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Montag, 26. Aug. 19

SMSCannes ­ SMS in ver­schie­denen Spra­chen zu schrei­ben, wird nach Ansicht von Exper­ten künftig ein­facher. „Viele Han­dynut­zer möchten SMS nicht nur in einer Sprache schrei­ben”, sagte Lisa Nathan…

Kairo - Ein neues Inter­net­por­tal in ara­bischer Sprache soll dafür sorgen, dass die Men­schen in der ara­bischen Welt Deutsch­land und seine Außen­poli­tik künftig besser ver­ste­hen.

Berlin - Einfach nur klin­geln war ges­tern. Wenn sich das Handy rührt, ertönen längst sin­gende Küken und kichernde Ratten, grelle Kreissä­gen oder die Hymne der DDR.

Marl - Deutsch­spra­chige Web­sites können ab sofort von Nutzern und Anbie­ten für den Wett­bewerb zum 5. Grimme Online Award gemel­det werden.

New York - Die Kon­soli­die­rung am US-Tele­kom­markt hat sich dra­matisch beschleu­nigt. Nach einer gewal­tigen Über­nah­mewelle kris­tal­lisie­ren sich mit SBC Com­muni­cati­ons und Verizon zwei domi­nie­rende ame­rika­nische…

Stam­ford - Das ame­rika­nische Markt­for­schungs­insti­tut Gartner rechnet für das lau­fende Jahr mit einem Wachs­tum des welt­wei­ten PC- Marktes um neun Pro­zent.

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Verizon kauft MCI für 6,7 Milliarden Dollar

New York - Der US-Telefonriese Verizon übernimmt die zweitgrößte amerikanische Ferngesprächsgesellschaft MCI für insgesamt 6,7 Milliarden Dollar (5,2 Mrd Euro).

Dies hat Verizon bekannt gegeben. Es entsteht ein Unternehmen mit mehr als 90 Milliarden Dollar Umsatz und einem der weltgrößten Internet- und Telekom-Netze.

Damit bleibt Verizon die amerikanische Nummer eins. Verizon ist bei MCI vor allem wegen seiner Finanzstärke zum Zug gekommen, obwohl die US-Telefongesellschaft Qwest nach Wall-Street Berichten 7,3 Milliarden Dollar für MCI offeriert hatte. Damit geht die Übernahmewelle in der US-Telekom-Branche auf Hochtouren weiter. Die SBC Communications wird den größten Ferngesprächsanbieter AT&T für 16 Milliarden Dollar übernehmen. Sprint kauft die Mobilfunkfirma Nextel Communications für 35 Milliarden Dollar.

MCI hat einen Umsatz von rund 20 Milliarden Dollar und hatte sich im vergangenen Jahr durch Milliarden-Wertberichtigungen für den Verkauf fit gemacht. Die Gesellschaft mit Sitz in Ashburn (Virginia) war aus dem in den größten amerikanischen Bilanzskandal verwickelten Telekom-Konzern WorldCom hervorgegangen, der Bilanzbetrügereien von elf Milliarden Dollar begangen hatte. WorldCom hatte sich in einem Insolvenzverfahren unter seinem jetzigen Konzernchef Michael D. Capellas saniert. Capellas hatte als Chef des PC-Herstellers Compaq die Gesellschaft für 19 Milliarden Dollar an Hewlett-Packard (HP) verkauft. Der ehemalige WorldCom-Chef Bernie Ebbers steht wegen der Bilanzbetrügereien momentan vor Gericht.

Verizon mit Sitz in New York erhält auch das weltweite MCI-Netz. Über die MCI-Schiene läuft ein erheblicher Teil des globalen Internetverkehrs. Außerdem hat MCI tausende von Unternehmenskunden in aller Welt, an denen Verizon außerordentlich interessiert ist.

Die MCI-Aktionäre sollen rund 4,8 Milliarden Dollar in Form von Verizon-Aktien erhalten oder 0,4062 Verizon-Titel je eigenen Anteil. Außerdem zahlt Verizon 488 Millionen Dollar in bar, und die MCI- Anteilseigner erhalten eine Sonderdividende von 4,50 Dollar je Aktie oder insgesamt knapp 1,5 Milliarden Dollar. Der Gesamtwert der Transaktion beläuft sich auf rund 20,75 Dollar je Aktie. Die Verwaltungsräte beider Gesellschaften haben dies gebilligt. Die MCI- Aktionäre und die Aufsichtsbehörden müssen noch zustimmen. Der Abschluss soll innerhalb eines Jahres erfolgen.

Der Kauf beschleunige die Wachstumspläne von Verizon im Unternehmensmarkt, betonte Konzernchef Ivan Seidenberg. Die Gesellschaft könne durch den Kauf schneller und billiger ein wichtiger Anbieter in diesem Markt werden. Verizon hat einen Jahresumsatz von 71 Milliarden Dollar und einen Jahresgewinn von 7,8 Milliarden Dollar. Die Gesellschaft war bisher vor allem auf den Nordosten der USA konzentriert. Sie hat 53 Millionen Telefon- und mit ihrer Verizon Wireless rund 44 Millionen Mobilfunkkunden. An der Mobilfunkfirma sind Verizon mit 60 Prozent und die britische Vodafone mit 40 Prozent beteiligt.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/computer/t/rzo127565.html
Montag, 14. Februar 2005, 14:56 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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