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Sonntag, 18. Aug. 19

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Ber­lin/Han­nover - Vor dem Früh­jahr sollte der Impf­schutz gegen Tetanus über­prüft werden. Sofern in den ver­gan­genen zehn Jahren keine Impfung erfolgt ist, ist eine Auf­fri­schung fällig.

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Neue Tests verringern Schwangerschaftsrisiko

Bonn/Lübeck - Pränatale Diagnostik, das Untersuchen ungeborener Kinder auf Behinderungen, insbesondere die Fruchtwasseruntersuchung, war schon immer umstritten.

Ultraschalluntersuchung

Immer mehr Frauen lassen ihre Schwangerschaft medizinisch untersuchen.

Hochauflösende Ultraschalltechnik und neue Untersuchungsmethoden könnten sie überflüssig machen.

Statistisch gesehen steigt das Risiko von Chromosomenstörungen des Kindes mit dem Alter der Mutter. „Betroffen ist eine von 50 Schwangeren über 35 Jahren”, sagt der Gynäkologe Prof. Ulrich Gembruch vom Universitätsklinikum Bonn. Bei Schwangeren unter 35 ist dagegen nur eine von 500 betroffen.

Deshalb raten Geburtshelfer den so genannten Risikoschwangeren meist zur Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese), die Aufschluss über Fehlbildungen geben soll. Dabei nimmt der Arzt mit einer Nadel eine Probe des Fruchtwassers und lässt die darin enthaltenen Zellen untersuchen. Ohne Risiko ist der Stich in die Fruchtblase nicht: In einem von 100 Fällen verursacht er Entzündungen, Verletzungen oder eine Fehlgeburt.

Die neuen Tests dagegen sind praktisch gefahrlos. „Indem wir Nacken und Nasenknochen des Kindes messen und das Blut der Mutter untersuchen, können wir ein erhöhtes Risiko für Chromosomenstörungen feststellen”, sagt Gembruch. Die Blutwerte der Mutter, darunter ein Schwangerschaftshormon und ein bestimmtes Eiweiß, ergänzen die Tests auf etwaige Chromosomenstörungen. „Ergibt sich ein Verdacht auf Chromosomenstörungen oder Herzfehler, schließt man eine Fruchtwasseruntersuchung an, um Klarheit zu schaffen”, sagt Gembruch.

„Die neuen Methoden geben Sicherheit”, sagt Prof. Klaus Diedrich, Direktor der Universitätsfrauenklinik Lübeck und Vize-Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. Viele werdende Mütter zögen die neuen Tests vor. Die Zahl der Fruchtwasseruntersuchungen sei in der Lübecker Klinik dagegen rückläufig.

Angeboten werden die Untersuchungen bisher von Universitätskliniken und spezialisierten Praxen. Die Kosten dafür übernehmen die Krankenkassen in der Regel nicht, weil die neuen Methoden noch nicht Teil der Mutterschaftsrichtlinien für Schwangerschaftsvorsorge sind.

„Neben den drei Standard-Ultraschalluntersuchungen ist aber eine zusätzliche im Leistungskatalog enthalten”, sagt Barbara Marnach, Pressesprecherin des Bundesverbandes der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) in Bonn. „Wenn dabei der Nacken des Kindes gemessen wird, übernimmt die Kasse die Kosten.” Die Untersuchung der Nackentransparenz und die Hormonbestimmung kostet je nach Praxis zwischen 100 und 200 Euro.

Der Bund Deutscher Hebammen (BHD) mit Sitz in Karlsruhe lehnt die vorgeburtliche Medizin ab, wenn kein begründeter Verdacht auf erhöhte Risiken besteht. „Tests sollen die Geburt sicherer machen, aber stattdessen verunsichern sie die Frauen”, bemängelt Edith Wolber, Pressereferentin des BDH. Bis zur 20. Woche zwinge man werdende Mütter durch die Untersuchungen zur Schwangerschaft auf Probe: „Das Ziel ist, ein behindertes Kind nicht zur Welt kommen zu lassen.” Ulrich Gembruch dagegen sieht in den Tests eine Möglichkeit, werdende Eltern kranker oder behinderter Kinder vorzubereiten und Gefahren bei der Geburt zu vermeiden.

dpa-infocom


http://rhein-zeitung.de/a/service/gesundheit/t/rzo126300.html
Mittwoch, 09. Februar 2005, 10:20 © RZ-Online GmbH (NewsDesk)
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