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Sonntag, 18. Aug. 19

SMSCannes ­ SMS in ver­schie­denen Spra­chen zu schrei­ben, wird nach Ansicht von Exper­ten künftig ein­facher. „Viele Han­dynut­zer möchten SMS nicht nur in einer Sprache schrei­ben”, sagte Lisa Nathan…

Kairo - Ein neues Inter­net­por­tal in ara­bischer Sprache soll dafür sorgen, dass die Men­schen in der ara­bischen Welt Deutsch­land und seine Außen­poli­tik künftig besser ver­ste­hen.

Berlin - Einfach nur klin­geln war ges­tern. Wenn sich das Handy rührt, ertönen längst sin­gende Küken und kichernde Ratten, grelle Kreissä­gen oder die Hymne der DDR.

Marl - Deutsch­spra­chige Web­sites können ab sofort von Nutzern und Anbie­ten für den Wett­bewerb zum 5. Grimme Online Award gemel­det werden.

New York - Die Kon­soli­die­rung am US-Tele­kom­markt hat sich dra­matisch beschleu­nigt. Nach einer gewal­tigen Über­nah­mewelle kris­tal­lisie­ren sich mit SBC Com­muni­cati­ons und Verizon zwei domi­nie­rende ame­rika­nische…

Stam­ford - Das ame­rika­nische Markt­for­schungs­insti­tut Gartner rechnet für das lau­fende Jahr mit einem Wachs­tum des welt­wei­ten PC- Marktes um neun Pro­zent.

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DSL-Werbeaktionen für viele Kunden verwirrend

Düsseldorf - Konkurrenz belebt das Geschäft: Meist zur Freude der Kundschaft.

DSL-Werbeaktionen

Knallbunte Werbung lockt an. (Screenshot-Montage: Jens Schierenbeck/dpa/gms)

Doch wer derzeit einen DSL-Anbieter sucht, kann leicht den Überblick verlieren.

Die Telekom und ihre Mitbewerber unterbieten sich mit „Sturzflugpreisen”. Der Einstieg ist deshalb so günstig wie nie zuvor. Allerdings sollten Billigangebote genau geprüft werden.

„Oft stehen die eigentlichen Kosten nur im Kleingedruckten”, warnt Anke Kirchner von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Häufig erfahren Neulinge erst bei genauerem Hinsehen, dass die Gesamtkosten nicht unbedingt gering sind. Für den reinen DSL-Anschluss verlangt etwa die Telekom je nach Bandbreite 17 bis 25 Euro Grundgebühr.

Vor allem Neukunden und Wechselkandidaten werden umworben. „Für DSL-Neulinge ist daher jetzt ein günstiger Zeitpunkt”, sagt Falk Murko von der Stiftung Warentest in Berlin. Zum Standard gehöre es, dass die Kosten für die Hardware und die Einrichtungsgebühr erlassen werden - eine Ersparnis von rund 200 Euro. Bei GMX, Arcor oder Lycos gibt es für Neukunden kostenlose Volumentarife mit 1000 Megabyte (MB) pro Monat. Ähnliche Offerten bietet Freenet auch für Wechselkunden.

„Dieses Jahr werden weitere Preiskämpfe folgen”, sagt Michael Müller vom Ratgeberportal „Onlinekosten.de” in Hürth bei Köln. Die Telekom will mit ihrem neuen Ableger Congster den Billigsektor erobern. Geboten wird etwa ein Volumentarif mit 2000 MB im Monat für 3,99 Euro. Beim Überschreiten der Datenmenge fallen aber mit 1,39 Cent je MB vergleichsweise hohe Kosten an. Auch für Flatrates fallen die Preise: Die Anbieter 1&1 und Lycos bieten sie seit Januar für weniger als 20 Euro an - bisher waren es 30 Euro. Bei einer Flatrate sollten Kunden aber auf Einschränkungen achten, rät Müller.

Bei den Anschlüssen hat sich der Wettbewerb ebenfalls verschärft. Freenet etwa bietet den DSL-1000-Anschluss für 15,90 Euro im Monat statt 16,99 Euro bei der Telekom an. Dies läuft aber nicht immer reibungslos: Neukunden mussten zuletzt lange warten. Für solche Fälle rät Verbraucherschützerin Kirchner zur schriftlichen Mahnung mit einer Frist vier bis sechs Wochen. Geschieht innerhalb dieser Zeit nichts, könnten Kunden in vielen Fällen vom Vertrag zurücktreten.

In Zukunft sei ein noch stärkerer DSL-Wettbewerb zu erwarten, sagt Prof. Bernd Wirtz von der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer, der an der Studie „Deutschland Online 2” mitgearbeitet hat. Dieser zufolge wird sich die Zahl der DSL-Anschlüsse von derzeit etwa 5 auf 17 Millionen im Jahr 2010 erhöhen.

Angesichts dieses Booms wollen Anbieter wie United Internet ein eigenes DSL-Netz aufbauen. Dieses Konzept haben regionale Anbieter wie Hansenet vorgemacht - laut Warentester Murko eine preisgünstige Alternative. Auch bei Arcor gibt es günstige Paketangebote: Für 29,95 Euro monatlich erhalten Kunden einen ISDN- und DSL-Anschluss mit einem Gratis-Datenvolumen von 1000 Megabyte im Monat.

Beim Wechsel des Telefonanschlusses ist aber kein Call-by-Call mehr möglich. Und nicht nur der Preis entscheide - vielen Kunden sei eine zuverlässige Technik wichtiger, sagt Wirtz. So erklärt sich auch, dass T-Online bei der Stiftung Warentest auf Platz eins landete: Die Telekomtochter biete den besseren technischen Service.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/computer/t/rzo124453.html
Mittwoch, 02. Februar 2005, 11:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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