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Dienstag, 20. Aug. 19

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Kommunizieren per Videochat

Dortmund/Darmstadt - Nicht selten leben Familienmitglieder, Freunde oder Kollegen weit voneinander entfernt.

Videochat

Über jede Bewegung des Gegenübers im Bilde. Quelle: Microsoft/dpa/gms

Wer sein Umfeld nicht aus den Augen verlieren will, kann Videochat- oder Videokonferenz- Programme nutzen, um den visuellen Kontakt aufrechtzuerhalten.

Software für verschlüsselte Video-Gespräche soll im Frühjahr auf den Markt kommen. Um einen Video-Chat am Computerbildschirm einzurichten, sind neben einem PC oder einem Notebook, ein Internetzugang sowie eine Kamera nötig. Einfache Messenger-Kameras gibt es bereits ab 20 Euro.

„Für ein flüssig wirkendes Videobild mit guter Tonübertragung benötigt man eine Bandbreite zwischen 128 und 256 Kilobit in der Sekunde”, sagt Harald Gebhard, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kommunikationstechnik der Uni Dortmund. Das entspricht einer ISDN-Kanalbündelung oder einem DSL-Anschluss. Eine Videoübertragung mittels Modem oder einfacher ISDN-Leitung ist ebenfalls möglich, die Bewegungen erscheinen dann allerdings abgehackt.

Wichtig ist auch die Wahl des Videochat- Programms. Der T-Online Messenger (TOM) sowie der AOL Instant Messenger (AIM) arbeiten mit dem vergleichsweise betagten Programm Netmeeting von Microsoft. Kostenlose Programme mit weiter entwickelter Bildqualität sind der MSN-Messenger von Microsoft und der Yahoo-Messenger.

Trillian ist ein Messenger, der mit den meisten auf dem Markt befindlichen Chat-Programmen und Instant-Messengern zusammenarbeitet. Die Video-Chat-Funktion des Programms kann allerdings nur in der kostenpflichtigen Pro-Version zum Preis von 25 Dollar (rund 19 Euro) genutzt werden. Nutzer von Apple-Computern können das Programm iChat benutzen, das dem Betriebssystem Mac OS X beiliegt. Linux-Nutzern steht das Programm Gnome-Meeting zur Verfügung.

Die bunte Welt der Videochats hat aber auch eine Schattenseite: „Chatten ist allgemein sehr unsicher”, sagt Michael Dickopf, Sprecher des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn. Ebenso leicht wie Textbotschaften können Hacker auch Videoübertragungen umleiten und anschauen.

Eine Möglichkeit, die Bildübertragung durch Datenverschlüsselung abzusichern, bietet keines der gängigen Video-Chat-Programme. Im Frühjahr will das Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD) die Software Communitrust auf den Markt bringen. „Das Programm verschlüsselt den Datenstrom direkt auf dem PC des Benutzers”, sagt IGD-Forscher Stefan Noll. Das Programm mit einer Lizenz für zwei Personen soll rund 100 Euro kosten.

Auch Videokonferenzen mit bis zu fünf Teilnehmern sowie das Videobroadcasting genannte Senden einer Videoübertragung auf mehrere Rechner gleichzeitig soll Communitrust bald ermöglichen. Noch in der Entwicklung ist laut Noll die Anbindung der Software an die Internet-Telefonie per Session Initiation Protocol (SIP), bei der wie im Festnetz Telefonnummern angewählt werden. „Video-Konferenzen können dann so einfach aufgebaut werden wie ein normales Telefonat.”

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/computer/t/rzo122495.html
Mittwoch, 26. Januar 2005, 10:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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