auf Qualität setzt, kann leicht 300 Euro ausgeben. Quelle: Philips/dpa/gms

Ein Surround-Set für den PC wird meist 5.1 genannt, weil es aus sechs unterschiedlichen Lautsprechern besteht: fünf kleinen Boxen sowie einem voluminösen Subwoofer für den Bass. Vom Letzterem reicht einer, weil ein Subwoofer Geräusche macht, die so tief sind, dass der Mensch sie nicht mehr räumlich zuordnen kann. Angeboten werden aber auch 6.1- und 7.1-Sets, die den Sound noch besser verteilen.

Preiswerte Surround-Lösungen gibt es für 50 Euro. Wer aber auf Qualität setzt, sollte 300 Euro oder mehr veranschlagen. „Kunden sollten auf jeden Fall versuchen, die Boxen vor dem Kauf Probe zu hören”, rät Bernd Hippmann, Experte für PC-Lautsprecher bei Philips in Hamburg.

Das beste Boxenset nützt allerdings wenig, wenn die Soundkarte im PC nicht für Raumklang ausgelegt ist. Karten, die vier oder weniger Lautsprecher unterstützen, gelten als veraltet, erklärt Oliver Mann, Hardware-Redakteur bei „Chip-Online” in München. Solche Karten taugten allenfalls noch für ältere Computerspiele. Gute Soundkarten haben laut Mann drei Ausgänge: Stereo vorn, Stereo hinten sowie Center/Bass. Zur Wiedergabe von DVD-Filmen sei zudem ein eingebauter Dolby-Digital und DTS-Decoder Pflicht. Nutzer sollten auch darauf achten, dass die Karte die vielen verschiedenen von Spielen genutzten Standards unterstützen, wie etwa EAX, EAX Advanced HD und Sensaura A3D.

Musikliebhaber meiden meist aber den Raumklang aus dem PC: „Die Wiedergabe von Audio-CDs fällt weniger gut aus”, sagt Oliver Mann. Weil Audio-CDs immer noch nur Stereoformat bieten, bringe ein räumliches Klangerlebnis nicht viel. Ausnahmen bilden Live-Konzerte auf DVD. Wer auf Musik aus dem PC in guter Qualität dennoch nicht verzichten will, sollte die Stereoanlage per Kabel mit dem PC zu verbinden.

Auch wenn Computerspieler ihre PC-Boxen vor allem wegen des Krachs lieben: „Watt-Zahlen sind nicht alles”, erklärt Boxen-Experte Mann. Entscheidend ist vielmehr eine gute Verarbeitung und das Zubehör. Käufer sollten auf Anschlussbuchsen statt fester Kabel achten, ebenso auf Farbcodierungen, einen leicht zu erreichenden An- und Ausschalter oder eine Fernbedienung, mit der sich der Ton jeder einzelnen Box regeln lässt.

„Gamer sollten nicht auf werbewirksam überzogene PMPO Leistungsangaben hereinfallen”, warnt Volker Wieczorek, Betreiber des Internetportals „Heimkino-Technik.de” in Blaustein (Baden-Württemberg). Aussagekräftiger als dieser „Peak Music Power Output” sei die in RMS gemessene Sinusleistung. Ein Wert von 84 Watt RMS gelte als befriedigend.

Für echtes Kinofeeling kommt als Tonsystem derzeit allerdings nur Dolby Digital - kurz: DD - in Frage. „Fast alle neueren Filme auf DVD bieten solche Tonspuren”, erklärt Wieczorek. Die Alternative DTS sei zwar in der Theorie noch etwas besser, mache sich jedoch auf PC-Lautsprechersystemen nicht bemerkbar. Erweiterungen - wie Dolby Digital EX, DTS ES - bringen dem Fachmann zufolge nur etwas in großen Räumen.

Die Komponenten eines Surround-Sets sind meist optisch aufeinander abgestimmt und verschandeln nicht das Wohnzimmer: „Langweilige computer-graue Klötzchen will niemand mehr”, sagt Philips-Experte Hippmann. Praktisch sind auch drehbare Sockel zum Aufstellen auf dem Schreibtisch beziehungsweise zur Wandmontage. Der Aufbau ist relativ einfach, denn die benötigten Kabel liegen den Sets bei und die Anschlüsse sind in der Regel gut gekennzeichnet.

Bei einem 5.1-Boxenset sollten die zwei Frontlautsprecher grundsätzlich nahe der Bildquelle aufgestellt werden, rät Holger Landau, Betreiber der Website „Media-Tipps.de” in Reichenau. Der Center-Lautsprecher komme direkt auf den Bildschirm. Er dient laut Landau der guten Sprachverständlichkeit. Die Rear genannten Lautsprecher kommen hinter den Zuhörer. Der Subwoofer könne irgendwo versteckt im Raum stehen.

Nicht jedem Anwender behagen jedoch die fünf oder mehr Boxen in der Wohnung: Als Alternative empfiehlt „Chip”-Experte Oliver Mann Surround-Kopfhörer: „Die Verkabelung ist einfacher und der Nachbar bleibt ungestört.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/computer/t/rzo121937.html
Montag, 24. Januar 2005, 11:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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