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Freitag, 23. Aug. 19

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Tipps für den PC-Kauf

Berlin/Düsseldorf - PCs sind heute erklärungsbedürftiger denn je.

PC-Kauf

Wegweiser durch den Computer-Dschungel. Quelle: Jens Schierenbeck/dpa/gms

Sie warten mit einem Gros von technischen Möglichkeiten auf.

Und sie werden in kaum zählbaren Variationen angeboten - vom Basismodell von der Palette im Supermarkt bis zum High-End-Gerät, das auf Kundenwunsch zusammengestellt wird. In jedem Fall sollte sich der Verbraucher vor dem Kauf eines neuen Rechners fragen, was er mit dem Computer machen will. Denn auch hier gilt, dass weniger manchmal mehr sein kann.

Für rund 1000 Euro bekommt man heute einen „Spitzenrechner”, so Sascha Hancke, Sales Director bei Fujitsu Siemens in Düsseldorf: Dual-Layer-DVD-Brenner, 80 Gigabyte große Festplatte, ein Gigabyte Arbeitsspeicher, DVB-T-TV-Karte - alles dabei. „So ein Rechner reicht dann erstmal für die nächsten Jahre.”

Solche fertig konfigurierten PCs werden oft auch in Supermärkten als Aktionsware feilgeboten. „Diese Geräte sind zwar sehr gut ausgestattet, aber für die Bedürfnisse der meisten Anwender völlig überdimensioniert”, sagt Peter Knaak von der Stiftung Warentest in Berlin. Auf eine WLAN-Karte könnten viele Verbraucher zum Beispiel gut verzichten, da sie auf absehbare Zeit kein Funknetzwerk in ihrer Wohnung einrichten werden. Auch eine superschnelle Grafikkarte kommt eher den Fans der neusten 3D-Action-Spiele zu Gute.

Wer kein Geld für etwas ausgeben möchte, das er nicht benötigt, überlegt sich vorher am besten ganz genau, wozu der neue Rechner benutzt werden soll. Laut Michael Müller, Produktmanager für Desktop-PCs bei Dell in Langen (Hessen), gibt es drei Gruppen von PC-Nutzern: Zu PCs mit sparsamer Ausstattung greifen vor allem Nutzer, die den Rechner brauchen, um ins Internet zu gehen, und um E-Mails und Briefe zu schreiben. Sie kommen mit einem PC für 500 Euro aus, der einen günstigen Celeron- oder Sempron-Prozessor besitzt, über 80 Gigabyte Speicher verfügt und bei dem Grafik- und Soundchips Kosten sparend in die Hauptplatine eingebaut sind.

Viel billiger als für 500 Euro können zumindest vorkonfigurierte Rechner nicht angeboten werden, sagt Sascha Hancke von Fujitsu Siemens. Es gebe gewisse Fixkosten, die sich kaum senken ließen. Dazu gehöre neben dem Windows-Betriebssystem der Prozessor.

Zur zweiten und größten Nutzergruppe zählt Michael Müller von Dell Multimedia-Nutzer. Diese wollen mit ihrem Rechner nicht nur im Netz surfen, sondern auch ihre Urlaubsvideos bearbeiten und anschließend auf DVD brennen. Und hin und wieder spielen sie auch. Diese Leute greifen Müller zufolge gerne auch zu leistungsstarken Grafikkarten mit 256 Megabyte Speicher. Zwischen 800 und 1100 Euro kostet ein entsprechend bestückter Multimedia-PC.

Da neben Digitalkameras, tragbaren Musikplayern und Druckern auch Tastaturen und Mäuse über USB mit dem PC verbunden werden, sollten diese Schnittstellen in ausreichender Zahl vorhanden sein. „Sechs sollten es sein”, so Müller. Die Größe des Arbeitsspeichers darf ebenfalls nicht zu knapp bemessen sein. „Nicht weniger als 512 Megabyte”, rät Knaak. Allerdings lässt sich Arbeitsspeicher in der Regel bei Bedarf einfach nachrüsten.

Fertige Multimedia-PCs werden häufig mit der Windows Mediacenter Edition sowie mit einer TV-Karte und dazugehöriger Fernbedienung angeboten. Michael Müller gibt zu, dass solche Komponenten von den Verbrauchern zunächst oft nicht genutzt werden. Viele Anwender nehmen jedoch lieber ein paar Funktion mehr und damit auch einen höheren Preis in Kauf. Das gibt ihnen das Gefühl, einen Rechner zu haben, mit dem sie über Jahre auskommen.

So weit im Voraus denken echte PC-Spiele-Fans oft nicht: Sie wollen immer das neueste und beste, sind sich die Experten einig, weshalb zum Beispiel häufig neue Grafikkarten gekauft würden. „Dafür gibt ein Gamer auch 500 Euro aus”, sagt Peter Knaak. für PC-Spieler bieten die Hersteller ebenfalls speziell konfigurierte Systeme an. „Dabei spielt neben einer sehr guten Grafikkarte zum Beispiel die Zugriffszeit auf die Festplatte eine Rolle”, erläutert Müller. Der preisliche Einstieg beginnt bei einem Spiele-PC bei rund 1500 Euro.

Allerdings besteht die Computerwelt nicht nur aus Windows-PCs. Und Peter Knaak rät, als Alternative über die Anschaffung eines Macintosh nachzudenken. Bisher galten die Rechner von Apple als vergleichsweise teuer. Das ändert sich nun mit der Einführung des „Mac mini”. Das Gerät ist kaum größer als ein Taschenbuch und ab 489 Euro zu haben. „Da müssen sie sich beim Gang ins Internet keinerlei Gedanken um Viren machen.” Die Sicherheitsproblematik ist für Mac-User nicht ansatzweise so groß wie für Windows-Nutzer. Doch egal für welches System man sich letztlich entscheidet, Knaak zufolge sollte man sich vorher ausführlich beraten lassen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/computer/t/rzo123854.html
Montag, 31. Januar 2005, 11:16 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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