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Sonntag, 13. Okt. 19

SMSCannes ­ SMS in ver­schie­denen Spra­chen zu schrei­ben, wird nach Ansicht von Exper­ten künftig ein­facher. „Viele Han­dynut­zer möchten SMS nicht nur in einer Sprache schrei­ben”, sagte Lisa Nathan…

Kairo - Ein neues Inter­net­por­tal in ara­bischer Sprache soll dafür sorgen, dass die Men­schen in der ara­bischen Welt Deutsch­land und seine Außen­poli­tik künftig besser ver­ste­hen.

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Marl - Deutsch­spra­chige Web­sites können ab sofort von Nutzern und Anbie­ten für den Wett­bewerb zum 5. Grimme Online Award gemel­det werden.

New York - Die Kon­soli­die­rung am US-Tele­kom­markt hat sich dra­matisch beschleu­nigt. Nach einer gewal­tigen Über­nah­mewelle kris­tal­lisie­ren sich mit SBC Com­muni­cati­ons und Verizon zwei domi­nie­rende ame­rika­nische…

Stam­ford - Das ame­rika­nische Markt­for­schungs­insti­tut Gartner rechnet für das lau­fende Jahr mit einem Wachs­tum des welt­wei­ten PC- Marktes um neun Pro­zent.

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Konsolidierung im US-Telekom-Markt

New York - Die Konsolidierung am US-Telekommarkt hat sich dramatisch beschleunigt. Nach einer gewaltigen Übernahmewelle kristallisieren sich mit SBC Communications und Verizon zwei dominierende amerikanische Telekom-Giganten heraus. Dagegen steht der Rest der amerikanischen Telekom-Firmen zukünftig im zweiten Glied.

SBC übernimmt AT&T

AT&T-Logo.

SBC kauft jetzt die größte amerikanische Ferngesprächsfirma AT&T für 16 Milliarden Dollar. Verizon übernimmt seinerseits die zweitgrößte US-Ferngesprächsfirma MCI für 6,7 Millionen Dollar. SBC und Verizon verschaffen sich damit landesweite und globale Reichweite. Ihr Interesse konzentriert sich dabei weniger auf die rasant schrumpfenden Ferngesprächssparten mit 24 Millionen AT&T- und 14 Millionen MCI-Kunden, sondern viel mehr auf die Millionen lukrativer Unternehmenskunden beider Firmen in aller Welt.

Die Konzerne können nunmehr gebündelt lokale, regionale und landesweite sowie globale Telefon-, Mobilfunk-, Daten-, Internet- und andere Breitbanddienste aus einer Hand anbieten und so die Kunden anlocken. Und sie können damit kleineren Konkurrenten die Kunden abnehmen. Beide Transaktionen müssen von den US-Wettbewerbshütern und von der für den Telekombereich zuständigen Aufsichtsbehörde FCC gebilligt werden.

US-Verbrauchergruppen befürchten bereits steigende Preise. Die US- Telekomunternehmen verweisen hingegen auf den Vorstoß von Kabelfernsehfirmen ins Telefongeschäft.

Denn Kabel-TV-Firmen wie Comcast , Time Warner und Cox haben den Telefonkonzernen den Kampf angesagt. Sie bieten ihren eigenen Kunden zu sehr günstigen Preisen nicht nur Kabelfernsehen, sondern inzwischen auch Internet- und Telefondienste über ihre Breitband- Verbindungen an.

Die Telefongesellschaften sind ihrerseits dabei, ihre Breitbandnetze aufzurüsten. Sie wollen so zukünftig ebenfalls Fernsehen in die Häuser und Wohnungen der Amerikaner einspielen, gegen Bezahlung versteht sich. So können die Amerikaner dann von einer Telefon- oder einer Kabelfernsehfirma Telefon-, Mobilfunk-, Internet- und Fernseh-Dienste gebündelt aus einer Hand beziehen. Dies ist das große Ziel der Kontrahenten.

Hinzu kommt der Siegeszug des Mobilfunks, der die gesamte Telekombranche in den USA umgekrempelt hat. Die drittgrößte Ferngesprächsgesellschaft Sprint konzentriert sich auf diesen Bereich und kauft die Mobilfunkfirma Nextel für 35 Milliarden Dollar. Sie hat dann 32 Millionen Mobilfunkkunden. Verizon ist mit seiner Mobilfunkfirma Verizon Wireless und 42 Millionen Mobilfunkkunden die Nummer zwei. Die britische Vodafone hat eine Minderheitsbeteilung bei Verizon Wireless.

Cingular Wireless war durch den Kauf der AT&T Wireless im Februar 2004 für 47 Milliarden Dollar größter US-Mobilfunkanbieter geworden und hat rund 48 Millionen Handy-Nutzer. Cingular gehört SBC und der Telefongesellschaft BellSouth gemeinsam.

BellSouth steht jetzt vor der großen Frage, was das Unternehmen angesichts der rasanten Branchenkonsolidierung machen soll. Die große aber überschuldete Telefongesellschaft Qwest hatte in letzter Sekunden 7,3 Milliarden Dollar für MCI offeriert, doch hatten MCI- Chef Michael Capellas und der Verwaltungsrat die solidere Verizon mit ihrem niedrigeren Angebot vorgezogen.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/computer/t/rzo127975.html
Dienstag, 15. Februar 2005, 15:30 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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